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Cover von Nightrage -- Insidious
Band: Nightrage Homepage Nightrage bei Facebook Metalnews nach 'Nightrage' durchsuchenNightrage
Album:Insidious
Genre:Melodic Death Metal
Label:Lifeforce Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.09.11
CD kaufen:'Nightrage - Insidious' bei amazon.de kaufen
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"Fulminant, vielschichtig und zuckersüß"

„Insidious“ ist nicht nur der Titel eines jüngst erschienenen Horrorstreifens um ein aufsässiges Dämonenblag, sondern auch des neuen Albums der griechisch-schwedischen Melodic Death Metaller NIGHTRAGE. Die haben sich für Album Nummer Fünf offenbar etwas ganz Besonderes vorgenommen, weshalb sie für die Aufnahmen etliche Gäste ins Studio baten, von denen nicht unbedingt jeder im Death Metal zu vermuten wäre.

Zu den Aufnahmen von „Insidious“ luden NIGHTRAGE unter anderem FIREWIND-Sänger Apollo Papathanasio in die Aufnahmeräumlichkeiten und der hat ja für gewöhnlich nicht viel mit dem Genre seiner Gastgeber am Hut – so ist des Mannes Beitrag zu Songs wie „Delirium Of The Fallen“ und „This World Is Coming To An End“ auch ein wenig aus dem Kontext gerissen, da seine vergleichsweise zahme Stimme in reichlich kitschige und nicht wirklich gut in die Songs integrierte Instrumentalteile verpackt wurde, die sich mitunter mit den gnadenlosen Riffattacken beißen. Gleiches gilt für die Gastbeiträge von EVERGREY-Stimme Tom S. Englund. Das soll nun aber nicht heißen, dass NIGHTRAGE auf „Insidious“ eine ähnlich abscheuliche Wandlung wie ihre Kollegen AMORAL vollzogen hätten, denn der Löwenanteil des Gesangs wird ja immer noch von Frontmann Antony Hämäläinen gestemmt und dann gibt es ja auch noch Gastsänger wie Tomas Lindberg, der als AT THE GATES-Frontmann ja nun wahrhaftig zu den Pionieren des melodischen Schwedentods zählt. Im Duett mit Herrn Hämäläinen macht der Mann zudem eine ziemlich gute Figur. Ansonsten bieten NIGHTRAGE auch auf ihrem fünften Album durchweg hochwertigen Melodic Death Metal, wobei die ohnehin schon beeindruckende Leistung der Saitenfraktion durch den Beitrag von Ex-Bandmitglied Gus G. noch aufgewertet wird. Musikalisch ist die Truppe dabei ihrer bisherigen Linie weitgehend treu geblieben, was sich in gewohnt bratenden Riffs und Songs nach alter Schwedenschule äußert, die dank aufwändiger Instrumentierung und fetter Produktion einen zeitgemäßen Anstrich verpasst bekamen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf „Insidious“ mehr den je auf den Melodien, was nicht selten für Gänsehaut zu sorgen vermag, wie Intro, Outro und der Lückenfüller „Solar Eclipse“ zeigen, wird der Kitschfaktor dadurch jedoch bisweile auch ein bisschen zu weit in die Höhe getrieben.

Nichts ist verkehrt daran, über den Tellerrand hinauszublicken, allerdings haben es NIGHTRAGE auf „Insidious“ mit dem Weichspüler teils wohl ein bisschen zu gut gemeint. Davon abgesehen ist diese Platte jedoch ein musikalisch extrem vielschichtiges und abwechslungsreiches Album, das mit etlichen überragenden Songs die Grenzen des Genres zu erweitern sucht.

Trackliste:
01. So Far Away [Intro]
02. Delirium Of The Fallen
03. Insidious
04. Wrapped In Deceitful Dreams
05. Hate Turns Black
06. Sham Piety
07. Cloaked In Wolf Skin
08. This World Is Coming To An End
09. Utmost End Of Pain
10. Poignant Memories
11. Hush Of Night
12. Poisoned Pawn
13. Solar Eclipse [Prelude]
14. Solar Corona
15. Emblem Of Light [Outro]
Spielzeit: 00:53:09

Line-Up:
Antony Hämäläinen - Vocals
Marios Iliopoulos - Guitar
Olof Mörck - Guitar
Anders Hammer - Bass
Johan Nunez - Drums

Gastmusiker:

Tomas Lindberg - Vocals
Apollo Papathanasio - Vocals
Tom S. Englund - Vocals
John K. - Vocals
Gus G. - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
26.09.2011 | 01:28
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