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Cover von Nightbringer -- Ego Dominus Tuus
Band: Nightbringer Homepage  Metalnews nach 'Nightbringer' durchsuchenNightbringer
Album:Ego Dominus Tuus
Genre:Black Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:26.09.14
CD kaufen:'Nightbringer - Ego Dominus Tuus' bei amazon.de kaufen
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"Okkulter Monolith!"

Drei Jahre nach „Hierophany of the Open Grave“ melden sich die Schwarzwurzler von NIGHTBRINGER mit ihrem neuen Album namens „Ego Dominus Tuus“ [„Ich bin Dein Herr“] zurück und präsentieren uns über 70 Minuten neues Material.

Und was für ein Material! Die Mannen rund um Mastermind Naas Alcameth fahren auf „Ego Dominus Tuus“ schwere Geschütze auf und haben wohl das beste Album ihrer Karriere abgeliefert. Nicht zuletzt liegt das an Neudrummer Menthor [ENTHRONED, LVCIFYRE], welcher NIGHTBRINGER und die Songs gnadenlos antreibt und sowohl einen kraftvollen als auch präzisen Auftritt hinlegt. Dazu kommen noch die schon bekannten Trademarks der Musik von NIGHTBRINGER – epische Songs mit gelungenem Spannungsboden [nur manche fallen diesbezüglich etwas ab], variabler Gesang [es gibt mehrere Sänger], eine fetzige Mischung aus Brutalität und Melodie und wirkungsvolle Ambient-Passagen beziehungsweise –Songs. So sind z.B. der Vierminüter „Call of the Exile“ und der Sechsminüter „Salvation Is the Son of Leviathan“ reine Dark Ambient Tracks geworden, die den metallischen Sturm, der auf dem restlichen Album entfacht wird, etwas beruhigen. Glücklicherweise beweisen NIGHTBRINGER hier ein Händchen, sodass diese Songs keinesfalls als Lückenfüller oder zusätzlicher Ballast erscheinen, sondern das Album abrunden und zur okkulten Atmosphäre einiges beitragen. Damit sind wir bei einem weiteren Punkt angekommen – hinter „Ego Dominus Tuus“ steckt ein okkultes Konzept. Man mag solche Themen und Ideen für lächerlich halten, aber NIGHTBRINGER ziehen ihre Ideale konsequent durch und sind damit eine der wenigen Bands, bei welchen man tatsächlich eine sinnvolle Verbindung von Lyrics und Musik feststellen kann. Dabei beweisen die Herren bei ihrer Musik auch eine große Bandbreite: Ganz egal ob NIGHTBRINGER beim epischen Rausschmeißer [satte 12:43 Minuten] das Tempo etwas drosseln, bei „Lantern of Eden’s Night“ voll aufs Gaspedal treten oder „Things which are Naught“ mit düster-gotischen Synthies verschönen – es sitzt. Kompositorisch bewegen sich NIGHTBRINGER hier auf durchgehend hohem Niveau und verlieren nur in seltenen Momenten etwas den Faden. Zweifellos handelt es sich bei „Ego Dominus Tuus“ nicht um leicht verdauliche Musik, aber wer das von NIGHTBRINGER erwartet hat, der kennt bis jetzt noch keinen Song der Schwarzwurzler. Schön ist auch, dass die Produktion mit den kompositorischen Fähigkeiten mithalten kann und die Band so über einen satten und kraftvollen Sound verfügt, um ihre okkulte Musik vortragen zu können.

„Ego Dominus Tuus“ ist noch nicht ganz das perfekte Album geworden – hin und wieder könnte man einzelne Passagen etwas straffen und manche Momente noch etwas spannender gestalten. Aber man muss bedenken, welch Gejammere auf hohem Niveau das ist. NIGHTBRINGER stecken mit „Ego Dominus Tuus“ problemlos 90 % der momentan erscheinenden Black Metal Scheiben in die Tasche und haben ein Album kreiert, das sich mit Sicherheit in den Top 10 meiner Alben des Jahres 2014 befinden wird. Solche Brutalität, solche Epik und solche Authentizität habe ich zuletzt nur beim neuesten ENTHRONED-Album verspürt. Und – wer hätte es gedacht – auch bei diesem hat Drummer Menthor mitgewirkt. Ein Zeichen?

Trackliste:
01. Prayer Of Naphal
02. Et Nox Illuminatio Mea In Deliciis Meis
03. Lantern Of Eden’s Night
04. Things Which Are Naught
05. I Am The Gateway
06. Call Of The Exile
07. Where Fire Never Dreamt Of Man
08. The Witchfires Of Tubal-Qayin
09. Salvation Is The Son Of Leviathan [Alabas in Memoriam]
10. The Otherness Of Being
Spielzeit: 01:11:19

Line-Up:
Naas Alcameth - Gitarre, Bass, Gesang, Synthies, Lyrics
Ophis - Gitarre, Bass, Gesang, Lyrics
VJS - Gitarre, Bass, Hintergrundgesang
Ar-Ra’d al-Iblis - Gesang, Lyrics
Menthor - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
01.10.2014 | 12:14
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