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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Und noch einmal erforschen wir uns selbst ..." | ||||||||||||||||||
| Ende! Die Wanderung beginnt. Wartet bis die Dunkelheit Einzug in das Land genommen hat, schaltet dann das Licht, Handy, Computer etc. aus und gebt euch völlig den Klängen, die aus euren Boxen kommen, hin. Leert euren Geist und versucht der Reise zu folgen. Aber nicht nur in Gedanken, sondern auch mit eurem Gefühlen und eurer Seele. Es beginnt… Langsame Klänge ertönen aus der Ferne. Die Drums geben den Rhythmus vor und ziehen einen sofort in den Bann. Man fühlt sich alleine, verlassen und irgendwie nostalgisch. Die Melodien wirken im ersten Moment simpel, wissen aber sofort zu verzaubern und lassen Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Kein Gekreische und keine Blast-Parts zerstören diese magische Atmosphäre. Stattdessen wird man ruhig, aber bestimmt, auf den Weg ins Ungewisse geschickt. Das Gefühlschaos geht weiter … die Melancholie überwältigt einen. Gerade wenn man denkt, dass es schneller wird, setzt wieder Langsamkeit ein. Das Unerwartete bleibt immer spannend und aufregend. Obwohl es oft gleich klingt, ist es doch nie dasselbe. Dann ertönen Stimmen aus der Leere. Nur ganz leise sind sie zu vernehmen und teilweise nur schwer zu verstehen. Lediglich Wortfetzen dringen an das Ohr und man fragt sich immer noch, wohin diese Wanderung einen führen wird. Ein Neubeginn? Das Ende? Oder doch nur ein weiterer Weg in unserem Leben? Philosophische und psychedelische anmutende Texte regen einen zum Nachdenken an. Immer weiter und weiter läuft man und schwankt dabei zwischen Trauer, Hoffnung und Melancholie. Doch dann passiert etwas Neues. Ein Schnitt folgt und der zweite Teil der Wanderung beginnt. Der Weg wird härter und steiniger. Neue Tönen erfassen den Geist und diese klingen rauer, schneller und metallischer. Die Reise wird beschwerlicher und neue Gefühle entstehen im Inneren. Die Melancholie verschwindet und wird eher zu Getriebenheit, Hast und Verwirrtheit. Auch Unbehagen macht sich bemerkbar. Hin und wieder wird man durch hypnotisierenden Klargesang aus seiner Meditation gerissen, nur um sofort in die nächste Gefühlswelt geworfen zu werden. Die Drums und die Gitarren werden lauter und effektiver. Doch immer nur für einen kurzen Moment, bevor sich die Grundstruktur des Songs dann wieder in Monotonie und melodische Klänge verwandelt. Doch hier wird Monotonie niemals langweilig – vielleicht einer der letzten Überreste aus der Black Metal Vergangenheit? Mit metallischen Riffs und Klängen geht dann die Wanderung zu Ende und was bleibt erhalten? Eine Vielzahl von Gefühlen und Emotionen. Eine Seele, die auf den Kopf gestellt wurde und viele Fragen für einen bereit hält. Und vielleicht ein Mensch, der mit Hilfe der Musik mehr über sich erfahren konnte. Wahrlich eine aufregende und höchst verstörende Reise, wie man sie nicht alle Zeiten erlebt. Was an der Oberfläche relativ einfach aussieht, entfaltet sich erst durch mehrmaliges und konzentriertes Anhören. Selten entwickeln Alben so viele Gefühle und zerstören sie im selben Moment. Technisch einwandfrei gespielt, mit der richtigen Mischung aus Härte und Melodie. Eine nahezu perfekte Wanderung, die jeden Aspekt der menschlichen Seele berührt. Wer bereit ist, sich intensiv mit Musik auseinanderzusetzen, der sollte dieser Scheibe eine Chance geben. NOCTE OBDUCTA sind längst über alle Genres und Grenzen hinausgewachsen! | ||||||||||||||||||
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