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Cover von Nastrandir -- Prayer To Earth
Band: Nastrandir Homepage Nastrandir bei Facebook Metalnews nach 'Nastrandir' durchsuchenNastrandir
Album:Prayer To Earth
Genre:Black Metal, Pagan Metal, Viking Metal
Label:Twilight
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.07.09
CD kaufen:'Nastrandir - Prayer To Earth' bei amazon.de kaufen
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"Alles Gute kommt von oben."

Ziemlich genau zwei Jahre nach dem Debüt der Schleswig-Holsteiner NASTRANDIR ist die Zeit reif, um einen Blick nach Norddeutschland zu riskieren. Und siehe da: ein neues Album wart geboren, was auf den Namen „Prayer To Earth“ hört. Zunächst einmal untypisch für eine Band, die noch vor zwei Jahren die deutsche als ausschließliche Sprache verwendete. Was hat sich sonst verändert? Sind NASTRANDIR sich treu geblieben?

Jein, muss man nicht wirklich deutlich zu Protokoll geben, denn die Viking Metaller sind vor allem erwachsener geworden, was sich positiv im Songwriting und den Texten zu „Prayer To Earth“ bemerkbar macht. Übergänge sind besser arrangiert, der rote Faden eines jeden Songs geht nie verloren und die Grundstimmung des Neulings ist eine gänzlich andere, als noch zu Zeiten von „Zwischen Horizonten“. NASTRANDIR scheinen sich international etablieren zu wollen und gerade dieses Vorhaben verlangt eine Menge Professionalität, Innovation und vor allem den Willen.
Durch das gesamte Album hindurch klingt eine klare Inspiration der alten, schwedischen Urväter, wie z.B. BATHORY. Kein Wunder also, dass der letzte Titel der CD ein Cover des Quorthon-Klassikers „Gods Of Thunder Of Winds And Of Rain“ ist. Allerdings kopieren NASTRANDIR nicht ideenlos umher, sondern schöpfen aus den Klängen der Vorbilder, entwickeln stimmungsvolle Passagen, wunderbare Melodieläufe und eine durch das mit über einer Stunde recht langläufige Album niemals endende Abwechslung. Hauptelement ist natürlich nach wie vor die nordische Historie und Mythologie. NASTRANDIR beweisen allerdings, dass man sich auch als Newcomer bereits mit dem zweiten Album drittklassiger Konkurrenz entledigen kann, um sich aus dem deutschen Pagan-Viking-Einheitsbrei abzusetzen. Die englischen, übrigens sehr variantenreichen Vocals stehen der Band hierbei hervorragend, wodurch der internationale Konkurrenzkampf eröffnet werden kann, und panikanfällige Anglisten müssen sich ebenfalls nicht zu sehr vor einer typisch deutschen Aussprache fürchten.

Fazit: Am Ende steht eine deutlich gewachsene Band mit einem frischen, neuen Album in der Tasche, das sicherlich jedem Genrefan einen warmen Applaus abverlangen kann. Auch jene, die den siffigen, klischeebehafteten und ausgelutschten Thematik-Schrott satt haben, dürfen NASTRANDIR eine Chance geben, denn die Norddeutschen schaffen den Sprung aus dem Sumpf, hinein in den internationalen Wettbewerb. Für die wunderbaren Leadgitarrenläufe fehlt es dem Album allerdings ein wenig an Produktionsbudget und der ein oder andere Part der oft überlangen Songs hätte, zugunsten der Kurzweile, ruhig gestrichen werden können.

Trackliste:
01. Prayer To Earth
02. When I’ll Die
03. Fäuste aus Stein
04. Bloodred Horizons
05. Evernight
06. Frei
07. Rise Of Runes
08. Gods Of Thunder Of Wind And Of Rain [BATHORY Cover]
Spielzeit: 01:04:25

Line-Up:
Grimnir – Gesang, Bass, Gitarre
Gorm - Gesang
Fjoelnir – Gitarre
Nordavind – Gitarre
Vidir – Keyboard
Grummbutz – Bass
Ragnar – Schlagzeug, Violine
Patrick Franken [Border]
13.09.2009 | 16:38
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