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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Der zweite Frühling geht weiter!" | ||||||||||||||||||
| NAPALM DEATH – seit einer halben Ewigkeit im Geschäft und irgendwie immer noch kein bisschen müde. Im Gegenteil, denn gerade auf den letzten paar Alben haben die englisch-amerikanischen Grindcore-Veteranen eher noch einen draufgepackt und wirken dabei noch verärgerter über die Missstände dieser Welt. „Utilitarian“, das inzwischen 14. Studioalbum der Truppe aus Birmingham, macht da keinerlei Ausnahme! Und das will wirklich etwas heißen, war doch schon der Vorgänger, „Time Waits For No Slave“, ein verdammt heißes Eisen, das zwar nicht ganz an solche Götterwerke wie „Utopia Banished“ oder auch „The Code Is Red... Long Live The Code“ heranreichte, aber das ist ehrlich gesagt auch fast unmöglich. „Utilitarian“ kommt der Sache sogar noch ein bisschen näher, denn NAPALM DEATH zeigen sich darauf extrem vielschichtig und abwechslungsreich. Natürlich dürfen da die Blast Beats nicht fehlen bzw. können nie genug sein, und diese Vollbedienung gibt es vor allem auf den exzellenten „Errors In The Signals“, „Nom De Guerre“ [hätte auch locker auf „Utopia Banished“ stehen können], „Leper Colony“ oder dem abschließenden Hassbolzen „A Gag Reflex“. Dazu gesellen sich eher ungewöhnliche Tracks wie das bedrohliche Ambient/SWANS-artige Intro „Circumspect“, das von John Zorn mit schrillen Freejazz-Saxophon-Klängen veredelte „Everday Pox“, das ungewöhnlich punkig-groovende „The Wolf I Feed“ mit Mitch Harris an den krächzenden Lead Vocals sowie FEAR FACTORY-Anklängen oder auch das stampfende „Blank Look About Face“. Zusammen ergibt das eine gute Dreiviertelstunde abwechslungsreicher, vom wütenden, souverän dargebrachten Gebrüll von Barney dominierter Extremkost, die NAPALM DEATH anno 2012 noch eine Spur ausgereifter und experimentierfreudiger, z.B. in Sachen Klargesang, zeigen. Hinzu kommt eine erneut von Russ Russell betreute, exzellente Produktion, die zur Mucke des Quartetts perfekt passt und bei aller Transparenz immer schön dreckig, erdig und räudig bleibt. Und wer einen Blick auf das schlichte Schwarz-Weiß-Cover von „Utilitarian“ wirft, ist sicher nicht der Einzige, der dadurch an die Anfangstage der Band erinnert wird – und das ist ganz sicher Absicht! Kurzum: NAPALM DEATH liefern mit „Utilitarian“ ein rundherum überragendes Werk ab, das die Band in Höchstform zeigt und keinerlei Füllmaterial beinhaltet. Dafür gibt es abwechslungsreiche und brutale Kost zwischen Groove und Blast Beat, die teils zwar ein paar Anläufe benötigt [„The Wolf I Feed“ beispielsweise], aber dann zündet wie ein außer Kontrolle geratener Tanklaster. Hinzu kommen die gewohnt sozialkritischen Themen, die die Band weiterhin vom Großteil der Konkurrenz abheben, denn NAPALM DEATH haben immer noch einiges zu sagen und machen ihrem Ärger nach wie vor kompromisslos Luft. Gut so! Und wem die 16 Songs auf der regulären Version nicht ausreichen, dem sei gesagt, dass mit „Everything In Mono“ und „Aim Without An Aim“ noch zwei Bonus-Tracks auf der Limited Edition vertreten sein werden [die mir allerdings leider nicht vorliegen]. Der Kauf von „Utilitarian“ ist aber auch so schon in jeglicher Hinsicht lohnenswert, nein, sogar Pflicht für alle Fans von NAPALM DEATH! Ganz großes Kino und ein heißer Anwärter auf die vorderen Plätze für das Album des Jahres! | ||||||||||||||||||
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