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Cover von Necronomicon -- Invictus
Band: Necronomicon Homepage Necronomicon bei Facebook Metalnews nach 'Necronomicon' durchsuchenNecronomicon
Album:Invictus
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.01.12
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"Unbezwingbar."

Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 brachten es die badischen Thrash Metaller NECRONOMICON auf immerhin sechs Alben, wobei die Formation zuletzt vor vier Jahren mit „Revenge Of The Beast“ von sich reden machte. Vier Jahre später sind die Herren bei Massacre Records untergekommen und holen mit „Invictus“ zum inzwischen achten Schlag aus.

Zwar scheint sich Frontmann Freddy auch nach knapp 30 Jahren sowohl stimmlich als auch im Hinblick auf seine Gesangslinien stark an DESTRUCTION-Röhre Schmier zu orientieren, abgesehen davon bleibt auf „Invictus“ jedoch so gut wie nichts beim Alten und das ist auch verdammt gut so: Schon der Titeltrack kommt natürlich gewohnt thrashig aus den Boxen, mutet aber gleichzeitig unerwartet melodiös und vielschichtig an und auch der weitere Verlauf des Albums soll zeigen, dass bei den Herren aus Lörrach seit „Revenge Of The Beast“ eine deutliche musikalische Entwicklung stattgefunden hat. Auch das folgende „Unleashed“ schlägt in die eine ähnliche Kerbe wie der Opener und bei „Upon Black Wings“ sind schließlich die frühen IRON MAIDEN mehr als deutlich als Inspiration auszumachen, was den Songs als schönes Gegengewicht zur gewohnten Härte eine unüberhörbare Heavy Metal-Schlagseite verpasst. „Before The Curtain Falls“ wartet schließlich gar mit balladesken Momenten auf, was anfangs durchaus befremdlich wirken kann, im weiteren Verlauf soll aus dem Song jedoch noch eine überaus ansprechende Stadionrock-Nummer werden. Natürlich klingen NECRONOMICON trotz all ihrer neuen Experimentierfreude nicht plötzlich weichgespült und so sind mit Liedern wie etwa „Unconquered“ und „Pandora’s Box“ auch genügend waschechte Abrissbirnen auf der Platte vertreten, um den Thrash Metal-Fan nicht zu verprellen, allerdings zeigt sich auch hier, dass es auf „Invictus“ viel zu entdecken gibt: Trotz gnadenlosen Riffattacken verbergen sich in den Songs immer wieder mehr oder weniger versteckte Melodieläufe und intelligente Breaks, die das Zuhören aufregend gestalten. Auch an der Produktion des Albums gibt es bei fetten Gitarren und kraftvollem Schlagzeug nichts auszusetzen, was kaum verwundert, da bei Mix und Mastering ein gewisser Achim Köhler seine Finger im Spiel hatte. Als zusätzliche Dreingabe finden sich auf „Invivtus“ noch eine Neuaufnahme von „Possessed By Evil“, welches ursprünglich auf dem Debüt der Truppe zu finden war sowie vier Live-Songs, die das Album abrunden.

Mit „Invictus“ melden sich NECRONOMICON mit einer hervorragenden Platte zurück, die auf ganzer Linie zu überzeugen weiß: Neben ihren bekannten Qualitäten stellen die Badenser auf ihrem neuen Album ein nie da gewesenes Maß an stilistischer Vielfalt zur Schau und brillieren obendrein mit der musikalischen Selbstsicherheit von fast 30 Jahren. Unbedingt ausprobieren!

Trackliste:
01. Invictus
02. Unleashed
03. Bloody Bastards
04. Thoughts Running Free
05. Unconquered
06. Upon Black Wings
07. Face To The Wall
08. Pandora's Box
09. Before The Curtain Falls
10. Possessed By Evil [2011]
11. Magic Forest [Live - Digipak-Bonustrack]
12. Nightstalker [Live - Digipak-Bonustrack]
13. Hills Of Death [Live - Digipak-Bonustrack]
14. On Pain Of Death [Live - Digipak-Bonustrack]
Spielzeit: 01:10:41

Line-Up:
Freddy - Vocals, Guitar
Andi Gern - Guitar
Andi Nagel - Bass
Klaus Enderlin - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
27.01.2012 | 13:47
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