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Band: Nim Vind Homepage Nim Vind bei Facebook Metalnews nach 'Nim Vind' durchsuchenNim Vind
Album:The Stillness Illness
Genre:Horror Punk, Punkrock
Label:Silverdust Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:19.06.09
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"Mit einer Flasche Whiskey geht es!"

Eine Portion DANZIG-Pfeffer in den Topf, die Bitterkeit des Sängers allmählich entziehen. Nun die lockere Aggressivität der RAMONES dazu und eine PRISE Pop, eine Löffelspitze THE DAMNED, eine halbe Scheibe New Wave und 100 Gramm Surfpunk dazu, fertig ist die Horrorpunk-Band NIM VIND. Das Soloprojekt des Kanadiers Chris “Nim Vind” Kirkham hat mit der Scheibe „The Fashion of Fear“ auf sich aufmerksam machen können, doch der eigenartige Stil, der viele Anleihen an die Achtziger Jahre enthielt, war nicht jedermanns Sache.

Diesen Weg beschreiten die Jungs auch auf ihrem neuen Werk. Unbeirrt von jeglicher Kritik legen sie neues Futter nach. Eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit, als man noch diese depressiv dreinblickenden Wavepunks an den Haltestellen im Schneidersitz dahinvegetieren sah. NIM VIND haben nur wenig mit den manisch traurigen Gestalteten dieser Zeit zu tun. Es gibt auf der Scheibe Stücke zum Abrocken, aber genau wie auf dem 2005er Album wieder auch Balladen, deren Atmosphäre fast schon an Mexiko-Western erinnern. Warum auch immer, dieser Eindruck kam bei mir ständig hoch. Ich sehe verstaubte Ledermäntel und Patronengurte, dazu Lederstiefel mit Sporen.

Vor 20 Jahren hätte ich die Band wohl ob ihrer butterweichen Härte gehasst. Damals war ich Metal. Da gab es keine andere Musik außer Metal. Heute kann ich mich jedoch auch nur bedingt auf die Klänge einlassen, insgesamt ist mir das alles immer noch eine Spur zu weich, zu poppig, mit zu vielen Genres vermischt und regt nur selten meine Füsse zum begeisterten Mitwippen an, wie etwa beim Opener „Killing Saturday Night“ oder dem härteren „Suicide Pact“.

Es gibt aber auch Stücke, die mich sogar mit ihrem Groove an U2 erinnert haben. Da war der Ofen dann doch aus. Als CD für eine Nachtfahrt noch ganz unterhaltsam, bei Tageslicht brauche ich anderen Stoff. Chris Kirkham hat es in einem Interview vor geraumer Zeit wohl am besten zusammengefasst: „Death Rock, Punk, Metal, New Wave, Goth. Alles super, solange eine Flasche Whiskey dazu passt.“ Ich hab es versucht. Und er hat Recht, nach ein paar Gläsern fing sogar mein Fuß zu wippen an. Trotzdem nur 3 Punkte, mir ist das insgesamt vom Songmaterial her viel zu langweilig.

Trackliste:
01. Killing Saturday Night
02. Character Assasination
03. Hadron Collider
04. The 21st Century
05. JackKnife
06. Suicide Pact
07. The Radio-Active Man
08. Revenge
09. Blood Clots... Rise of the Police State
10. The Clawed Bat
11. Shango Nitra
12. The Message
13. The Still Blue (Bonus Track)
Spielzeit: 00:48:03

Line-Up:
Chris “Nim Vind” Kirkham - Vocals / Guitar
Robbie Kirkham - Bass
Anthony Kirkham - Drums
Markus Grunow [Archon]
12.06.2009 | 20:36
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