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Cover von Nagelfar -- Hünengrab im Herbst [Re-Release]
Band:  Metalnews nach 'Nagelfar' durchsuchenNagelfar
Album:Hünengrab im Herbst [Re-Release]
Genre:Black Metal
Label:Ván Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:27.03.09
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"Ein essentielles Album"

Ein besonders schönes Stück Musik ist mir da die letzten Tage ins Haus geflattert – der Re-Release des Debüt-Albums von der deutschen Black Metal Truppe NAGELFAR. „Hünengrab im Herbst“ nennt sich das gute Stück und ist wohl jedem, der sich etwas mit deutschem Black Metal auseinandergesetzt hat, ein Begriff. Um die Scheibe noch mehr Leuten zugänglich zu machen, hat sich Van Records entschieden, die Scheibe mit neuem Artwork noch einmal zu veröffentlichen.

Nun, was kann ich eigentlich über dieses Meisterwerk noch groß schreiben? Den Einfluss, den „Hünengrab im Herbst“, welches 1997 erschienen ist, auf die damalige Szene gehabt hat, kann ich hier nicht klären. Wenn wir uns aber nur der musikalischen Seite dieses Werkes zuwenden, dann werden wir feststellen, dass es sich hier auf jeden Fall um einen zeitlosen Klassiker handelt. Die Leidenschaft und den Geist, welchen NAGELFAR auf diesem Album versprühen, sind immer wieder beeindruckend und heutzutage nicht mehr leicht zu finden. Ohne das Intro, welches gerade mal 30 Sekunden dauert, bekommt man hier sechs schwarzmetallische Hymnen zu hören, die einem nicht mehr aus dem Gehörgang gehen wollen. Denn – was bieten uns NAGELFAR auf diesem Album nicht alles. Verträumte Melodien, harsche Passagen, epischer Gesang und raue Schreie, hymnische Keyboard-Passagen und schwarzmetallische Raserei – hab ich etwas vergessen? Ah ja, natürlich die Texte, die poetisch daherkommen und sich viel mit dem Heidentum beschäftigen. Und nein, keine klischeetriefenden Lyrics, sondern Texte mit Tiefgang werden hier dem Hörer vorgesetzt. Mit „Schwanengesang“ und „Der Flug des Raben [Ein Jammerschrei in traurig‘ Nächten]“ hat man zwei Tracks am Start, die über 14 [!] Minuten lang sind und die man wirklich als Musterbeispiele dafür nehmen könnte, wie epische Songs auszusehen haben. Der Titeltrack ist sehr ruhig und anmutig ausgefallen und ist somit ein netter Schnitt, bevor es wieder schwarzmetallisch weitergeht. Es gibt eigentlich absolut nichts, was ich an dieser Scheibe zu bemängeln wüsste. Zusätzlich muss man noch erwähnen, dass sich ein Bonus-Song auf der CD befindet. Es handelt sich dabei um „Fressen der Rabe“ von erstem Demo „Als die Tore sich öffnen“ von NAGELFAR. Man merkt durchaus noch einen gewissen Unterschied zwischen diesem Song und jenen der eigentlichen Scheibe. Das hängt aber natürlich auch mit den unterschiedlichen Produktionen zusammen. Der größte Unterschied dieses Re-Releases zur eigentlichen Platte ist jener des Artworks bzw. des Booklets. Die Illustrationen wurden von „Sperber Illustrationen“ übernommen. Hinter diesem Namen steckt Tristan aka Aran [Ex-LUNAR AURORA, TRIST], der hier ganze Arbeit geleistet hat. Alle Lyrics sind abgedruckt und sowohl das Frontcover wie auch die Bilder im Inneren des Booklets wirken sehr atmosphärisch.

Nun, die meisten Black Metal Anhänger werden „Hünengrab im Herbst“ wohl sowieso schon im Schrank stehen haben. Für wen ist also dieser Re-Release bzw. dieses Review gedacht? Für jene Leute, die neu zum Black Metal gekommen sind und erst jetzt dieses essentielle Album der deutschen Truppe entdecken. Wer die Scheibe also noch nicht in seiner Sammlung stehen hat, der sollte sich schämen, dass er es nicht sofort vorbestellt hat, als der Re-Release angekündigt worden ist. Wer die Original-Scheibe schon besitzt, kann sich überlegen, ob er sich für ein neues Artwork und einen Bonus-Song die CD noch einmal besorgt. Richtig gute Scheiben sind ja selten heutzutage! Apropos, es gibt auch eine limitierte Edition, die im DVD-Stil daherkommt und somit noch schöner aussieht.

Trackliste:
01. Intro
02. Seelenland
03. Schwanengesang
04. Hünengrab im Herbst
05. Bildnis der Apokalypse
06. Srontgorrth [Das dritte Kapitel]
07. Der Flug des Raben [Ein Jammerschrei in traurig' Nächten]
08. Fressen der Raben [Bonus-Track]
Spielzeit: 00:59:20

Line-Up:
Jander - Vocals
Sveinn - Bass
Zorn - Guitars
Rykthius V. Grhabakk von Meilenwald - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
03.04.2009 | 21:45
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