.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Obscura
Reviews von Obscura
CD Review: Obscura - Akróasis

Obscura
Akróasis


Technischer Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Formvollendeter Tech-Death 4.0"
CD Review: Obscura - Omnivium

Obscura
Omnivium


Death Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Obergeiles Gefrickel: Episode III"
CD Review: Obscura - Cosmogenesis

Obscura
Cosmogenesis


Death Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Schwereloses Gefrickel"
CD Review: Obscura - Retribution

Obscura
Retribution


Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Kaufen und auf Nachfolger warten!"
Live-Berichte über Obscura
Mehr aus den Genres
CD Review: Vintersorg - Orkan

Vintersorg
Orkan


Folk Metal, Progressive
4 von 7 Punkten
"Fleißig..."
CD Review: Festering Flesh - Root

Festering Flesh
Root


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Death Metal For The Masses"
CD Review: Beyond Creation - Earthborn Evolution

Beyond Creation
Earthborn Evolution


Progressive, Technischer Death Metal
5 von 7 Punkten
"Evolution statt Revolution"
CD Review: Hooded Menace - Gloom Immemorial [Compilation]

Hooded Menace
Gloom Immemorial [Compilation]


Death Metal, Doom Metal
Keine Wertung
"Gelungene Raritätensammlung"
CD Review: Marc Rizzo - The Ultimate Devotion

Marc Rizzo
The Ultimate Devotion


Melodic Speed Metal, Progressive, Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Held oder Hassobjekt?"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
Cover von Obscura -- Retribution [Re-Release]
Band: Obscura bei Facebook Metalnews nach 'Obscura' durchsuchenObscura
Album:Retribution [Re-Release]
Genre:Death Metal, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:26.02.10
CD kaufen:'Obscura - Retribution [Re-Release]' bei amazon.de kaufen
Share:

"Der Einstand"

Meistens jammert man darüber, dass Bands, die jedes bisschen Erfolg verdient haben, auf keinen grünen Zweig kommen. Im Falle von OBSCURA ist das glücklicherweise ein wenig anders: Obwohl der brettharte, verfrickelte Death Metal der Jungs nicht gerade massentauglich ist, konnte die deutsche Band mit ihrem Relapse-Debüt "Cosmogenesis" nicht nur Respekt und Erfolg einfahren, sondern auch tolle Touren an Land ziehen - sogar in Japan. Kein Wunder, dass das Label keine Zeit verschwendet und gleich nachlegt: Mit "Retribution" gibt es endlich den Re-Release zum offiziellen Debütalbum der Jungs, das ursprünglich 2006 auf einem kleinen Label veröffentlicht wurde. Natürlich remastered, mit neuem Artwork und drei Bonustracks - wie sich das eben gehört.

"Retribution" ist ein typisches Erstlingswerk. Man kann das Potential erahnen, aber ganz abrufen kann es die Band noch nicht. Obwohl "Retribution" ein sehr cooles technisches Death Metal-Scheibchen ist, ist es doch faszinierend zu sehen, was die Band auf "Cosmogenesis" für einen Sprung hinter sich hat. Natürlich muss man auch bedenken, dass außer Sänger/Gitarrist Steffen Kummerer niemand mehr von damals im Line Up ist. Insgesamt gehen OBSCURA hier auf jeden Fall klassischer als auf ihrem Zweitling vor, sind aber niemals um coole Ideen [z.b. die geilen Melodien in "None Shall Be Spared" oder die coolen Celli-Parts beim recht jazzigen "Hymn To A Nocturnal Visitor"] verlegen. Die Science Fiction-Touch, der auf "Cosmogenesis" vorherrscht, ist hier noch längst nicht so präsent, so dass das Album nicht wie sein Nachfolger über eine einheitliche Atmosphäre verfügt. Das fällt zwar auch nicht wirklich schwer ins Gewicht, aber das sind eben die kleinen Feinheiten, die ein gutes Album zu einem sehr Guten weden lassen. Die Produktion, die damals in den Händen von Alex Krull [ATROCITY, LEAVES EYES] lag, geht in Ordnung und ist wahrscheinlich vor allem gemessen an dem Budget, das die Jungs hatten, sehr ordentlich. Kommen wir zu den Bonustracks: Drei Coverversionen von drei Death Metal-Legenden. "Lack Of Comprehension" von DEATH, "Synthetically Revived" von SUFFOCATION und "God Of Emptiness" von MORBID ANGEL. Die Songs sind mehr oder weniger 1:1 nachgespielt und bieten somit keine wirklichen Überraschungen, aber die Umsetzungen sind auf jeden Fall gelungen. Als Bonus auf jeden Fall wertig.

Man kann festhalten, dass "Retribution" ein sehr cooles Debütalbum ist und den Jungs völlig zurecht den Weg zu weiteren Großtaten geebnet hat. Sollte man sich als "Cosmogenesis"-Fan auf jeden Fall ins Regel stellen - zumal das neue Artwork wirklich super geworden ist. Wer noch nichts von OBSCURA im Schrank hat und die Band in voller Pracht erleben will, sollte trotzdem erst zum Zweitling greifen.

Trackliste:
01. Humankind
02. Nothing
03. Unhinged
04. None Shall Be Spared
05. Alone
06. Hymn To A Nocturnal Visitor
07. Hate Anthem
08. Exit Life
09. Sentiment
10. Sweet Silence
11. Lack Of Comprehension [Bonus Track]
12. Synthetically Revived [Bonus Track]
13. God Of Emptiness [Bonus Track]
Spielzeit: 00:55:50

Line-Up:
2005:
Steffen Kummerer - Vocals, Guitar
Johannes Rennig - Guitar
Jonas Fischer - Bass
Jonas Baumgartl - Drums, Cello
Michael Siegl [nnnon]
15.03.2010 | 18:01
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin