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Cover von Napalm Death -- Time Waits For No Slave
Band: Napalm Death Homepage Napalm Death bei Facebook Metalnews nach 'Napalm Death' durchsuchenNapalm Death
Album:Time Waits For No Slave
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:23.01.09
CD kaufen:'Napalm Death - Time Waits For No Slave' bei amazon.de kaufen
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"Am Puls der Zeit!"

Etwas mehr als zwei Jahre nach „Smear Campaign“ haben die Grindcore-Veteranen NAPALM DEATH mit „Time Waits For No Slave“ ein starkes neues Langeisen am Start, das dort anknüpft, wo der Vorgänger aufhörte, und zusätzlich ein paar kleinere Experimente im Gesangsbereich enthält.

Doch keine Bange: Bei NAPALM DEATH hat sich natürlich nichts Grundlegendes verändert, sondern vielmehr wird hier Wert auf den Feinschliff gelegt. Überhaupt bekommt man erneut das Gefühl, dass es mit der Band seit der etwas durchwachsenen Zeit Mitte bis Ende der neunziger Jahre stetig und unaufhaltsam bergauf geht, wenn man sich solche Hammeralben wie „Order Of The Leech“, „The Code Is Red… Long Live The Code“, „Smear Campaign“ und – anno 2009 – „Time Waits For No Slave“ betrachtet. Das Songwriting klingt erstaunlich frisch und unverbraucht, die Blast Beats knallen ohne Ende und es herrscht die nötige Aggressivität vor, während gleichzeitig auf einen transparenten und extrem fetten Sound, für den erneut Russ Russel verantwortlich zeichnet, geachtet wird. Somit ist „Time Waits For No Slave“ auch nicht einfach „Smear Campaign Part. 2” geworden, sondern wirkt eigenständig und durchdacht, ohne dabei gänzlich den eigenen Stil auf den Kopf zu stellen. Rein thematisch findet zudem eine Abkehr von den religionskritischen Themen des Vorgängers und eine Hinwendung zu – gewohnt sozialkritischen – Gedanken über die heutige Gesellschaft, Arbeit, Eheschließung etc. statt. Barney röhrt sich dabei immer noch die Seele aus dem Leib, hat aber gesanglich deutlich zugelegt, was sich an den zahlreichen zweistimmigen Parts zeigt, die Screams und Klargesang gekonnt verbinden, wobei der Klargesang oftmals genau dort auftaucht, wo man ihn nicht unbedingt erwarten würde. Das sorgt für frischen Wind und kleinere Überraschungen, wobei solche Songs wie „On The Brink Of Extinction“, „Diktat“, „Larceny Of The Heart“, „Downbeat Clique“ oder der Titeltrack ohnehin Knaller in bester NAPALM DEATH-Tradition geworden sind, die besonders live die Clubs zum Kochen bringen dürften und dem bereits veröffentlichten Material qualitativ absolut ebenbürtig sind.

Kurzum: NAPALM DEATH nutzen die Gunst der Stunde und veröffentlichen trotz der extrem intensiven Touraktivitäten nach nur etwas mehr als zwei Jahren erneut ein sehr gutes Album, das die Markenzeichen der Band gekonnt auf den Punkt bringt und sofort zündet. „Time Waits For No Slave“ stellt zudem eine kleine Weiterentwicklung des NAPALM DEATH-Sounds dar, wobei sich ein rein experimenteller Track der Marke „Morale“ oder „Contemptuous“ diesmal in Form von „Omnipresent Knife In Your Back“ nur auf der limitierten Erstauflage des Silberlings befinden wird. Das ändert aber nichts daran, dass auch das ‚reguläre’ Album nur so vor Hits sowie spielerischem Können strotzt und somit gewaltig Spaß macht. Pflichtkauf!

Trackliste:
01. Strong-Arm
02. Diktat
03. Work To Rule
04. On The Brink Of Extinction
05. Time Waits For No Slave
06. Life And Limb
07. Downbeat Clique
08. Fallacy Dominion
09. Passive Tense
10. Larceny Of The Heart
11. Procrastination On The Empty Vessel
12. Feeling Redundant
13. A No-Sided Argument
14. De-Evolution Ad Nauseum
15. Omnipresent Knife In Your Back*
16. Suppressed Hunger*

*nur auf der limitierten Erstauflage enthalten
Spielzeit: 00:50:14

Line-Up:
Mark “Barney” Greenway – Vocals
Mitch Harris – Guitar, Backing Vocals
Shane Embury – Bass
Danny Herrera – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
16.01.2009 | 15:29
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