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Cover von Nightwish -- Endless Forms Most Beautiful
Band: Nightwish Homepage  Metalnews nach 'Nightwish' durchsuchenNightwish
Album:Endless Forms Most Beautiful
Genre:Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.03.15
CD kaufen:'Nightwish - Endless Forms Most Beautiful' bei amazon.de kaufen
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"Der neue Anzug passt"

Die Frage wird sein, was wollen, können und dürfen NIGHTWISH ihrer Fangemeinschaft an Veränderungen zumuten? Zunächst sitzt statt des erkrankten Drummers Jukka Nevalainen nun WINTERSUN-Trommler Kai Hatho an der Schießbude. Aber das ist nicht die relevante Änderung an sich. Natürlich richtet sich das Hauptaugenmerk auf Floor Jansen, die nun den Part am Mikrophon übernommen hat. Zur gesanglichen Qualifikation braucht man an dieser Stelle keine Worte zu verlieren, denn Sängerin bei der wohl erfolgreichsten Symphonic-Metal Band der Welt wird man nicht durch gelegentliches Trällern unter der heimischen Dusche. An dieser Stelle jedoch der Hinweis an alle Fans, die bereits mit dem Weggang von Taja Turunen ihre liebe Müh und Not hatten. Floor Jansen fügt sich nahtlos in den NIGHTWISH-Sound ein, ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Band UND Sängerin endlich zu einer Einheit geworden sind.

Denn auf dem vorliegenden neuen Epos ist die Stimme nicht das markanteste Merkmal, sondern passt sich homogen in das Gesamtkonzept ein. Deutlich wird dies bei den leider zu knappen Duetten mit Bassist Marco Hietala. Aber der Reihe nach. Los geht es mit einem recht flotten Einstieg „Shudder Before The Beautiful“. Eine Nummer, die eigentlich schon das Konzept verrät. Es wird noch bombastischer als auf „Imagenaerum“, die Band legt Wert auf verspielte Details, ohne den eigentlichen Stil aus den Augen zu verlieren. So erwartet uns in den knapp achtzig Minuten ein tiefgründiges Werk, das eine gewisse Reifezeit benötigt und keinesfalls nach den ersten Höreindrücken alle Geheimnisse offenlegt. Sicher gibt es hier und dort ein wenig Füllmaterial, ich denke da an die unauffälligen, aber keineswegs schlechten Songs „Weak Fantasy“ und „Alpenglow“ sowie den Quoten-Hit „Élan“, der zwar schön folkig daher kommt, aber nicht wirklich zu den großen Momenten der Band gehört. Ebenso phasenweise das Instrumental „The Eyes Of Sharbat Ghula“, bei dem ich zwar endlich die erhofften Einflüsse von Tuomas Holopainens großartigem Soloalbum „Life And Times Of Scrooge McDuck“ entdecke, hier allerdings wirkt die Nummer ein wenig zu lang und nicht hundertprozentig passend. Wohin gegen das ebenfalls mit Folkelementen [An dieser Stelle der Hinweis, Troy Donockley ist jetzt festes Bandmitglied] gespickte „My Walden“ komplett begeistert. Da kann ich gar nicht anders, als in feinster LORD OF THE DANCE-Manier um den Wohnzimmertisch zu hüpfen. Und dann hätten wir ja am Ende noch „The Greatest Show On Earth“ mit sage und schreibe vierundzwanzig Minuten Spieldauer. Hier offenbart sich die konstante Weiterentwicklung der Band, auch Floor Jansen darf zeigen, dass sie sich hinter keine ihrer Vorgängerinnen mal so gar nicht zu verstecken braucht. Dieser Song ist quasi ein Album innerhalb des Albums und für mich der beste NIGHTWISH-Song ever, für diese Nummer ziehe ich ohne Einschränkungen die Höchstnote!

Fassen wir noch mal zusammen. NIGHTWISH begnügen sich nicht damit, auf Nummer sicher zu gehen und sich selbst zu kopieren. Obgleich natürlich Fragmente und Melodien geboten werden, die man in ähnlicher Form auf jedem bisherigem Album hören kann. Ist mehr als legitim, denn wer NIGHTWISH will, soll schließlich auch NIGHTWISH bekommen. Eine neue Sängerin, die sauber in die Band integriert wurde und schließlich ein paar grandiose Momente, die nicht leicht zu konsumieren, dafür aber eine ordentliche Langzeitwirkung entfachen. Wie gesagt, Fans der „alten“ NIGHTWISH werden möglicherweise naserümpfend von dannen ziehen. Zugegeben, zu Tarjas Zeiten waren NIGHTWISH für mich persönlich nur am Rande interessant. Mittlerweile aber, auch dank des noch breiter gefächerten musikalischen Angebots und der soliden „Mannschaftsleistung“, stemme ich den Daumen nach oben.

Trackliste:
01. Shudder Before The Beautiful
02. Weak Fantasy
03. Élan
04. Yours Is An Empty Hope
05. Our Decades In the Sun
06. My Walden
07. Endless Forms Most Beautiful
08. Edema Ruh
09. Alpenglow
10. The Eyes Of Sharbat Gula
11. The Greatest Show On Earth
Spielzeit: 01:18:51

Line-Up:
Floor Jansen - Vocals
Emppu Vuorinen - Guitars
Tuomas Holopainen - Keyboards
Marco Hietala - Bass
Kai Hahto - Drums
Troy Donockley – Pipes, Flutes, Whistles & Vocals
Frank Wilkens [Fränky]
25.03.2015 | 15:09
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