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Cover von Obscura -- Omnivium
Band: Obscura bei Facebook Metalnews nach 'Obscura' durchsuchenObscura
Album:Omnivium
Genre:Death Metal, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.04.11
CD kaufen:'Obscura - Omnivium' bei amazon.de kaufen
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"Obergeiles Gefrickel: Episode III"

Mit ihrem hochgelobten Debüt “Retribution“ und dessen ebenso beeindruckenden Nachfolger “Cosmogenesis“, konnte sich das deutsche Quartett bereits einen Namen machen, der für ausgezeichneten Technical Death Metal steht, und das nicht nur hier zu Lande. Dementsprechend hoch sind dann natürlich auch die Spannung und die Erwartungen, die mit dem hier vorliegenden Werk verknüpft sind, da man natürlich nur Ungerne einen Rückschritt miterleben will. Doch auf diese Truppe ist Verlass.

Erneut erweist sie sich als ein zuverlässiger Lieferant für technisch anspruchsvollen Death Metal, der sich durch seine Bodenständigkeit und dem Gespür für verflochtene, aber sich nicht im Gefrickel verlierende Melodien auszeichnet. Stücke, die direkt ins Blut gehen, Leads und Soli, an denen die Ohren kleben bleiben, gnadenloser Sound, der wuchtig klingt, aber noch genug Platz für eine Hülle und Fülle an Details lässt und ein Konzept, dass sich (fast) lückenlos durch das Album zieht – es ist wieder mal alles dabei, wodurch sich die Band seit jeher ausgezeichnet und ihnen ihre unverkennbare Eigennote eingebracht hat. Die Stücke sind dabei wieder so weitläufig wie beim Vorgänger und tragen weiterhin den dort dazugewonnen, leicht spacigen Anstrich, der sich auch im aktuellen Fall perfekt mit dem Artwork verträgt.

Einziger “Fehler im Bild“, stellt der Song “Ocean Gateways“ dar, der sich nicht nur durch sein konstant stampfendes Mid-Tempo, sondern auch durch eine massive Reduktion technischer Elemente vom Rest des Liedgutes abhebt. Er klingt insgesamt nicht nur etwas befremdend, sondern vor allem an dritter Stelle in der Tracklist auch äußerst deplatziert, da er nicht nur die Spielgeschwindigkeit, sondern auch die aufgebaute Stimmung abrupt einreißt. Der Song an sich ist gut und eine Pause für die Ohren, die hier auch eine Menge geboten bekommen, ist schon erwünscht, jedoch nach nur elfeinhalb Minuten Spielzeit ziemlich verfrüht.

Dies ist jedoch der einzige Punkt, den es hier, aus meiner Sicht negativ, als hervorstechende Auffälligkeit anzumerken gibt und sicherlich auch nicht von jedem als solche wahrgenommen wird, was aber vollkommen normal ist, da nun mal jeder seine eigene Meinung hat.
Was soll man nun noch sagen, was nicht eh schon vermutbar gewesen sein sollte, oder bereits bekannt, wenn man vorab schon die Gelegenheit genutzt hat, sich auf Myspace das komplette Album im Stream anzuhören? Für Fans natürlich ein Muss und für jeden, der es gerne schnell, technisch, melodisch und dabei nicht zu verworren mag, ein bombensicherer Tipp!

Trackliste:
01. Septuagint
02. Vortex Omnivium
03. Ocean Gateways
04. Euclidean Elements
05. Prismal Dawn
06. Celestial Spheres
07. Velocity
08. A Transcendental Serenade
09. Aevum
Spielzeit: 00:54:12

Line-Up:
Steffen Kummerer – Vocals, Guitar
Christian Muenzner – Guitar
Jeroen Paul Thesseling – Bass
Hannes Grossmann – Drums
Sebastian S. [Asmo]
25.03.2011 | 22:28
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