.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: D.A.M.N. [Diary About My Nightmares] - Forbidden Anger

D.A.M.N. [Diary About My Nightmares]
Forbidden Anger


Death Metal, Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Nicht neu, aber V.E.R.D.A.M.M.T. gut gemacht"
CD Review: Non-Human Level - Non-Human Level

Non-Human Level
Non-Human Level


Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Darkane-Gitarrist auf Solopfaden"
CD Review: Descending - Enter Annihilation

Descending
Enter Annihilation


Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Für den Thrash-Olymp reicht's leider nicht"
CD Review: Injustice - Melancholeric

Injustice
Melancholeric


Melodic Death Metal, Metalcore, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Bunt wie der Inhalt einer Wundertüte"
CD Review: Arch Enemy - War Eternal

Arch Enemy
War Eternal


Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Alles bleibt gut"
CD Review: Blood Ceremony - Lord Of Misrule

Blood Ceremony
Lord Of Misrule


Doom Rock, Pagan Metal, Psychedelic
3.5 von 7 Punkten
"Psychedelic Doom mit Flöte"
CD Review: Diamond Head - Diamond Head

Diamond Head
Diamond Head


Hard Rock, NwobHM
3 von 7 Punkten
"Besser gar nicht erst anhören"
CD Review: Filter - Crazy Eyes

Filter
Crazy Eyes


Industrial, Industrial Metal
5 von 7 Punkten
"Meterhohe Gitarrenwände"
CD Review: Discharge - End Of Days

Discharge
End Of Days


Hardcore, Punk
5 von 7 Punkten
"Rübe ab!"
CD Review: Black Stone Cherry - Kentucky

Black Stone Cherry
Kentucky


Southern Rock
5 von 7 Punkten
"Mit der Soul Machine auf Erfolgskurs"
Cover von Nsane -- Catharsis
Band: Nsane Homepage Nsane bei Facebook Metalnews nach 'Nsane' durchsuchenNsane
Album:Catharsis
Genre:Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
Label:Rape of Harmonies Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:30.10.08
Share:

"Extremer Metal aus Gera. Wen wundert's..."

NSANE [ ya know, „Insane“?!“] kommen aus dem ostdeustchen Gera. Da war ich schon mal einen Abend lang - wenn ich allerdings daran zurückdenke, habe ich nur eine deprimierend graues Städtchen vor dem inneren Auge. Kein Wunder also, dass die Jungs ziemlich derben Metal zocken. Mit ihrem Debüt – um’s fürs Protokoll zu erwähnen – weihen sie übrigens das neue Label Rape Of Harmonies Records ein. Also her mit dem Champagner und rein mit „Catharsis“.

Beim Genuss des Albums drängt sich relativ schnell die Frage auf, warum sich NSANE selbst bereitwillig in die Metalcore-Schublade stecken. Ok, vielleicht hat dieser Begriff noch nicht für jeden den schalen Beigeschmack von „zig-08/15-Breakdowns“, jedoch erinnert der Sound der Band eher an extremere Kapellen wie THE BLACK DAHLIA MURDER - und das nicht zu knapp. Konstant rasendes Tempo, ordentliches Geknüppel von Seiten des Schlagzeuges, Melodic Death Metal-Riffs der derberen Schule und ein Sänger, der zwar die meiste Zeit räudigst Keift aber auch einige tiefe Growls auf Lager hat… Sounds familiar? Zum Glück gibt es bei den Ostdeutschen aber nicht dieselben langweiligen Soli des „großen Bruders“, sondern feinstes, zwei-stimmiges Gefrickel. Leider auf längere Strecke nicht sonderlich variabel [wie auch nicht der Rest der Musik], dennoch sehr virtuos umgesetzt. Produziert wurde der ganze Spaß in den Rape Of Harmonies Studios und das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen. Passend zum brutalen Sound von NSANE, klingt „Catharsis“ angenehm räudig und nicht zu glatt poliert, wie bei einem Großteil der Konkurrenz aus Übersee.

Für die, die ihre Melodic Death Metal-Riffs gerne in einem härteren Kontext stehen sehen, und sich auch nicht daran stören, wenn die Abwechslung eher ziemlich klein geschrieben wird, ist dieses Debüt durchaus eine Option. Einfach mal auf das MySpace-Logo klicken und probehören, vielleicht regt das ja zu einem Kurzurlaub in Gera an. Letzteres kann ich dann aber wirklich nicht mehr empfehlen...

Trackliste:
01. Sleepless Dream
02. Follow Me
03. Body Impact
04. Ceremony
05. Static World
06. Once A New Day
07. Newstime
08. A Million Walls
09. One Way Street
10. Storm of Harm
11. Catharsis
12. Reflection
Spielzeit: 00:36:59

Line-Up:
Pablo - Vocals
Harty Hardsen - Guitar
Mendosz - Guitar
Marcel - Drums
El Kaméro - Bass
Amadeus Mader [Ammosarier]
21.11.2008 | 18:45
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin