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Album:Destination: Nulle Part
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:05.12.08
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"Solide, jedoch wenig innovativ"

Die Deather NECROBLASPHEME aus Paris treiben seit 2001 ihr Unwesen. Nachdem das Debüt der Jungs, „Introducing Pure Violence“, im Jahr 2002 erschien, steht nun mit „Destination: Nulle Part“ das zweite Werk der Truppe in den Startlöchern.

Wenn man einmal von dem beknackten Bandnamen, dem relativ nichtssagenden Cover und dem überflüssigen Intro „All In Vain, All In Veins“ absieht, bietet das Quintett durchaus brauchbare Kost im Bereich von Death bis Brutal Death Metal. Dabei klingen NECROBLASPHEME überhaupt nicht nach einer französischen Band, sondern vielmehr lassen sich Anleihen beim US-amerikanischen Death Metal und bei Bands wie VADER und BEHEMOTH ausmachen. Kein großes Wunder also, dass der neue Silberling nach dem Bankrott des ursprünglichen Labels [Destructive Records] auf dem polnischen Agonia Records erscheint, die dem Sound sicher einiges abgewinnen konnten. Den Überflieger des Jahres liefern die Jungs mit „Destination: Nulle Part“ trotzdem nicht ab, denn der Innovationsfaktor der Mucke und die wirklich eigenen Ideen gehen gegen null, auch wenn das Ganze sehr solide und handwerklich einwandfrei eingespielt wurde. Zudem wurde das Material mit einer wuchtigen und aggressiven, aber gleichzeitig schön transparenten Produktion abgerundet. „After All“ und „2H40min A.M.“ knallen beispielsweise richtig gut, und auch „Wounded“ und „Thoughts Close At End“ warten mit treibenden Grooves auf, da NECROBLASPHEME zwar oft aufs Gaspedal drücken, jedoch darauf achten, etwas Abwechslung in ihren Songs unterzubringen. Und dass die Jungs Humor haben, zeigt sich spätestens beim Ende von „Wounded“, da Phil Collins einen kleinen Gastauftritt abbekommt.

Kurzum: „Destination: Nulle Part“ ist eine solide Todesblei-Scheibe geworden, die sich in die stetig wachsende Zahl gut gemachter und leicht überdurchschnittlicher, aber an und für sich unspektakulärer Veröffentlichungen einreiht. Natürlich kann und muss nicht jeder das Rad neu erfinden, sodass diejenigen Freunde der harten Klänge, für die Innovation schlichtweg zweitrangig ist, gerne mal ein Ohr bei NECROBLASPHEME riskieren dürfen, denn schlecht ist das Material der Franzosen nun auch wieder nicht.

Trackliste:
01. All In Vain, All In Veins
02. After All
03. Descent's Genesis
04. 2H40min A.M.
05. Sorry For Us/Me
06. ??? > I
07. Wounded
08. Thoughts Close At End
09. Nameless
Spielzeit: 00:36:16

Line-Up:
Christophe – Guitar
Charlie – Guitar
Olivier – Drums
Yann – Vocals
Xavier – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
17.01.2009 | 14:40
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