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Cover von Nomans Land -- Last Crusade
Band: Nomans Land Homepage  Metalnews nach 'Nomans Land' durchsuchenNomans Land
Album:Last Crusade
Genre:Heavy Metal, Pagan Metal, Viking Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.04.15
CD kaufen:'Nomans Land - Last Crusade' bei amazon.de kaufen
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"Ein willkommenes Comeback!"

Neues Label und neu gestaltete Promo-Fotos – die russischen Pagan Metaller von NOMANS LAND kehren nach einer fast sechsjährigen Abwesenheit zurück. „Last Crusade“ nennt sich die fünfte Scheibe, die nun via Massacre Records und nicht wie Einheit Produktionen erscheint.

Abgesehen von dem etwas zu künstlich wirkenden Album-Cover [da hatten die beiden von „Farnord“ und „Raven Flight“ mehr Charme] hat sich aber bei den Russen wenig getan. Zwar hat man seit 2010 einen neuen Gitarristen namens Aleksander am Start, der auf diesem Album zum ersten Mal zu hören ist, aber wirklich neue Akzente kann dieser nicht setzen. Nein, die russischen Pagan Metaller setzen auf Altbewährtes, was in ihrem Fall auch gar nicht schlecht ist. Denn abgesehen vom kleinen Exotenbonus waren NOMANS LAND auch schon immer in der Lage, kreative Songs zu schreiben und diesen eine eigene Stimmung zu verpassen. Das ist auch dieses Mal nicht anders. Die Vocals von Sänger Hjervard sind nach wie vor ein klares Merkmal der Truppe, und auch die Gitarren-Melodien sind typisch NOMANS LAND. Bei Songs wie „Strain At The Oars“ singen außerdem auch die anderen Mitglieder mit, um den Tracks eine gewisse Heroik zu verleihen. „Strain At The Oars“ ist allgemein einer der stärksten Songs, was auch erklärt, warum es zu diesem erstmalig ein Video gibt. Was „Last Crusade“ allerdings ein bisschen fehlt, sind die wirklichen Hits. Auf „Hammerfrost“ gab es z.B. „Triumph Of Winter“ und auf „Raven Flight“ fand man „Dragon’s Grin“; Tracks, bei denen alles gepasst hat und die einen sofort gefangen nahmen. Auf „Last Crusade“ sind die Songs im Durchschnitt zwar mitnichten schlechter als auf den vormaligen Alben, aber es fehlen diese hervorstechenden Momente, diese kurzen Augenblicke, in denen kompositorische Brillanz aufblitzt. Negativ fällt ansonsten vor allem auf, dass die Drums nicht gerade ideal produziert sind [die Bass-Drums klingt manchmal schrecklich] und dass der Bass nicht wirklich zur Geltung kommt. Das ist aber nicht so schlimm, geht es bei NOMANS LAND doch vor allem um die Gitarren-Melodien und die sind vielleicht nicht überragend, aber doch klasse. Mit dem letzten Track „Bereza“ überrascht man die Fans übrigens noch mit einer Adaption eines klassischen Folk-Songs. Sowas klappt ja in der Regel sehr gut, und so ist es auch diesmal. Ein gelungener und atmosphärischer Rausschmeißer.

NOMANS LAND waren und sind eine dieser Nischenbands, die eine treue Anhängerschaft hat, aber es wohl kommerziell nie weit bringen wird. Zu eigenwillig und auch zu „unperfekt“ sind die einzelnen Hymen und Songs. Wer allerdings mit den bisherigen Alben etwas anfangen konnte, der sollte sich auch „Last Crusade“ zulegen. Nicht das stärkste Album der Diskographie, aber ein anständiges Pagan/Viking Metal-Album für das man sich nicht zu schämen braucht. Wieso man allerdings Einheit Produktionen zugunsten von Massacre aufgegeben hat, wissen wohl nur NOMANS LAND selbst.

Trackliste:
01. Right To Luck
02. Sons Of The Nord
03. Victory Horns
04. Strain At The Oars
05. Dragons
06. Last Crusade
07. Warrior’s Path
08. Bereza
Spielzeit: 00:40:35

Line-Up:
Sigurd - Gesang, Gitarre
Hjervard - Bass, Gesang
Ainar - Drums
Aleksander Nevskij - Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
17.04.2015 | 11:19
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