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Cover von Obliteration -- Perpetual Decay
Band: Obliteration Homepage  Metalnews nach 'Obliteration' durchsuchenObliteration
Album:Perpetual Decay
Genre:Death Metal
Label:Peaceville Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:25.05.07
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"So Old School, dass es fast schon Vorschule ist..."

OBLITERATION zählen zu den dem Black Metal zahlenmäßig sicherlich unterlegenen Death-Metal-Bands aus Norwegen und tummeln sich bereits seit 2001 in der Szene. Nachdem die Band auf dem Inferno Festival 2005 und dem letztjährigen Hole In The Sky in Bergen für Aufsehen sorgte, bot Nocturno Culto [DARKTHRONE] ihnen schwuppdiwupp einen Vertrag mit Tyrant Syndicate, das zu Peaceville Records gehört, an. Das Ergebnis stellt nun das Debüt „Perpetual Decay“ dar, auf dem ausgiebig dem rasenden Old School Death Metal gehuldigt wird, sodass die Scheibe auch gut und gerne Ende der achtziger oder Anfang der neunziger Jahre hätte erscheinen können.

Im Laufe der knapp 35 Minuten, während der häufig in Richtung SLAYER, frühe SUFFOCATION [„Sadistik Nekroabortion“ ähnelt ein wenig „Infecting The Crypts“], MORBID ANGEL, frühe DEATH [„Sepulchral Entity“] und vor allem AUTOPSY geschielt wird, herrscht dann auch weitgehend das hohe Tempo vor, da überwiegend circa dreiminütige Hassbatzen serviert werden. Roh produziert, wird hier direkt und ohne Schweife geholzt , was das Zeug hält. Darin besteht leider auch das Problem von „Perpetual Decay“, denn so wirklich auseinander halten kann man die Songs nicht, da sie viel zu gleichförmig klingen und auf Dauer ziemlich ermüdend sind. Einzig der Titel „Instrumental“ [was draufsteht, ist auch drin…] und der letzte Song „Sinstorm“, der sehr schleppend vor sich hin fließt und am meisten an AUTOPSY erinnert, sorgen für willkommene Abwechslung. Mehr von diesen Parts oder ganze Nummern dieser Art würden der Mucke, deren Gesang übrigens irgendwo zwischen AUTOPSYs Chris Reifert und DEATHs Chuck Schuldiner [R.I.P.] angesiedelt ist, sicherlich sehr gut tun, aber so ist das einfach noch zu gesichtslos und hektisch.

OBLITERATIONs erste Full Length ist unterm Strich eine roh produzierte Scheibe aus der Sparte Old School Death Metal geworden, die zwar handwerklich sehr ansprechend gemacht ist und insgesamt ganz gut abgeht, aber vom Songmaterial her ziemlich unspannend ist, sodass viel zu wenig in Erinnerung bleibt. Old-School-Freaks werden das Teil sicher anchecken, beziehungsweise mögen, und auch Leute, die auf Mischungen wie Black-Thrash oder Death-Thrash stehen, werden sicher nicht abgeneigt sein, aber bei allen anderen wird diese CD wenig bewirken.

Trackliste:
01. Sadistic Nekroabortion
02. The Abominator
03. Breeding The Sick
04. Repent
05. Instrumental
06. Perpetual Decay
07. Guts And Glory
08. Consumed By Flames
09. Sepulchral Entity
10. Sinstorm


Alexander Eitner [soulsatzero]
18.05.2007 | 15:05
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