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"Frisches Blut" | ||||||||||||||||||
| Da hat man sich bei Century Media mal wieder einer neuen, jungen Combo angenommen. In diesem Falle handelt es sich um ein französisches Trio mit dem wundervoll klingenden Namen NECROWRETCH, deren Debütalbum „Putried Death Sorcery“ nun hier auf dem Plattenteller oder vielmehr im Rechner liegt. Hexerei, um mal bei Sequenzen des Albumtitels zu bleiben, ist das Ganze sicher nicht, was die drei Jungs hier bieten. Es handelt sich aber allerdings, nachdem man mit zwei Demos und einer EP bereits erfolgreich auf sich aufmerksam machen konnte, um das erste komplette Album. Wer auf knüppelharten Death Metal ohne wahrlich viele Boxenstopps steht, der sollte sich dieses Album definitiv mal vorknöpfen. Kurze, knappe Songs, die mit Ausnahme von „The Anthropomancer“ alle unter der Vier-Minuten Grenze bleiben. Man verzichtet daher größtenteils auf allzu viel Unnützes, Hochgeschwindigkeit mit leicht amerikanischem Einschlag beherrscht die Szenerie. Nur halt in neu und jung. Auffällig der leicht ins keifende, sprich Black Metal beeinflusste, Organ von Sänger Vlad. Der einzige Song, der nicht volle Pulle nach vorn drischt, „Impious Plague In Catacombs“ nämlich, beweist, das hier Potential am Werk ist, welches insgesamt noch nicht komplett abgerufen wurde. Die etwas behäbig daher wankende Nummer driftet immer mal wieder in den schwarzen Bereich des Metal, was immerhin der Band den gewissen eigenen Touch verleiht. Ansonsten aber regiert König Knüppel auf den Sack. Zwar alles auf einem sauberen Niveau dargebracht, allerdings fehlen mir ein wenig die ganz großen Überraschungsmomente, der finale Kick sozusagen. Den allerdings bietet „Repugnizer“, der Abräumer und Lichtausmacher am Schluss. Zweieinhalb Minuten Dauerfeuer, da wäre jede Ablenkung auch wahrlich fehl am Platze. Sicher, die ganz große Revolution bleibt aus. Aber „Putried Death Sorcery“ ist eine durch und durch amtliche, frische und unverbrauchte Death-Metal Vollbedienung. Für eiserne Verfechter des Null-Kompromisse Death auf jeden Fall empfehlenswert. Bleibt abzuwarten, ob NECROWRETCH auch live das bieten, was ihre Platte verspricht. | ||||||||||||||||||
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