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Album:A Blue Fire
Genre:Alternative, Hard Rock
Label:My Kingdom Music
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:26.09.08
CD kaufen:'Nahui - A Blue Fire' bei amazon.de kaufen
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"Starke Alternative-Schwelgerei"

Gut dass es noch Italiener gibt, die uns erfolgreich beweisen mit Gitarren nicht nur tiefe Riffs schreddern zu können. Das Ein-Mann-Projekt von Luca Gianotti NAHUI geht bei diesem Versuch in die dritte Veröffentlichung und schafft es nach zwei Demos final auf mehr als eine halbe Stunde Spielzeit. Herausgekommen sind acht Songs mit meist positiv schwelgender Grundstimmung, flotten Gitarreneinlagen und eingängigen Gesangsspuren.

Gut, das an sich ist jetzt noch nichts Einzigartiges. Der Kniff besteht darin, dass durch ein die beiden unteren Saiten komplett ignorierendes und trotzdem jede Menge Rhythmusarbeit machendes Gitarrenspiel und Spannungsbögen, die sich absolut hören lassen können, wirklich Nummern herausgekommen sind, die man so als Metalfan noch nicht gehört hat. Mal treffen kantige Hard-Rock-Riffs auf schwelgende Refrains ("After The Wave"), mal betreibt man einen fröhlich tanzbaren Stimmungsaufbau ["And I"] und mal wird dynamisch aufs Tempo geschoben wie in den 90ern ["Berlin"]. Nimmt man "A Blue Fire" bei den ersten Durchläufen noch als angenehmes Hintergrundwerk wahr, entdeckt man irgendwann die Liebe zum Detail für kleine Spielereien und ohrwurmig eingefügte Gesangsspuren. Zwar hört man an einigen Stellen noch unterschwellig, dass man es hier mit einem Debütalbum zu tun hat, doch letzten Endes hat ein bisschen Undergroundcharme noch keiner Platte geschadet. Die Spielzeit von 35 Minuten ist da aber schon deutlich schwerwiegender. Für Alternative-Verhältnisse ist das vielleicht noch okay, und tatsächlich kommt einem die Platte beim Hören auch länger vor, aber die Regel sollte das auf keinen Fall werden.

So kommt aber immer noch ein Album raus, das es vielleicht nicht in höchste Ränge der Musikgeschichte schaffen wird, aber dennoch nach einigen Durchläufen seinen Wert demonstriert. Wie hier gleichzeitig lässig und doch rhythmisch raffiniert vorgegangen wird, hört man als Metalfan per se schon nicht alle Tage, aber noch viel seltener auf kompletter Albumlänge. In Zukunft ist NAHUI auf jeden Fall noch einiges zuzutrauen.

Trackliste:
01. ... And I
02. Fluid Hollow
03. Unlock The Door
04. Christmas
05. Berlin
06. After The Wave
07. Broken Glasses
08. Crumbled From Stars
Spielzeit: 00:35:53

Line-Up:
Luca Giancotti: Gesang, Gitarren, Bass, Synth, Programmierung
Frederik Pankalla [Fell]
30.09.2008 | 22:01
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