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Album:Mirror Palace
Genre:Melodic Death Metal, Prog-Metal, Progressive
Label:Scarlet Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:09.04.07
CD kaufen:'Oceans Of Sadness - Mirror Palace' bei amazon.de kaufen
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"Spieglein, Spieglein an der Wand..."

Mit „Mirror Palace“ legen die aus dem belgischen De Kempen stammenden OCEANS OF SADNESS ihr bereits viertes Album vor. Produziert von Jens Bogren [OPETH, KATATONIA] und gemastert durch Thomas Eberger [OPETH, THE HIVES] zählt die Scheibe zumindest vom technischen Aspekt her zur Champions League. Doch ob dies auch musikalisch der Fall ist? Als Einflüsse nennt die Band namhafte Gruppen wie PAIN OF SALVATION, DREAM THEATER, DIMMU BORGIR und CRADLE OF FILTH. Klingt nach einer etwas kruden Mischung? Richtig – auch wenn die Beschreibung durchaus zutrifft.

Denn auf „Mirror Palace“ vermischen OCEANS OF SADNESS den symphonischen Charakter der beiden genannten Black Metal-Bands mit der äußerst progressiven Herangehensweise von Szeneflaggschiffen wie eben DREAM THEATER. Der Einsatz von Instrumenten aus der Klassik verleiht diesem Conglomerat einen zusätzlichen, etwas pseudo-avantgardistisch anmutenden Anstrich. Dabei sind die zehn Stücke der Scheibe beileibe nicht zu verachten – es gibt allerhand interessante Parts zu hören. Allerdings wird man die ganze Zeit über das Gefühl nicht los, dass hier nach dem Motto „Abwechslungsreichtum auf Teufel komm raus“ verfahren wird. Dadurch wird die Audition von „Mirror Palace“ doch etwas erschwert. Zudem geht einem auch der omnipräsente Keyboardteppich ab einem gewissen Zeitpunkt ein wenig auf die Nerven, auch wenn man sich an manchen Stellen an den Dan Swanöschen Geniestreich „Moontower“ bzw. seine Gott-Band EDGE OF SANITY erinnert fühlt. Um das Review jetzt nicht vollends ins Negative abdriften zu lassen, sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das vorliegende Album auch durchaus fesselnde Passagen enthält. Außerdem hört man dem Spiegelpalast auch an, dass hier fähige Musiker am Werk sind bzw. waren. Nur sollte man meines Erachtens in Zukunft eher nach der Maxime „Weniger ist oft mehr“ verfahren, womit man es nicht nur sich selbst, sondern auch den Hörern einfacher machen würde.

Schlussendlich sei „Mirror Palace“ jedem Hardcore-Proggie ans Herz gelegt. Alle anderen sollten sich vor einem geplanten Kauf vielleicht erst einmal mit der Scheibe vertraut machen und danach entscheiden. Ich für meinen Teil nehme das Album jetzt mit gemischten Gefühlen aus meinem Player. Allerdings bin ich gespannt, wie der weitere Werdegang von OCEANS OF SADNESS aussehen wird. Denn Potential steckt in der Gruppe auf jeden Fall!

Trackliste:
01. Mould
02. Mirror Palace
03. Cruel Sacrifice
04. Sleeping Dogs
05. Intoxicate Me
06. Them Bones
07. Sheep & Sheperds
08. Pride & Shame
09. Silence Is God
10. I Know You Know


Sebastian König [sk]
11.07.2007 | 22:54
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