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Cover von Obscura -- Cosmogenesis
Band: Obscura Homepage Obscura bei Facebook Metalnews nach 'Obscura' durchsuchenObscura
Album:Cosmogenesis
Genre:Death Metal, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.02.09
CD kaufen:'Obscura - Cosmogenesis' bei amazon.de kaufen
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"Schwereloses Gefrickel"

"Cosmogenesis" plättet. Schon nach dem ersten Durchlauf sollte man sich in dieses Scheibchen verliebt haben. Technischer Death Metal mit spacigem Approach, schlüssigen, trotz aller Technik nachvollziehbaren Songs und unglaublich geilen Bassläufen. Kein Wunder, schließlich hat OBSCURA-Mastermind Steffen Kummerer den ehemaligen PESTILENCE-Bassisten Jeroen Paul Thesseling ausgraben können, der auch auf "Spheres" [1993], dem umstrittenen Ausflug in technische Gefilde der Holländer, zu hören war. Der Rest der Band ist mit den ehemaligen NECROPHAGIST-Recken Christian Muenzner und Hannes Grossmann ebenfalls nicht unbedingt schwach besetzt.

Aber tolle Musiker bedeuten natürlich noch längst kein gelungenes Album. "Cosmogenesis" ist allerdings trotz allem Gefrickel und atemberaubender Technik in erster Linie ein Songwriting-Manifest. OBSCURA schaffen es mit traumwandlerischer Sicherheit packende Songs zu schreiben, bei denen die Fähigkeiten der Musiker nicht im Vordergrund stehen, sich aber trotzdem zu keiner Sekunde unterordnen. Klar, hier wird gefrickelt ohne Ende, aber eben mit Verstand und Vernunft. Und so kommt es, dass das Album mit "Anticosmic Overload", "Universe Momentum" und "Cosmogenesis" gleich drei astreine Hits am Start hat, was in dem Sektor doch eher unüblich ist. Als Auflockerungen zwischen den Frickelorkanen dienen coole Melodien und mit Vocoder verfremdete Gesangspassagen. Gerade letzteres offenbart die Nähe zu CYNIC, aber auch die spacige Atmosphäre erinnert an "Focus" und "Traced In Air". Der Hauptunterschied beider Bands ist aber natürlich, dass OBSCURA im Kern eine arschharte Death Metal-Band ist, die in manchen Momenten durchaus Geschwindigkeitsrekorde brechen könnte. Einen wirklich passenden Vergleich kann man jedenfalls unmöglich ziehen, dafür sind OBSCURA schon zu eindeutig in den Hafen der Eigenständigkeit eingekehrt.

Dieses Album sollten sich alle Freunde von technischem Death Metal auf jeden Fall auf den Wunschzettel schreiben. Es ist teilweise einfach unglaublich, was die Band hier auf ihrem offiziellen Labeldebüt abliefert. "Cosmogenesis" ist jedenfalls ein angehender Klassiker derber Tonkunst und mit Sicherheit eines der stärksten Metal-Alben aus deutschen Landen, das je veröffentlicht wurde. Pflicht.

Trackliste:
01. Anticosmic Overload
02. Choir Of Spirits
03. Universe Momentum
04. Incarnated
05. Orbital Elements
06. Desolate Spheres
07. Infinite Rotation
08. Noosphere
09. Cosmogenesis
10. Centric Flow
Spielzeit: 00:50:12

Line-Up:
Steffen Kummerer – Vocals, Guitar
Christian Muenzner – Guitar
Jeroen Paul Thesseling – Bass
Hannes Grossmann – Drums
Michael Siegl [nnnon]
20.02.2009 | 14:42
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