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Cover von Narvik -- Ascension To Apotheosis
Band: Narvik bei Facebook Metalnews nach 'Narvik' durchsuchenNarvik
Album:Ascension To Apotheosis
Genre:Black Metal
Label:Folter Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.05.16
CD kaufen:'Narvik - Ascension To Apotheosis' bei amazon.de kaufen
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"Beweist Stil und Klasse!"

Ernsthafter, orthodoxer Black Metal kommt in Deutschland nicht erst seit dem Aufstieg von ASCENSION in Mode. Truppen wie KATHARSIS oder ALCHEMYST/MOSAIC arbeiten schon seit mehreren Jahren und Veröffentlichungen daran, dem deutschen Schwarzmetall ein eigenes und gewichtiges Gesicht zu verpassen. NARVIK [oder auch: NRVK] aus Freiburg wagen sich an einen ähnlichen Versuch.

Mit „Ascension To Apotheosis“ werfen NARVIK dieses Jahr ihr Zweitwerk auf dem Markt, das als erste Veröffentlichung der Herren auf einem etwas größeren Label – nämlich Folter Records – erscheint. Bislang war man bei der kleinen Entität Lupus Tonkunst zu Hause, über welche auch die restlichen Projekte der Bandmitglieder ihre Tonträger veröffentlichen. Sei es wie es sei, NARVIK liegt dieses Mal offensichtlich etwas daran, ihre Kunst einem breiteren Publikum zugängig zu machen. Freuen wir uns darüber, denn – so viel darf ruhig verraten werden – der kräftige und dennoch melodische Black Metal mit ansprechenden Gesangslinien hat das mehr als verdient. Das hängt nicht zuletzt mit der großen Diversität zusammen, die man auf „Ascension To Apotheosis“ finden kann. Der eigentliche Opener „Wounds Of Aspiration“, der auf das Intro „Invokation II“ folgt, beginnt zum Beispiel ruhig mit sakral klingenden Gitarren und subtilen Drums bevor die ersten Blast Parts loslegen und sich „Wounds Of Aspiration“ zu einem klassischen Black Metal-Track entwickelt. „Psychotic Redeemer“ [übrigens in veränderter Form schon auf der EP „Fecundity Of Death“ zu finden] gefällt mit seiner Spannungskurve, die zu einem epischen Finale hinführt, das ganz am Ende durch die Lead-Gitarre alle Poser zerfetzt. Wie gut Black Metal in deutscher Sprache funktionieren kann, beweisen NARVIK auf ihrem Song „Geist zu Scherben“, der zwar instrumental wenig aufregend [abgesehen von den schicken Gitarrenmomenten in der zweiten Hälfte] und etwas zu typisch daherkommt, aber dank der mehr als gelungenen Vocals von Sänger Redeemer nach wie vor punkten kann. „Ascension To Apotheosis“ hat somit einige Passagen zu bieten, die spannend und interessant daherkommen. Die grundsätzliche Schwierigkeit liegt eher noch darin, dass einen kaum ein Song von der ersten bis zur letzten Sekunde mitreißt und nicht mehr loslässt. Das heißt keinesfalls, dass die einzelnen Tracks schlecht wären, nur dass in der Regel noch das gewisse Etwas fehlt, was eine musikalische Komposition nicht nur zu einer guten, sondern zu einer hervorragenden macht. Was hingegen zusätzlich positiv angemerkt werden muss, ist die gelungene, weil erdige und doch Raum öffnende Produktion der Scheibe. Dieser Sound ermöglicht es, dass man die vielen Details von „Ascension To Apotheosis“ hören kann, obwohl ordentlich Kraft und Druck hinter der Musik steht.

Um zum Schluss noch etwas Namedropping zu betreiben: Wer mit Bands wie WATAIN, BLAZE OF PERDITION oder auch ONDSKAPT etwas anfangen kann, für den werden auch NARVIK einiges bereithalten. Zwar reicht man noch nicht an die ganz großen Songs besagter Truppen heran, aber man nähert sich … das dritte Album kann kommen!

Trackliste:
01. Invokation II
02. Wounds of Aspiration
03. Geist zu Scherben
04. Psychotic Redeemer
05. Fecundity Of Death
06. Berstende Säulen
07. The Shore
08. Barren Semen
Spielzeit: 00:41:22

Line-Up:
Redeemer - Gesang
Lupus - Gitarre
P. - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
22.05.2016 | 19:39
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