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Cover von Neaera -- Let The Tempest Come
Band: Neaera Homepage  Metalnews nach 'Neaera' durchsuchenNeaera
Album:Let The Tempest Come
Genre:Death Metal, Metalcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.04.06
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"Make It Or Break It"

Nach dem äußerst überzeugenden Erstlingswerk „The Rising Tide Of Oblivion“, welches sowohl von Presse als auch von Fans sehr euphorisch aufgenommen wurde, durfte man gespannt sein, welchen Sturm die fünf Münsteraner Jungspunde mit ihrem Zweitwerk „Let The Tempest Come“ losbrechen würden - das Album könnte für die Band das klassische „Make it or Break it“ Album darstellen, der entscheidende Schritt oder aber auch das Eingeständnis, dass es sich bei NEAERA nur um eine weitere Eintagesfliege im Metalcore Sumpf handelte.
Vorab sei zu erwähnen, dass das Album meiner Meinung nach definitiv die Meinungen spalten wird, da NEAERA nicht den „Fehler“ gemacht haben, auf Nummer sicher zu gehen und ein zweites, metalcoriges Album einzutrümmern: Vielmehr hat man sich für eine starke Reduzierung der Hardcore-Elemente entschieden und stattdessen vermehrt Augenmerk auf die metallische Ausrichtung gelegt: Schwedenmelodie folgt Schwedenmelodie und auch der Doublebass- und Blastspeed-Anteil wurde ein ganzes Stück nach oben geschraubt, lediglich Sänger Benjamin Hilleke hält am altbewährten Gesangsschema fest, das nach wie vor sehr abwechslungsreich zwischen tiefen Grunts und hohem Gekreische liegt. Auch der HEAVEN SHALL BURN Stempel, den NEAERA so oft (und dabei auch nicht immer ganz zu unrecht) aufgedrückt bekommen haben, ist mittlerweile sehr farblos geworden - die Band hat sich aus diesen Gewässern nach ihrem Debüt definitiv freigeschwommen und neue Wege eingeschlagen. Natürlich wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber stattdessen werden zu einem äußerst schmackhaften Gericht neue Zutaten hinzugefügt, die es noch schmackhafter machen... Da die gesamte Scheibe den Zuhörer wie aus einem Guß überrollt, fällt es mir persönlich ziemlich schwer, einzelne Highlights aufzuzählen: Zu groß ist die Anzahl der melodischen Killerriffs, mit denen Songs wie der melodisch-hymnische Titeltrack „Let The Tempest Come“, das schnelle, unmittelbar nach vorn abgehende „Plagueheritage“, das trotz allem über einen Wahnsinnsgroove verfügt, die Mittelfeldhymne „Heavenhell“, die durch majestätische Melodien zum Bangen verleitet, der thrashige Brecher „Paradigm Lost“ oder das abschließende „Scars Of Gray“ gespickt sind. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen, vielmehr wirken die Songs bis ins letzte Detail ausgeklügelt und spiegeln dabei wirklich sehr überlegtes, „erwachsenes“ Songwriting wieder, das seine Wurzeln im klassischen, melodischen schwedischen Death Metal hat - gewürzt mit einigen erlesenen Zutaten aus dem Bereich Metalcore. Den größten musikalischen Sprung hat wohl Drummer Sebastian Heldt gemacht, der auf „Let The Tempest Come“ viel mehr aus den Songs macht als noch auf dem Debüt (sowohl spiel- als auch ideentechnisch) während die Gitarren von Tobias Buck und Stefan Keller Melodie über Melodie über das Rhythmusgerüst legen und etwaige Soundlöcher durch die beiden B-s der Band, Benjamin Donath und Benjamin Hilleke, gestopft werden. Tight! Noch tighter wirds allerdings wenn Hilleke gesangliche Unterstützung von Kevin Otto (END OF DAYS) und Jacob Bredahl (HATESPHERE) bekommt!
Das Tüpfelchen auf dem I stammt dann schließlich noch aus dem dänischen Ribe, wo Soundmagier Jacob Hansen das Album aufnahm, produzierte und abmischte - heraus kam dabei genau der Sound, der nötig ist, um „Let The Tempest Come“ zu einem heftigen Schlag in die Magengrube zu machen. Make it or Break it? Make it boys, definitely make it!

Trackliste:
01. Mechanisms Of Standstill
02. Let The Tempest Come
03. Plagueheritage
04. God Forsaken Soil
05. HeavenHell
06. Desecrators
07. The Crimson Void
08. I Love The World
09. Paradigm Lost
10. Life Damages The Living
11. Scars Of Gray


Thomas Gschwendner [theburningdarkness]
03.04.2006 | 09:37
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