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Band: Neglektum Homepage Neglektum bei Facebook Metalnews nach 'Neglektum' durchsuchenNeglektum
Album:Blasphemer
Genre:Black Metal
Label:Goathorned Productions
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.02.14
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"Fürchte den schwedischen Untergrund!"

Klassischer schwedischer Black Metal erreicht mich dieser Tage von der Underground-Kapelle NEGLEKTUM, die via dem kolumbianischen [!] Label Goathorned Productions ihr Debütalbum „Blasphemer“ veröffentlichen. Nach nur einer Demo-Scheibe namens „Beyond the Frozen Mist“ haben sich die beiden Herren Isedor [Bass, Drums] und Azargoth [Gesang, Gitarre] also schon an ein Album getraut, mit welchem sie die Underground-Szene aufmischen wollen.

Wie ja immer wieder betont, finden sich gerade im Underground die noch ungeschliffenen Perlen, die einen vollkommen unerwartet aus den Schuhen blasen können; NEGLEKTUM gehören definitiv in diese Kategorie! Klar, NEGLEKTUM erfinden hier das Rad alles andere als neu, sondern bewegen sich in den bekannten Grenzen des melodiösen schwedischen Black Metal wie man ihn von DISSECTION, LORD BELIAL et cetera kennt. Nichtsdestotrotz ist das Duo in der Lage, dieser Musik einen eigenen Stempel aufzudrücken – sei es mithilfe des Titeltracks und furiosen Openers „Blasphemer“, welcher zunächst sehr stürmisch daher kommt und mich dabei an GORGOROTH erinnert hat, bevor man dann mit einem Gitarren-Intermezzo den Stil wechselt und getragener und melancholischer daherkommt. Eine fast neunminütige blasphemische Hymnen, die auch die Großen der Szene nicht besser hingekriegt hätten. Weiter geht es mit den eisigen Gitarren auf „Infernal Declaration Of Hate“ – hier hätte ein fetterer Drum-Sound [der ganz generell ein bisschen der Schwachpunkt dieses Debüts darstellt] den Song noch einen Zacken besser gemacht. Aber das kann man sich ja für die nächste Scheibe vornehmen. Nach dem Mid-Tempo Stampfer „Begotten Son [Forgotten]“, bei welchem mich vor allem die Gesangsleistung von Azargoth beeindruckt, haben die Herren mit „Salvation“ ein dreiminütiges Instrumental auf der Scheibe, welches eigentlich nur aus klaren Gitarren besteht. Gefällt außerordentlich und hat außerdem diesen Flair von frühen SATYRICON, als sie noch dunklen, mittelalterlichen Zeiten gehuldigt haben. Mit „Babalon“ und dem schnellen „Death’s Curse“ macht man dann aber gleich wieder klar, dass man hier klassischen Black Metal spielt. Zum Abschluss bieten uns NEGLEKTUM noch einen zweiteiligen Song namens „Dies Irae pt. 1“ und „Dies Irae pt. 2“, wobei der erste Teil letztendlich ein Piano/Keyboard-Intro für den schwarzmetallischen zweiten Teil darstellt. Dabei wurde aber gerade der Übergang geschickt gemacht und die Tracks wirken wie aus einem Guss. Man höre sich außerdem das grandiose Gitarrenspiel in der Mitte von „Dies Irae pt. 2“ an – Gänsehaut pur!

Man hat ja oft seine Underground-Bands, die man sowieso schon verfolgt und von denen man ungefähr weiß, dass sie auf der nächsten Scheibe wieder etwas Ordentliches abliefern werden. Von NEGLEKTUM hatte ich allerdings vorher noch nie gehört und nicht erwartet, dass hier solch ein Biest von einem Album lauert. Fans von melodischem Schwarzmetall müssen hier zuschlagen und sollten die Band jetzt unterstützten, so dass sie weitermachen kann und uns in Bälde mit einem weiteren Album versorgen wird!

Trackliste:
01. Blasphemer
02. Infernal Declaration of Hate
03. Begotten Son [Forgotten]
04. Salvation
05. Babalon
06. Death's Curse
07. Dies Irae Pt.1
08. Dies Irae Pt.2
Spielzeit: 00:37:43

Line-Up:
Isedor - Bass, Drums
Azargoth - Gesang, Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
04.04.2014 | 13:04
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