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CD Review: Nifters - If This One Becomes A Hit I Swear I Am Going To Kill Myself

Nifters
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Cover von Nifters -- Zalvatore Caine Incorporated
Band: Nifters Homepage Nifters bei Facebook Metalnews nach 'Nifters' durchsuchenNifters
Album:Zalvatore Caine Incorporated
Genre:Dark Metal, Modern Metal, Rock
Label:Killer Cobra Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.04.10
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"Der Wolf im Schafspelz - oder umgekehrt!"

Die Schweden NIFTERS – bei denen kein Geringerer als Jocke Göthberg [ex-MARDUK, DIMENSION ZERO] auf dem Schlagzeug-Schemel sitzt - veröffentlichen nach einem Album und ganzen vier Singles nun ihren Zweitling „Zalvatore Caine Incorporated“. Ein weiteres Mal also eine Gelegenheit zu versuchen das Quintett stilistisch einzuordnen und dabei zwangsläufig zu scheitern.

Diese Schwierigkeit der Einordnung scheinen die Jungs allerdings aus vollen Zügen zu genießen, so beginnt gleich der Opener „Life-Time-Life“ kraftvoll und gerade wo das Lied so richtig in Fahrt kommt, ist es auch schon nach ganzen 48 [!] Sekunden vorbei... warum? Man weiß es nicht. Egal, bei der Single „Cancervive?“ denkt man ein bisschen an diverse Modern Metal-Truppen, nicht zuletzt dank der Stimme Mats Larsson, die stellenweise stark an die eines Anders Friden [IN FLAMES] erinnert. Die poppigen Refrains, wie es sie auf dem Album haufenweise gibt, hindern NIFTERS aber nicht daran, hier und da mal ein derbes Double-Bass-Gewitter einzubauen, oder das Schlagzeug in rotzigster Punk-Manier zu produzieren. Mal gibt es elektronische Einschläge à la PAIN, dann wiederum wagen sich die Vocals in MUSEsche Höhen, poppig und dann plötzlich wieder ziemlich brutal, später mischen sich dann balladeske Töne mit experimentellen Einsprengseln. Gekrönt wird dieser Stilmix dann auch noch von einem herrlich zynischen Cover, das erst so richtig zur Geltung kommt, wenn man die Rückseite kennt. Dort sieht man nämlich das selbe Szenario in der „sauberem Version“. Trifft auch irgendwie auf diese Platte zu, denn ob man es mit dem Wolf im Schafspelz, oder doch eher umgekehrt zu tun, bleibt auch nach diesen abwechslungsreichen 32 Minuten ungeklärt.

All dieses Durcheinander funktioniert überraschenderweise recht gut, selbst wenn man bei „G.O.D.“ kurz an 3 DOORS DOWNs „Kryptonite“ denken muss, überrascht einen das nicht einmal mehr großartig. Der wummernde Refrain bringt einen schließlich wieder zurück auf den vertrauten Boden des Metals. Erfrischend. Nicht immer treffsicher, aber wirklich sehr erfrischend.

Trackliste:
01. Life-Time-Life
02. Cancervive?
03. The Cattle
04. Parrhesi’a
05. The Caviller In Dystopia
06. Next Stop Devastation
07. Feathers And Tar
08. Adolescent Plague
09. Prescripted Hologram
10. G.O.D.
11. My Sweet Genocide
Spielzeit: 00:32:10

Line-Up:
Mats Larsson - Vocals
Johan Söderhilm - Guitar
Zwedda Svedbo - Guitar
Martin Thornell - Bass
Jocke Göthberg - Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
06.05.2010 | 20:00
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