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CD Review: Nervecell - Preaching Venom

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Cover von Nervecell -- Psychogenocide
Band: Nervecell Homepage Nervecell bei Facebook Metalnews nach 'Nervecell' durchsuchenNervecell
Album:Psychogenocide
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Lifeforce Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:29.04.11
CD kaufen:'Nervecell - Psychogenocide' bei amazon.de kaufen
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"Vielseitiger [Exoten-]Death Metal"

Nach der Veröffentlichung des beachtlichen Debüts „Preaching Venom“ schieben die Deather NERVECELL aus Dubai nun Album Nummer zwei nach: „Psychogenocide“.

Und das knüpft nahtlos am Vorgänger an, setzt jedoch noch ein bisschen mehr Augenmerk auf Abwechslung. Will heißen: Die arabischen/orientalischen Einflüsse treten etwas mehr in den Vordergrund, so zum Beispiel beim traditionellen Intro „Anemic Assurgency“ oder auch im Rahmen der Kollaboration mit Karl Sanders von NILE bei „Shunq“ – übrigens so oder so ein bärenstarkes Stück. Doch auch schon zu Beginn wissen NERVECELL mit abwechslungsreichem Songwriting [stark: „All Eyes On Them“ und das Tech-Death-lastige Titelstück], hier und da mit einigen Thrash-Einflüssen sowie Blast Beats garniert, zu überzeugen, und auch die Soli fügen sich erneut prima in das Gesamtbild ein. Dabei ist die zweite Hälfte des sehr transparent und druckvoll produzierten „Psychogenocide“ eine Spur stärker, was unter anderem am in Richtung SEVERE TORTURE gehenden „Imprint“ gehenden, dem bereits erwähnten „Shunq“, dem auflockernden Instrumental „The Taste Of Betrayal“ und dem abschließenden „Nation’s Plague“ – inklusiver kleiner BOLT THROWER-Hommage – liegt. Insgesamt bewegen sich aber alle Songs auf einem hohen Niveau, wenn auch nicht immer gleich bleibend sehr hoch, und rein spielerisch haben NERVECELL schon auf ihrem Debüt gezeigt, dass sie ihre Instrumente bestens beherrschen. Die inzwischen absolvierte Tour mit den Death-Metal-Veteranen von SUFFOCATION dürfte ihr Übriges dazu beigetragen haben, dass die vier Musiker anno 2011 hörbar noch besser aufeinander eingespielt wirken.

„Psychogenocide“ ist ein richtig amtlicher Nachfolger von „Preaching Venom“ geworden, der modernen, gut gespielten, gut produzierten und abwechslungsreichen Death Metal bietet – teils mit Ausflügen in den Melo-Death, ein bisschen Brutal Death und Thrash Metal. Insgesamt stellt der Zweitling somit ein schlüssiges Gesamtpaket dar, sodass von NERVECELL – ohne jeglichen Exotenstatus oder gar -bonus [den haben sie nämlich überhaupt nicht nötig, selbst wenn sie den Death Metal natürlich auch nicht neu erfinden] – noch einiges zu erwarten sein dürfte. Und das nächste Mal dann vielleicht wieder mit einem weniger lieblosen Killustrations-Artwork? Fazit: 5,5 Punkte mit Aufwärtstendenz!

Trackliste:
01. Anemic Assurgency
02. Upon An Epidemic Scheme
03. All Eyes On Them
04. Amok Doctrine
05. Psychogenocide
06. Imprint
07. شنق – Shunq [To The Despaired… King Of Darkness]
08. The Taste Of Betrayal
09. Driven By Nescience
10. Nation’s Plague
Spielzeit: 00:44:45

Line-Up:
Rajeh “James” Khazaal – Vocals, Bass
Barnaby "Barney" Ribeiro – Guitar
Rami Mustafa – Guitar
Louis Rando – Drums [live]
David Haley – Drums [Session]
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.04.2011 | 11:34
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