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Cover von Nightqueen -- For Queen And Metal
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Album:For Queen And Metal
Genre:Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:24.02.11
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"Edenbridge mit komischer Betonung"

Wer von der ersten bis zur letzten Minute mit Klischees um sich wirft, der muss damit rechnen, dass man demjenigen mit Skepsis gegenüber steht. NIGHTQUEEN schaffen es, diese Skepsis extrem groß zu gestalten. Angefangen vom Namen [Band/Titel] über das Cover bis hin zum Bandlogo – wirklich alles ist mit Kitsch und Klischees durchzogen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Album der Belgier einen wirklich überraschen kann.

„For Queen And Metal” – sorry aber der Titel ist wirklich ein Abschuss – fängt, wie könnte es anders sein, mit einem klassischen Intro an. Danach kommt zuckersüßer aber sehr gut in Szene gesetzter symphonischer Metalsong, der mit seinen Details und seiner Abwechslung durchaus punkten kann. Hierbei wird man sofort an die ersten EDENBRIDGE erinnert. Etwas Tempo, ein dominierendes Keyboard das oft die Führung übernimmt und viel Liebe zum Detail ergeben eine gute Mischung. Irgendwie zuckersüß und kitschig und trotzdem mit so viel Detailfülle und Liebe in Szene gesetzt, dass das Material überzeugen kann. Sänger Keely Larreina ist allerdings ein echter Geschmacksfall. Irgendwo zwischen: Ich will hoch singen - kann es aber nicht und ich sing tief – will dies aber nicht, bahnt sie sich ihren Weg durch einen Mischmasch, der zugleich eine ganz schreckliche Betonung mit sich bringt. Ungewollt ergibt sich dabei eine eigene Note, die allerdings eine sehr starke Geschmackssache bleibt. An sich macht man auf dem Werk auch nicht viel falsch. Die Songs fügen sich alle gut zu einem Werk zusammen und auch auf Experimente wird im Allgemeinen verzichtet.

Am Ende bleibt „For Queen And Metal” ein typisches, recht gut umgesetztes und recht interessantes Symphonic-Metal Album, das aber manchmal zu stark an EDENBRIDGE erinnert. Für Abwechslung in den Nummern ist gesorgt und auch das technische Handwerk reicht aus, um die Zeit über begeistern zu können. Zwar hängt man den momentanen Ikonen der Szene noch einiges hinterher aber für einen kleinen Untergrund-Leckerbissen recht es in diesem Frühjahr gerade noch so.

Trackliste:
01. Into the Night
02. Nightfall
03. Mystical Night
04. For Queen And Metal
05. Lady Fantasy
06. Nocturnal Thoughts
07. Secret Of The Blind Man
08. Majesty
09. Rebel To Rebel
10. Screaming for Mercy
11. Dark Fairy
Spielzeit: 00:44:08

Line-Up:
Keely Larreina – Lead Vocals
Daniel Kells – Keyboards
Rex Zeco – Guitar
Alan Rawson – Guitar
Steven Steele – Bass
William Blodyn
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
18.02.2012 | 19:34
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