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Cover von Neaera -- Omnicide - Creation Unleashed
Band: Neaera Homepage Neaera bei Facebook Metalnews nach 'Neaera' durchsuchenNeaera
Album:Omnicide - Creation Unleashed
Genre:Melodic Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.05.09
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"Das vierte Brett"

Wer anno 2007 nicht zu "Spearheading The Spawn" die halbe Wohnungseinrichtung beim Moshen und Durchdrehen zerstört hat, ist entweder taub oder kennt den Song nicht. Der Opener von NEAERAs letztem Werk "Armamentarium" ist wahrscheinlich einer der mächtigsten Songs, der je geschrieben wurde. Überhaupt ist "Armamentarium" immer noch eine unbarmherzige Walze, die wirklich alles und jeden platt macht. Keine leichte Ausgangspostition für "Omnicide – Creation Unleashed", dem vierten Werk der Münsteraner.

NEAERA nehmen die Hürde allerdings mit Bravour. Das neue Werk ist ein wenig sperriger als sein Vorgänger und nicht ganz so zerstörerisch, aber immer noch ein brutales Massaker vor dem Herren. In welche Schublade man die Band jetzt stecken will und ob das böse M-Wort fällt, spielt keine Rolle. Fakt ist, dass auch "Omnicide – Creation Unleashed" klingt, wie wenn AT THE GATES mit BOLT THROWER jammen und ein paar Black Metal-Harmonien und erhabene Momente einbinden. Der Fettgehalt der Produktion wurde im Vergleich zum Vorgänger etwas reduziert, aber das ist nicht unbedingt negativ zu werten, da der Sound trotzdem ohne Ende bollert. Der Opener "I Loathe" versucht erst gar nicht das Erbe seines Vorgängers antreten, sprich: Langsam Druck aufbauen und dann explodieren, sondern knüppelt sofort ohne Rücksicht auf Verluste durch die Boxen. Sänger Benny Hilleke growlt mehr als je zuvor, hat das Gekreische aber nicht komplett eingemottet. Die neuen Songs erfordern einfach mehr Gegrunze. Ansonsten gibt es mit "Grave New World", dem famosen Titeltrack und "The Nothing Doctrine" noch viele Perlen, die "Omnicide – Creation Unleashed" so gut machen. NEAERA orientieren sich auf jeden Fall eher an "Armamentarium" als an "Let The Tempest Come" oder gar "The Rising Tide Of Oblivion", bemühen sich dieses Mal allerdings um mehr Kompaktheit und Homogenität – trotz der schon angesprochenen Sperrigkeit.

"Omnicide – Creation Unleashed", übrigens mit genialem Artwork versehen, braucht vielleicht den ein oder anderen Durchlauf mehr als seine Vorgänger, sollte letztlich aber keinen Fan der Truppe enttäuschen. Was extremen, zuweil melodischen [Death] Metal aus Deutschland angeht, sind NEAERA immer noch ganz weit vorne mit dabei.

Trackliste:
01. I Loathe
02. Prey To Anguish
03. The Wretched Of The Earth
04. Grave New World
05. Age Of Hunger
06. Caesura
07. Omnicide
08. In Near Ruins
09. The Nothing Doctrine
10. I Am The Rape
Spielzeit: 00:43:56

Line-Up:
Benny Hilleke – Vocals
Tobias Buck – Guitars
Stefan Keller – Guitars
Benjamin Donath – Bass
Sebastian Heldt – Drums
Michael Siegl [nnnon]
22.05.2009 | 22:19
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