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Album:The Treachery Of Senses
Genre:Power Metal, Prog-Metal
Label:Century Media
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.04.12
CD kaufen:'Oddland - The Treachery Of Senses' bei amazon.de kaufen
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"Frei von Durchhängern"

Zehn Jahre lang gibt es die finnische Band ODDLAND bereits und trotz der Tatsache, dass sie den finnischen Talentwettbewerb „Suomi Metal Star“ gewonnen haben, ist es ihnen in all der Zeit bislang nicht gelungen, auch nur ein Konzert außerhalb ihres Heimatlandes zu spielen. Die ersten zwanzig [!] Gigs ihrer Karriere, absolvierten sie in den Jahren 2004 bis 2006 witzigerweise sogar alle in der selben Stadt – nämlich Turku. Mit dem Deal bei Century Media und ihrem neuen Album „The Treachery Of Senses“ sollte es ihnen aber in absehbarer Zeit gelingen, zu einem deutlichen Karrieresprung anzusetzen.

Denn es wird schnell klar, dass die Formation aus dem Land der tausend Bands den angesprochenen Talentwettbewerb nicht zu Unrecht gewonnen hat. Zwar erfinden sie mit ihrem an NEVERMORE, COMMUNIC und STYGMA IV angelehnten progressiven Power Metal das Rad nicht vollkommen neu, sie lassen aber andererseits zu keiner Sekunde Zweifel daran aufkommen, dass sie sowohl in puncto instrumentaler Fingerfertigkeit als auch beim Songwriting durchaus was drauf haben. Dazu liefert Frontmann Sakari Ojanen eine angenehm unaufgeregte, aber überaus starke Gesangsperformance ab, die den Songs sehr gut zu Gesicht steht. Das wird schon im starken Opener „Above And Beyond“ und dem folgenden, nicht minder überzeugenden „Flooding Light“ überdeutlich, ändert sich aber im Verlauf der Platte auch nicht mehr. Neben dem erwähnten Auftaktdoppel wissen dabei das enorm abwechslungsreiche „Aisle Of Array“ und das mit einem Hammerrefrain versehene „Still The Spirit Stays“ zu gefallen, wohingegen „Sewers“ mit einem überzeugenden Wechselspiel aus trippig-entrückten Parts und massiven Ausbruchsmomenten überrascht. Dabei kommt in den ruhigeren Passagen eine weibliche Co-Sängerin zum Einsatz, deren zarte, aber niemals kitschige Intonation perfekt mit der eher dunklen Stimmfarbe von Ojanen harmoniert. Wirkliche Durchhänger kann man den vier Finnen aber ohnehin nicht ankreiden.

Wer mit den weiter oben erwähnten Bands [unter gelegentlicher Hinzunahme einer leichten, vollkommen dezenten Prise KING CRIMSON] etwas anfangen kann, der sollte ODDLAND unbedingt mal anchecken. „The Treachery Of Senses“ ist zwar noch kein Überalbum, aber allemal ein mehr als ordentliches Debüt einer wirklich interessanten, jungen Band, auf deren weitere Entwicklung man sehr gespannt sein darf.

Trackliste:
01. Above And Beyond
02. Flooding Light
03. In The Eyes Of The Mourning
04. Aisle Of Array
05. Past The Gates
06. Still The Spirit Stays
07. In Endless Endeavour
08. Sewers
09. Lines Of Silver Blood
10. Ire
Spielzeit: 00:50:50

Line-Up:
Sakari Ojanen - Vocals, Guitars
Joni Palmroth - Bass
Ville Viitanen - Drums
Jussi Poikonen - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
18.05.2012 | 20:05
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