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Cover von Night Demon -- Curse Of The Damned
Band: Night Demon Homepage Night Demon bei Facebook Metalnews nach 'Night Demon' durchsuchenNight Demon
Album:Curse Of The Damned
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:Steamhammer
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:16.01.15
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"Bequem im Mittelfeld"

Das Heavy Metal-Trio NIGHT DEMON ist seit 2011 aktiv und blickt bisher auf eine selbst betitelte EP zurück. Weil „retro“ im Metal derzeit mehr als angesagt ist, konnte sich die Truppe aus Ventura einen Vertrag mit SPV/Steamhammer sichern und veröffentlicht damit ihr erstes volles Album „Curse Of The Damned“ über einen Global Player der Szene.

NIGHT DEMON sind eine weitere Band, die sich ganz offen hörbar in erster Linie an der seligen NWOBHM orientiert und allem Modernen den Kampf angesagt hat. Das bedeutet: Low-Fi-Produktion trotz moderner Studio-Annehmlichkeiten mit explizit nicht getriggertem [und leider auch etwas dünnem] Drumsound samt Gitarren aus der Garage. Letztere, das muss man dem Trio zugute halten, fallen allerdings schön fett und druckvoll aus. Hinzu kommt ein Sänger, dessen Stimme die Quintessenz des britischen Stahls der 80er auszumachen scheint und fertig ist die Laube. Schon mal gehört? Wir auch. Musikalisch rangieren die Kalifornier mit dieser Rezeptur irgendwo zwischen Kollegen wie VANDERBUYST oder ENFORCER, wobei sie beiden nicht wirklich das Wasser reichen können, da ihr Schaffen eine ganze Ecke zahmer ausfällt. Natürlich können die Jungs spielen und rockige Nummern wie etwa „Satan“ und „Full Speed Ahead“, die sicher auch mit dem Sound von PORTRAIT oder IN SOLITUDE flirten, sowie „Heavy Metal Heat“ oder „Run For Your Life“ haben durchaus Charme. Mit „Killer“ hat die Truppe dann noch eine Hommage an ganz frühe IRON MAIDEN auf Lager. Allerdings liegt genau hier auch die größte Schwachstelle von „Curse Of The Damned“. Sicher beherrschen die Amis ihr Handwerk und haben auch das Prinzip NWOBHM verstanden. Eine gewisse Leidenschaft für ihr Tun hört man der Band auf ihrem Erstlingswerk ebenfalls an. Wo es hapert ist die Originalität, denn NIGHT DEMON sind eben nicht viel mehr als eine Hommage an vergangene Zeiten. Das mag auf die hier zum Vergleich herangezogenen Bands ebenfalls zutreffen, ist aber im Gegensatz zu NIGHT DEMON nicht deren einziges Merkmal. Was bleibt, ist ein solides wenn auch nicht weltbewegendes Retro-Album, mit dem die Kalifornier bei Genre-Puristen offene Türen einrennen und alle anderen zumindest kurzfristig bei der Stange halten.

Der letzte Schluss schwermetallener Weisheit ist ein Album wie „Curse Of The Damned“ mit Sicherheit nicht – dafür bieten NIGHT DEMON hier zu wenig Neues und wandeln auf arg ausgetretenen Pfaden. Zu hart soll mit den Newcomern hier aber auch nicht umgesprungen werden, denn „Curse Of The Damned“ ist weit davon entfernt, eine schlechte Platte zu sein. Nur für die Oberliga reicht es auf dem Erstlingswerk der Amis noch nicht.

Trackliste:
01. Screams In The Night
02. Curse Of The Damned
03. Satan
04. Full Speed Ahead
05. The Howling Man
06. Heavy Metal Heat
07. Livin' Dangerous
08. Mastermind
09. Run For Your Life
10. Killer
11. Save Me Now
Spielzeit: 00:44:08

Line-Up:
Jarvis Leatherby – Bass, Vocals
Brent Woodward – Guitar
Dusty Squires – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
09.01.2015 | 15:00
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