.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: The Very End - 2K5

The Very End
2K5


Death/Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter Einstand alter Bekannter"
CD Review: Spirit Of The Future Sun - The Constellation Park

Spirit Of The Future Sun
The Constellation Park


Melodic Death Metal, Modern Metal
4 von 7 Punkten
"Ordentlich, aber nicht außergewöhnlich"
CD Review: Beyond The Sixth Seal - The Resurrection Of Everything Tough

Beyond The Sixth Seal
The Resurrection Of Everything Tough


Death/Thrash Metal, Rock'n'Roll
3.5 von 7 Punkten
"Kein Buch mit sieben Siegeln..."
CD Review: Slytract - Existing Unreal

Slytract
Existing Unreal


Death Metal, Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Spätsommer-Überraschung aus Ungarn"
CD Review: Blinded Colony - Bedtime Prayers

Blinded Colony
Bedtime Prayers


Melodic Death Metal, Modern Metal, Neo-Thrash
5 von 7 Punkten
"Soilwork? Ok! The Haunted? Träumt weiter..."
CD Review: Helldorados - Lessons In Decay

Helldorados
Lessons In Decay


Glam Rock, Hard Rock, Heavy Metal
3 von 7 Punkten
"Spaß beiseite"
CD Review: Stallion - Rise And Ride

Stallion
Rise And Ride


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Hengstgeschwindigkeit!"
CD Review: Ævangelist - Writhes In The Murk

Ævangelist
Writhes In The Murk


Ambient, Avantgarde, Death Metal
6 von 7 Punkten
"Wer windet sich da in Nacht und Wind?"
CD Review: Ainulindalë - Nevrast

Ainulindalë
Nevrast


Neofolk
6 von 7 Punkten
"Auf nach Mittelerde!"
CD Review: Tyred Eyes - Elevator

Tyred Eyes
Elevator


Indie, Rock
6 von 7 Punkten
"Handverlesene Qualität aus dem Land der Elche"
Cover von Nsane -- Catharsis
Band: Nsane Homepage Nsane bei MySpace.com Metalnews nach 'Nsane' durchsuchenNsane
Album:Catharsis
Genre:Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
Label:Rape of Harmonies Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:30.10.08
Share:

"Extremer Metal aus Gera. Wen wundert's..."

NSANE [ ya know, „Insane“?!“] kommen aus dem ostdeustchen Gera. Da war ich schon mal einen Abend lang - wenn ich allerdings daran zurückdenke, habe ich nur eine deprimierend graues Städtchen vor dem inneren Auge. Kein Wunder also, dass die Jungs ziemlich derben Metal zocken. Mit ihrem Debüt – um’s fürs Protokoll zu erwähnen – weihen sie übrigens das neue Label Rape Of Harmonies Records ein. Also her mit dem Champagner und rein mit „Catharsis“.

Beim Genuss des Albums drängt sich relativ schnell die Frage auf, warum sich NSANE selbst bereitwillig in die Metalcore-Schublade stecken. Ok, vielleicht hat dieser Begriff noch nicht für jeden den schalen Beigeschmack von „zig-08/15-Breakdowns“, jedoch erinnert der Sound der Band eher an extremere Kapellen wie THE BLACK DAHLIA MURDER - und das nicht zu knapp. Konstant rasendes Tempo, ordentliches Geknüppel von Seiten des Schlagzeuges, Melodic Death Metal-Riffs der derberen Schule und ein Sänger, der zwar die meiste Zeit räudigst Keift aber auch einige tiefe Growls auf Lager hat… Sounds familiar? Zum Glück gibt es bei den Ostdeutschen aber nicht dieselben langweiligen Soli des „großen Bruders“, sondern feinstes, zwei-stimmiges Gefrickel. Leider auf längere Strecke nicht sonderlich variabel [wie auch nicht der Rest der Musik], dennoch sehr virtuos umgesetzt. Produziert wurde der ganze Spaß in den Rape Of Harmonies Studios und das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen. Passend zum brutalen Sound von NSANE, klingt „Catharsis“ angenehm räudig und nicht zu glatt poliert, wie bei einem Großteil der Konkurrenz aus Übersee.

Für die, die ihre Melodic Death Metal-Riffs gerne in einem härteren Kontext stehen sehen, und sich auch nicht daran stören, wenn die Abwechslung eher ziemlich klein geschrieben wird, ist dieses Debüt durchaus eine Option. Einfach mal auf das MySpace-Logo klicken und probehören, vielleicht regt das ja zu einem Kurzurlaub in Gera an. Letzteres kann ich dann aber wirklich nicht mehr empfehlen...

Trackliste:
01. Sleepless Dream
02. Follow Me
03. Body Impact
04. Ceremony
05. Static World
06. Once A New Day
07. Newstime
08. A Million Walls
09. One Way Street
10. Storm of Harm
11. Catharsis
12. Reflection
Spielzeit: 00:36:59

Line-Up:
Pablo - Vocals
Harty Hardsen - Guitar
Mendosz - Guitar
Marcel - Drums
El Kaméro - Bass
Amadeus Mader [Ammosarier]
21.11.2008 | 18:45
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin