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Cover von Ninkharsag -- The Blood Of Celestial Kings
Band: Ninkharsag Homepage  Metalnews nach 'Ninkharsag' durchsuchenNinkharsag
Album:The Blood Of Celestial Kings
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:27.04.15
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"Erste gute Ansätze!"

Die vier Jungs, die momentan unter dem Banner NINKHARSAG auftreten [es war einmal ein Solo-Projekt], stammen aus England und haben sich offensichtlich entschieden, ihr Interesse für Esoterik und Okkultismus in einer schwarzmetallischen Band zu kanalisieren. Gut, warum nicht – intelligenter Black Metal ist immer willkommen, und da man die Musiker hinter NINKHARSAG noch von keiner anderen Band so wirklich kennt, darf man gespannt sein, was einem so geboten wird.

Auffallend ist zunächst mal, dass man rein von der Musik keine Sekunde glauben würde, dass NINKHARSAG aus England stammen. Die Inspirationen für das Debütalbum hat man eindeutig aus Schweden erhalten, so klar ersichtlich ist der Einfluss von Bands wie DISSECTION. Auf dem ersten Album darf man natürlich noch so klingen wie andere Musiker, das ist in Ordnung; die Frage ist aber, ob die Songs dafür gut und intelligent geschrieben sind? Gar nicht so einfach zu beantworten, denn NINKHARSAG schwanken hier was die Qualität betrifft. Grundsätzlich hat man die Trademarks dieser Art von Musik drauf – diese eisigen und dennoch melodischen Gitarren, das eher helle Geschrei, der intelligente Einsatz der Becken und die unheimliche Atmosphäre – und die einzelnen Tracks sind alle recht kurz und präzise ausgefallen [Songs unter drei Minuten sind keine Seltenheit]. Aber irgendwie sind die Songs dabei entweder zu generisch ausgefallen oder man orientiert sich wiederum zu sehr an den Strukturen der großen Vorbilder. Coole Momente gibt es natürlich trotzdem, so zum Beispiel die Leadgitarren-Arbeit in „The Essential Salts Of Human Dust“ oder auch die geschickte Bassarbeit im langen Rausschmeißer „Iron Wolves“ [immerhin sechs Minuten lang], aber im Endeffekt will der Funke leider selten überspringen. An der Produktion gibt’s dafür wenig zu mäkeln, die Gitarren und die Drums dröhnen druckvoll aus den Boxen, auch der Bass ist hörbar, selbst wenn er manchmal im Gitarren- und Drum-Gewitter etwas untergeht. Aber das passt schon, da müsste man bei einem möglichen zweiten Album nichts verändern. Auch konzeptuell bieten NINKHARSAG mehr als das übliche „Satan“-Gedöns, was sehr angenehm ist, allerdings erinnert das Cover-Artwork mehr an eine Manga-Serie für Teenager als an ein ernsthaftes okkult-spirituelles Album.

Alles in allem legen NINKHARSAG hier ein ordentliches Debütalbum vor – erste Stärken kristallisieren sich heraus, aber auch Schwächen sind noch deutlich zu erkennen. Für die zweite Scheibe muss etwas mehr Mut zur Eigenständigkeit her und die Songs müssen treffsicherer werden. Denn von einem Hit wie „Where Dead Angels Lie“ ist man dann doch noch ein gutes Stück entfernt.

Trackliste:
01. The Sicarii
02. The Essential Salts Of Human Dust
03. Liber V Vel Reguli
04. Destroyed By Design
05. Ninkharsag
06. Tartarus Unbound
07. Pastoralis Praeeminentiae
08. The Dawn Of The Age Of Horus
09. Iron Wolves
Spielzeit: 00:31:23

Line-Up:
K.R.N. - Gesang, Gitarre
P.A. - Gitarre
J.P. - Drums
S.C. - Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
20.04.2015 | 22:10
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