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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"In Kerry Kings Keller" | ||||||||||||||||||
| Seit 2005 aktiv debütierten die norwegischen Thrash Metaller NEKROMANTHEON vor zwei Jahren mit ihrem ersten Album „Divinity Of Death“ und traten zuletzt auf einem Split mit AUDIOPAIN in Erscheinung. Mit „Rise, Vulcan Spectre“ wird es nun Zeit für das nächste Album der Truppe aus Kolbotn. Dass die Norweger sich ganz und gar dem Thrash Metal der ganz alten Schule verschrieben haben, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein und auch auf ihrem neuen Album macht die Truppe keinerlei Hehl aus ihren Vorbildern: Mit konstant durchgetretenem Gaspedal scheppern NEKROMANTHEON eine halbe Stunde lang durch insgesamt acht kompromisslose Thrash-Nummern. Dabei rangiert die Truppe musikalisch unüberhörbar im Fahrwasser frühester SLAYER-Alben, wobei nicht zuletzt die oftmals chaotischen Leadgitarren-Ausbrüche ein ums andere Mal an Chef-Schlächter Kerry King denken lassen - Frontmann Arild Myren Torp hingegen ist gesanglich dem jungen Tom Angelripper nicht unähnlich. Wie etwa „Blood Wisdom“ zeigt, verbergen sich in der weithin kompromisslosen Attacke durchaus schmackhafte Riffs und Songs wie „Coven Of The Minotaur“ und „Twelve Depths Of Hades“ warten mit absolut beeindruckenden Gitarrensoli auf, die schon mal richtig Spaß machen können und allemal von den technischen Fähigkeiten der Mannen zeugen. Auf der anderer Seite der Medaille steht die in jeder Hinsicht unterirdische Produktion von „Rise, Vulcan Spectre“, denn selbige legt nahe, dass NEKROMATHEON ihr neues Album im heimischen Keller eingespielt und dabei direkt auf Kassette aufgenommen haben – die matschigen Gitarren und das unerbittlich scheppernde Schlagzeug wurden zwar aller Wahrscheinlichkeit nach absichtlich nicht nachgebessert, entsprechen aber dennoch keineswegs aktuellen Standards. Insgesamt wandeln NEKROMANTHEON auf ihrem neuen Album vermutlich vollkommen bewusst auf vornehmlich ausgetretenen Pfaden, weshalb „Rise, Vulcain Spectre“ zwar Spaß macht, aber alles andere als innovativ daher kommt und sich wohl vornehmlich an Fans früher SODOM sowie vergleichbarer Bands wie TOXIC HOLOCAUST und VILEFUCK richtet. Mit „Rise, Vulcan Spectre“ werden die Norweger sicher nicht den Innovationspreis gewinnen, aber vermutlich wollen sie das ja auch gar nicht. Dank großartiger technischer Fähigkeiten und selbstbewusster Präsentation erheben sich NEKROMANTHEON mit ihrem neuen Album in jedem Fall über den Durchschnitt, bis in die Thrash Metal-Chefetage ist es allerdings noch ein weiter Weg. | ||||||||||||||||||
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