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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Dahoam is' dahoam" | ||||||||||||||||||
| Im Gegensatz zu den jugendlichen Bands des aktuell grassierenden Thrash-Revivals sind die Besatzungsmitglieder der deutschen Thrash-Fregatte NECRONOMICON schon alte Hasen: 1986 gegründet veröffentlichte die Band vier Alben bis es Mitte der Neunziger still wurde um die Formation. 2004 Meldete man sich dann mit „Construction Of Evil“ zurück und schiebt vier Jahre später mit „Revenge Of The Beast“ das neueste Album hinterher. Rotiert „Revenge Of The Beast“ im heimischen Abspielgerät, so dürfte als erstes die glasklare und wahnsinnig druckvolle Produktion der Platte auffallen, die den Songs ordentliche Wucht verleiht. Als nächstes sollte dann die markante Stimme von Sänger und Gitarrist Freddy hervorstechen, der sich ziemlich genau zwischen Tom Angelripper und DESTRUCTION-Fronter Schmier bewegt. Auch musikalisch hat sich das Quartett ganz dem Thrash Metal deutscher Spielart verschrieben – umso besser passt der Sänger ins Gesamtbild, denn wie schon der brachiale Opener „Magic Forest“ oder auch das teils behäbig stampfende „Blood Sky“ verdeutlichen, orientieren sich NECRONOMICON zweifelsohne an Bands wie SODOM oder eben DESTRUCTION und der Song „Haunted“ erinnert in Teilen gar an Schmiers Zweitband HEADHUNTER. Volle Breitseite Teutonen-Thrash also. Was das Songwriting auf „Revenge Of The Beast“ betrifft, so bietet die Platte zwar nichts Unerwartetes, dennoch sind die Tracks schlüssig und in sich stimmig komponiert. Songs wie der Eröffnungstrack glänzen durch kompromisslose Härte und halsbrecherisches Tempo und Tracks wie etwa „Skull & Bone“ wissen durch innovatives Riffing und geschickt platzierte Melodien zu überzeugen. Solistisch machen NECRONOMICON ebenfalls keine Ausflüge in unbekannte Regionen, das Duo Andi und Freddy versteht es allerdings durchaus, songdienlich zu schreddern. Wirklich Negatives lässt sich über „Revenge Of The Beast“ also nicht sagen, dennoch mag es dem ein oder anderen sauer aufstoßen, dass NECRONOMICON – wie aus dem Vorangegangenen hervorgeht - doch sehr oft sehr deutlich an die Großen ihres Genres erinnern und dadurch ein Quäntchen zu viel Eigenständigkeit vermissen lassen. Mit „Revenge Of The Beast“ haben NECRONOMICON ein Album gezimmert, das jeden Fan von typisch deutschem Thrash Metal begeistern dürfte. Wer sich für die genannten Einflüsse erwärmen kann greift einfach zu, alle Übrigen vergewissern sich der Qualität der Platte anhand von „Magic Forrest“, „Blood Sky“ und „War In The Cradle“. | ||||||||||||||||||
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