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Band: Necrophobic Homepage Necrophobic bei Facebook Metalnews nach 'Necrophobic' durchsuchenNecrophobic
Album:Womb Of Lilithu
Genre:Black Metal, Death Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.10.13
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"Bedrohliches Beschwörungsritual"

NECROPHOBIC zählen zu den Bands, die sich in den frühen 90ern in Tomas Skogsbergs sagenumwobenen Sunlight Studio verschanzt und dort ihr Debütalbum aufgenommen haben. Seit „The Nocturnal Silence“ sind nun ziemlich genau 20 Jahre vergangen und die Band hat über die Jahre einige Line-up- und Soundwechsel vollzogen. NECROPHOBIC zeigen sich auf „Womb of Lilithu“ von verschiedensten musikalischen Seiten und führen dem geneigten Hörer ein tiefschwarzes Beschwörungritual vor.

Nach einem kurzen bedrohlichen Instrumentalintro geht es auch gleich mit Vollgas voraus. Die schon Mitte August vorgestellte Single „Splendour Nigri Solis“ deutet eindeutig in Richtung Black Metal und klingt dabei schon reichlich unheimlich und geheimnisvoll. Abwechselungsreiches Riffing, die eingeflochtenen mehrstimmigen Gesangspassagen und die markanten Vocals von Sänger Tobias Sidegård tun ihr Übriges und machen „Splendour Nigri Solis“ zu einem spannenden Song und zu einer angemessenen Einführung in das Konzept von „Womb Of Lilithu“. Kaum wahrnehmbar erfolgt der Wechsel zu „Astaroth“, einem etwas thrashigen Song, der sich weiterhin der genannten Elemente bedient. In „Furfur“ gehen NECROPHOBIC dann wieder ganz anders zur Sache: Ein gradliniger Black 'n' Roll Song, der sofort ins Ohr geht. Das Album entwickelt sich zu einer Lobhuldigung an Teufel und Dämonen und das schlägt sich nicht nur in den Songtiteln nieder, sondern wird auch durch die mehrstimmigen mantraartigen Beschwörungsformeln deutlich. Insgesamt erinnern die nachfolgenden Songs eher an satanischen Black Metal à la WATAIN als an den angeschwärzten Death Metal, wie man ihn von NECROPHOBIC kennt. Diese Richtung hat sich zwar schon auf den letzten beiden Alben bemerkbar gemacht, ist allerdings auf „Womb Of Lilithu“ deutlicher denn je zu hören. Mal langsamer, mal schneller und mal irgendwo in der Mitte arbeitet man sich durch all die mit Dämonennamen betitelten Songs in der zweiten Albumhälfte. Ein paar nette Riffs hier, ein paar Gitarrensoli und Chöre da, viel bleibt in diesem Abschnitt nicht hängen. Und dann kommt „Opium Black“. Ich horche auf: Eine komplett clean gesungene, fast schon kitschige Einleitung und dann der Ausbruch einer furiosen Black Metal Hymne. NECROPHOBIC nutzen hier ihr volles Spektrum, spielen dynamisch und abwechslungsreich ohne dabei die charakteristischen Merkmale des Albums aus den Augen zu verlieren. Ein eindeutiges Highlight. Der nachfolgende Song „Infinite Infernalis“ erinnert sehr an „Hrimthursum“-Zeiten und bringt das Album, gemeinsam mit dem pianolastigen Outro „Amdusias“, nach fast 70 Minuten zu einem wohlverdienten Ende.

Eine Band, die sich weiterentwickelt und ihren Horizont erweitert – das sind NECROPHOBIC geworden. „Womb Of Lilithu“ ist ein teils spannendes und abwechslungsreiches, teils aber auch etwas langatmiges Album geworden. Man muss es kaum noch sagen, ich tu es aber trotzdem: Verfechtern der 90er-NECROPHOBIC wird das Album vermutlich nicht allzu sehr munden, da der Aggressionsanteil zugunsten atmosphärisch-okkulter Songs deutlich zurückgeschraubt wurde. Wer da etwas aufgeschlossener ist, sollte ruhig mal ein bis zwei Ohren riskieren, denn zwischen den etwas lang geratenen Passagen findet sich doch so manch ein kleines Juwel. Gespannt kann außerdem weiter verfolgt werden, welche Richtung die Band in der Zukunft einschlägt, jetzt wo sie sich von ihrem langjährigen Mitglied Tobias Sidegård getrennt haben.

Trackliste:
01. Womb Of Lilithu
02. Splendour Nigri Solis
03. Astaroth
04. Furfur
05. Black Night Raven
06. The Necromancer
07. Marquis Phenex
08. Asmodee
09. Marchosias
10. Matanbuchus
11. Paimon
12. Opium Black
13. Infinite Infernalis
14. Amdusias
Spielzeit: 01:08:43

Line-Up:
Tobias Sidegård – Vocals
Robert Sennebäck – Guitar
Fredrik Folkare – Guitar
Alex Friberg – Bass
Joakim Sterner – Drums
[Delirium]
18.10.2013 | 16:08
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