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Album:The Old Family Is Still Alive
Genre:Thrash Metal
Label:My Graveyard Productions
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:06.02.09
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"Lasst euch ruhig verdreschen!"

Thrash Metal hat meine Welt in der vorpubertären Phase, gebeutelt vom pietätlosen Mainstream-Diktat, einfach reihenweise umgehauen, mit dem Entdecken noch härterer Zeugs allerdings dann wieder schlagartig kalt gelassen. Klar, manchmal packt mich der Heißhunger und dann landen so nach wie vor geniale Bands des Typus INFERNAL MAJESTY oder den erst vor kurzem wieder belebten WHIPLASH [vielleicht eine Reunion, aus welcher mehr als nur heiße Luft entspringt?] auf dem Plattenteller. Halbwegs kompetentes, vor allem jedoch überzeugend dargebrachtes Material von Nachwuchs-Horden tauchte über all die Jahre hinweg nicht auf meinem Radarschirm auf, bis ich eines Tages auf diese Norditaliener stieß.

Jepp, das könnte in der Tat etwas werden: Während viele Genre-Bewohner - egal ob alt oder frisch - offensichtlich auf Biegen und Brechen versuchen wollen, mittels absichtlich auf Lo-Fi gestellte Produktion als auch einer kaum unbedeutenden Menge an Kopiereien ihre Chance sofort zu vertun, kommen NATIONAL SUICIDE mit einem ordentlich Schuss Humor [nicht im ewig gleichen TANKARD-Stil zum Beispiel], Selbstironie wie genau der richtigen Mischung an Ideen, welche aus so ziemlich jeder Ära des verdreschenden Metall-Sektors schöpfen. Da gibt es zum Beispiel richtig auf die Fresse bei "Let Me See Your Pogo" oder den metzelnden Absch[l]uss "This Is A Raid", vereinzelt Ausflüge aus der von Punk beeinflussten Ecke [natürlich sehr dezent ins Gesamtbild gemischt, zum Beispiel in "Wanted"], sogar relativ flottere, keineswegs abgestanden wirkende Heavy-Metal-lastige Momente erfreuen das Ohr. Natürlich gewinnt man keinen Innovationspreis, aber das dürfte auch wahrscheinlich in niemandes Interesse liegen, denn vermeintliche WATCHTOWER-Klone wuseln sowieso lieber auf vier statt nur einer Hochzeit.

Da stimmt einfach fast alles: Dem wirbelwütigen Schlagzeuger stechen die Hornissen taktgenau in den Hintern, den Gitarreri fehlt es weder an Speed noch Fingerfertigkeit, und nicht nur einmal klingt der sehr auf Melodien erpichte Sänger Stefano wie Zetro Souza auf Helium. Wer fehlt wieder? Richtig, Basser Ivan hatte dieses Mal ungenügend viel Schmiergeld für den Produzenten dabei, um ihm eine prominente Position im Mix zu verschaffen. Aber auch so knallt "The Old Family Is Still Alive" mit ordentlich Wumms durch die Luft, wobei mir besonders Stück Nummer Zwei als auch Drei die subtil mitgeteilte Aufforderung zukommen lassen, doch mal wieder etwas mehr Thrash in den täglichen Soundtrack einfließen zu lassen. Zu Befehl!

Trackliste:
1. National Suicide
2. Nu Posers Don't Scare Anyone
3. The Old Family Is Still Alive
4. Let Me See Your Pogo
5. Wanted
6. Into The Clubhouse
7. Please Welcome ... My Friends!
8. Sucks n' Artillery
9. This Is A Raid
Spielzeit: 00:37:08

Line-Up:
Stefano Mini - Gesang
Roberto "Bob" Condini - Gitarre, Hintergrundgesänge
Ivan "Saxon" Andreolli - Bass, Hintergrundgesänge
Tiziano - Gitarre
Zeta - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
17.04.2009 | 15:09
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