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Band: O.M.T. bei Facebook Metalnews nach 'O.M.T.' durchsuchenO.M.T.
Album:Anamantium
Genre:Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal, Neo-Thrash
Label:Rising Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:29.01.10
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"Nennenswerte Highlights - Fehlanzeige"

Mit O.M.T. = [Our Malevolent Tyranny] steht ein weiteres Debüt aus dem Hause Rising Records in den Startlöchern. Die fünf englischen Jungs marschieren also Anfang 2010 mit ihrem Debüt „Anamantium“ auf direktem Weg auf die heimischen Wohnzimmer zu. Doch was genau bringen die Boxen der Anlage zum Vorschein, wenn man das Debüt von O.M.T. einlegt?

Alles und doch nichts – so lautet wohl oder übel das Urteil, wenn man die ersten drei Tracks gehört hat. Erst einmal steht allen voran eine ordentliche Dosis Talent im Vordergrund, welche allerdings von einem sehr dumpfen Sound überschattet wird. Das wäre ja noch zu verkraften, wenn die Jungs nicht versuchen würden, alle nennenswerten Genres miteinander zu verbinden. Ganz vorne stehen da moderne Einflüsse wie Melodic-Death, Core und Thrash. Da die Mischung aber nicht zu reichen scheint, gibt es oben drauf noch Heavy Metal, Melodic Parts; ja sogar Hardcore und Modern-Metal-Parts finden hier Platz. Nicht nur in Sachen Melodie gibt das Ganze eine wirre Mischung, nein auch der Gesang wird nach kurzer Zeit unübersichtlich. Die dominierende Growl-Stimme, welche nach einiger Zeit ziemlich fad klingt, wird oft von doppelspurigen Stimmen und Clean- Vocals abgelöst, welche alle ebenfalls in unterschiedlichen Lagen sind. Wer hier allerdings auf blitzschnelle Wechsel oder Prog-Einlagen hofft, ist fehl am Platze. Das Ganze geschieht in einem sehr besinnlichen Tempo. Leider kristallisieren sich, trotz der großen Vielfalt, keinerlei Hits ab. Nicht einmal ist ein Spannungsbogen ist erkennbar.

So bleibt am Ende doch nur ein sehr mittelmäßiger Einstieg für die fünf Engländer. Manchmal ist etwas weniger doch mehr. Bleibt für die Band nur zu hoffen, dass man sich nächstes Mal vielleicht auf 2, 3 Genres beschränkt und dafür ein paar echte Granaten an den Start bringt, denn das Potential wäre wohl sicherlich vorhanden.

Trackliste:
01. That New Reality
02. Peel Your Skin Away
03. Shattered Dreams And Reality
04. Break Shake
05. Blue Eyed Love
06. Heroes Among The Dead
07. Carpe Diem
08. The Ballad Of Thomas Brookman
09. Cheats And Liers
10. Windows To Your Soul
11. Near Death
Spielzeit: 00:58:55

Line-Up:
Stewart Ferguson - Vocals
Preston Timmins - Guitar
Joff Bailey - Guitar
Dave Steele - Bass
Mike Steele – Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
17.02.2010 | 15:16
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