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Cover von Nonexist -- Deus Deceptor
Band: Nonexist Homepage  Metalnews nach 'Nonexist' durchsuchenNonexist
Album:Deus Deceptor
Genre:Melodic Death Metal
Bewertung:4 von 7
19. August 2002
CD kaufen:'Nonexist - Deus Deceptor' bei amazon.de kaufen
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Was hat die neue Truppe um ex-Arch Enemy-Shouter Johan Liiva mit vielen anderen Bands gemein? Vieles und doch nichts. Sagen wir es so: man benutzt die verschiedensten Trademarks und würfelt sie zusammen und zeigt sie als eine Einheit in Form ihres Debüts „Deus Deceptor“ auf. Nonexist verbinden viele Elemente vieler Genre-unterschiedlicher Bands und sehen dabei gar nicht mal schlecht aus - teils jedenfalls. Man hantiert auf der 12-Song starken Scheibe in den differenziertesten Richtungen des Bereichs Metal. So hört man in den Tracks deutlich Anleihen von ...and Ocean’s neuestem Werk „Cypher“, dann auf einmal wieder verspielte klassische Heavy Metal-Gitarren. Desweiteren finden sich auch poppige oder Industrial-Elemente, sowie Klänge besseren Neu-Metalls. Durchweg präsentiert sich das Ganze allerdings im Melodic Death (teils auch Thrash-) Bereich und orientiert sich so auch ab und zu an Szenegrößen. Ein Bunte, aber klar definierte Mischung also.

Auf dem Erstling finden sich neben Krachern wie „A Halo Askew“ –der quasi (wie oben schon angesprochen) als Melo-Death-Version eines ...and Ocean-Songs durchgehen könnte- oder „Ebony Tower“ (diese beiden gebe ich auf jeden Fall als Anspieltipp mit!) auch Instrumentals. Drei an der Zahl um genau zu sein; und dies ist für eine Band in diesem Genre als eher ungewöhnlich, findet man solche Auschweifungen normalerweise eher in der Melodic Black-Ecke. Mit zitternden Saiten und verträumten Melodien oder mit bratenden Riffs zeigen die Jungs, dass es auch ohne Gebrülle geht.

Bei „Deus Deceptor“ fällt nach den ersten Durchläufen auf, dass es den Protagonisten wichtig schien, ihre technische Versiertheit auf dem Tablett zu servieren, was in lange Soli und Gefrickel ausartet; was bei Leibe nicht hätte sein müssen. Anstatt dessen könnten groovige oder hämmernde Passagen –wie sonst auch- diese Lücken besser füllen, was der Platte mit Sicherheit um einiges besser zu Gesichte gestanden hätte.

Alles in allem ist Nonexist’s Einstand ein stranges Werk. Auf der einen Seite kann man unumstritten zeigen, dass man Songs schreiben kann, die sich in die Gehörgänge fräsen; auf der anderen Seite zeigt sich dann wieder Einfallslosigkeit, Langatmigkeit oder es kommt wie bei „Phantoms“ ein Metzel-Inferno auf einen zu, dass mir einfach nicht gefallen will. Somit siedele ich „Deus Deceptor“ im oberen Durchschnitt an und knalle 4 Punkte auf die Hülle. Viel Spaß beim anchecken.

Trackliste:
01. Entrance (instrumental)
02. The Devil Incarnate
03. Faith
04. Eaten Alive
05. Ataraxia (instrumental)
06. A Halo Askew
07. Phantoms
08. Ebony Tower
09. Nowhere (instrumental)
10. Delirious Tongues
11. Idols & Friends
12. Divided We Fall


Markus Jakob [shilrak]
18.09.2002 | 22:13
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