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Album:Worldfall [EP]
Genre:Post/Avantgarde Black Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:13.03.09
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"Nach[t]schlag"

Der letzte Dreher von NACHTMYSTIUM, "Assassins", hat für einige offene Münder gesorgt. Die Amis würzen ihre Black Metal-Roots mit allerlei schrulliger '70-Psychedelik und dem Geschmacksverstärker der losen amerikanischen Avantgarde um SUNN o))) und EARTH. Weitere Fäden könnte man noch sehr entfernt zu WOLVES IN THE THRONE ROOM und MINSK [deren Boss Sanford Parker das Album auch produzierte sowie als Live-Keyboarder in Erscheinung trat] spinnen. Namedropping, das einem durchaus das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Mit dieser EP veröffentlichen NACHTMYSTIUM den US-Appetizer als EU-Nachschlag – sprich: "Wordfall" ist nicht nur musikalisch die Brücke zwischen "Assassins" und dem Vorgänger "Instinct: Decay". Stilistisch bewegen sich NACHTMYSTIUM bei den beiden "neuen" Songs definitiv im Feld zwischen der rauen Vergangenheit und der schillernden Zukunft. Gerade der siebenminütige Titeltrack verbindet beide Welten mit Bravour und ist definitiv ein Highlight in der Diskografie von NACHTMYSTIUM. Sollte man unbedingt gehört haben, wenn man der Band verfallen ist. "Depravity" macht ebenfalls gute Figur, die Neueinspielung des alten Songs "Solitary Voyage" ist gelungen. Trotzdem können beide Songs dem Titeltrack eindeutig nicht die Show stehlen. Was für ein Brocken! Leider hat die EP einen massiven Schönheitsfehler namens "Rose Clouds Of Holocaust". Sich lautstark, vehement und sehr deutlich von den aufgekommenen Nazi-Vorwürfen zu distanzieren, ist klug, aber im Gegenzug einen Song von den umstrittenen Neo-Folkern DEATH IN JUNE zu covern, ist ausgesprochen dumm. Anders kann man das leider nicht sagen, zumal das Teil auch musikalisch den Tiefpunkt der Scheibe darstellt. Das gute und erstaunlich dreckige GOATSNAKE-Cover "IV" kann den faden Beigeschmack seines direkten Vorgängersongs nicht wirklich überdecken, aber sorgt dennoch für einen etwas versöhnlicheren Ausklang.

Wirklich essenziell an dieser EP ist lediglich der massive Titeltrack, bei dem die Band wirklich alle Register zieht. Der Rest ist [bis auf "Rose Clouds Of Holocaust"] eine coole Beigabe, aber längst nicht so zwingend, wie man es von NACHTMYSTIUM inzwischen erwarten könnte.

Trackliste:
01. Worldfall
02. Depravity
03. Solitary Voyage
04. Rose Clouds of Holocaust
05. IV
Spielzeit: 00:26:14

Line-Up:
Blake Judd – Vocals, Guitar
Jeff Wilson – Guitar
John Necromancer – Bass
Zack Simmons – Drums
Michael Siegl [nnnon]
03.04.2009 | 21:58
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