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Band: Nightmare Homepage Nightmare bei Facebook Metalnews nach 'Nightmare' durchsuchenNightmare
Album:The Burden Of God
Genre:Heavy Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.05.12
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"Zurück zu alter Form"

Die französischen Traditions-Metaller NIGHTMARE sind nicht erst seit gerade eben im Geschäft – ganz im Gegenteil: Rechnet man gelegentliche Pausen mit, bringt die Truppe aus Grenoble sogar auf ein Dienstalter von stolzen drei Jahrzehnten. Während die Herren ihren 30. Geburtstag mit einem neuen Album nebst umfassender Tour inklusive entsprechender Live-CD begingen, erscheint mit „The Burden Of God“ nun der nächste „reguläre“ Release der Band um Frontmann Jo Amore.

Seltsam: Während die Franzosen zu ihrem 30. Jubiläum eine weitgehend vernachlässigbare weil durch die Bank langweilige Platte abgelieferten, scheinen NIGHTMARE gute zwei Jahre später endlich wieder Blut geleckt zu haben. Was man den Herren jedoch lassen muss, ist, dass sie schon immer ein Händchen für wirklich gute Metal-Riffs hatten – das war auf „Insurrection“ so und das ist dankenswerterweise auch auf „The Burden Of God“ wieder der Fall. Neu ist jedoch der frische Wind, der anno 2012 im Lager von NIGHTMARE zu wehen scheint, denn auf ihrem neuen Album präsentiert sich die Truppe weitaus unverbrauchter als noch auf dem Vorgänger. Wie schon der Opener „Sunrise In Hell“ zeigt, regieren auch hier ähnlich der letzten Platte wieder vornehmlich fette, modern angehauchte Riffs – weitere gute Beispiele hierfür finden sich in „Children Of The Nation“ und „The Doomsday Prediction“. Ebenfalls ist es ein alter Hut, dass Frontmann Jo Amore mit seinem DIO-ähnlichen Organ nach wie vor als größtes Aushängeschild der Truppe fungiert und auf „The Burden Of God“ auch eine anbetungswürdige Gesangsleistung abliefert. Die Kombination aus fettem Riffing und den traditionellen Gesangslinien des Herrn Amore verleitet dabei nicht selten dazu, Parallelen zu MYSTIC PROPHECY zu ziehen. Den durchweg zeitgemäßen Nummern stellt die Truppe auf „The Burden Of God“ dann klassische Uptempo-Stampfer wie „Crimson Empire“ gegenüber, das nicht zuletzt aufgrund des angesprochenen Gesangs ohnehin stark an DIO erinnert und mit einem absolut Gänsehaut verdächtigen Refrain aufwartet. Gut, hin und wieder unterläuft den Herren dann mal ein Faux Pas wie der übertriebene Kitsch im Intro von „The Preacher“, allerdings ist derartiges angesichts der hohen Qualität des übrigen Materials ohne weiteres verschmerzbar. Neu ist wiederum, dass man bei NIGHTMARE im neuen Jahr offenbar wieder vermehrt die Leadgitarre schwingt, was dann glücklicherweise in etlichen solistischen Eskapaden resultiert, die obendrein auch noch ziemlich gelungen ausfallen – das hatte man auf „Insurrection“ schmerzlich vermisst. In Sachen Produktion ist leider alles beim Alten geblieben, weshalb auch „The Burden Of God“ zwar fett klingt, aber auch recht steril anmutet, da insbesondere die Gitarren künstlich aufgeblasen wirken – hier dürfte man durchaus mal etwas mehr Geld für eine professionellere und vor allem organischere Nachbearbeitung in die Hand nehmen.

Während NIGHTMARE ihr Können in den letzten 30 Jahren unzählige Male unter Beweis stellen konnten, wurden sie ihrem guten Ruf ausgerechnet zu ihrem 30. Geburtstag nicht so ganz gerecht. Nun sei der Mannschaft jedoch alles vergeben, denn mit „The Burden Of God“ hat die Truppe ein ebenso inspiriertes wie spaßiges Metal-Album fabriziert und beweist, dass auch Bands aus Frankreich nach wie vor ganz vorne im traditionellen Metal-Sektor mitmischen können.

Trackliste:
01. Gateways To The Void [Intro]
02. Sunrise In Hell
03. The Burden Of God
04. Crimson Empire
05. Children Of The Nation
06. The Preacher
07. Shattered Hearts
08. The Doomsday Prediction
09. The Dominion Gate [Part III]
10. Final Outcome
Spielzeit: 00:52:44

Line-Up:
Jo Amore - Vocals
Franck Milleliri - Guitar
Matt Asselberghs - Guitar
Yves Campion - Bass
David Amore - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
24.05.2012 | 00:27
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