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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Nefarium - Ad Discipulum
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Band: Nefarium Homepage Nefarium bei Facebook Metalnews nach 'Nefarium' durchsuchenNefarium
Album:Ad Discipulum
Genre:Black Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:07.05.10
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"Schmerzhaft enttäuschend"

Es ist irgendwie ein Dilemma: Da findet man mal eine vollkommen unterbewertete Band, preist ihr Schaffen verbal so laut, dass größere Labels als zuvor auf sie aufmerksam werden... nur um sie dann Stück für Stück in der Bedeutungslosigkeit, Abguckerei an Vorbildern sowie dem offensichtlichen Durchwühlen von Restbeständen selbiger zu ertappen. Mit anderen Worten: "Praesidium" war ein saugeiles Schwarzelch-Gerase, das im Laufe der Jahre nichts an seiner Tödlichkeit eingebüßt hat, "Haeretichristus" hingegen schon eine ziemlich dünn tönende Klangsuppe, in der jedoch immerhin vier ordentliche Lieder zu finden waren. "Ad Discipulum" hingegen zeigt eine Band auf, die so ziemlich alle - um im Fachjargon zu verweilen - "selling points" für mich abgestriffen hat und scheinbar davon leben möchte, "so wie DARK FUNERAL" zu klingen, ohne den Funken Eigenständigkeit in ihrem jetzigen Schaffen bewahrt zu haben.

Konkret heißt das: NEFARIUM klingen wie späte DARK FUNERAL: Völlig schlapp, sich selbst kopierend und mit jedem weiteren Song immer langweiliger. Im Falle der Italiener, welche einst für ihre alles niederreißenden, melodischen [!] Tremolo-Offenbarungen bekannt waren, kommt aber noch erschwerend hinzu, dass neben wahllos eingestreuten, doofen Lead-Versuchen, einer unerträglichen produktionellen Fette sowie der damit einhergehenden Mattheit aller Tonspuren hier die meisten Songs vollkommen überhastet klingen, nur alle paar gefühlten Jubeljahre zum Punkt kommen und sich in nichtssagendem, dissonantem Akkordmatsch suhlen. Atmosphäre Fehlanzeige. Danke, Andy LaRocque, für dieses katastrophale Ergebnis! Es fällt des Weiteren noch mit jedem weiteren Durchlauf schwerer, wirklich konkrete Unterschiede zwischen den Songs auszumachen - abgesehen von ein wenig Gefiedel sowie symphonischen Anleihen [?!], wie sie zum Beispiel in "Servus Servorum Satanae" Verwendung finden, welche einen brutalen Tritt ins Fettnäpfchen darstellen. Klar, manchmal kommen dann doch noch ein paar Riffs daher, denen man ruhigen Gewissens Killer-Qualitäten nachsagen könnte... wenn, ja wenn das Gesamtbild nicht so abstoßend wäre.

"Ad Discipulum" ist das Zeugnis einer Mannschaft, denen eventuelle kommerzielle Aussichten sowie eine Anhängerschaft voller stumpf gehörter Leerschädeln offenbar mehr am Herzen liegt als das Ausbauen ihres eindeutig heraushörbaren Potenzials. Schade - "Praesidium" bleibt Referenz!

Trackliste:
01 - Tongue Of The First Pope [Simon Peter]
02 - Hands Bleeding Fear [Pontius Pilate]
03 - The Bastard Son Of Satan [Jesus Christ]
04 - Shepherd For Dead Lambs [Johan The Baptist]
05 - Sharpening The Spear Of Longinus [Cassius Longinus]
06 - Servus Servorum Satanae [Benedictus XVI]
07 - Seven Whores Of Magdala [Mary Magdaleine]
08 - Mass Infanticide By The King Of Judea ([erod The Great)]
Spielzeit: 00:35:15

Line-Up:
Carnifex - Gesang, Gitarre
Adventor - Gitarre
Vexator - Bass
Garghuf - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
30.04.2010 | 21:31
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