.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Ohrenfeindt
CD Review: Ohrenfeindt - Motor an!

Ohrenfeindt
Motor an!


Rock, Rock'n'Roll
4 von 7 Punkten
"Läuft rund"
CD Review: Ohrenfeindt - Rock 'n' Roll Sexgott

Ohrenfeindt
Rock 'n' Roll Sexgott


Hard Rock, Rock'n'Roll
4 von 7 Punkten
"Mit eigenem Charme"
Live-Berichte über Ohrenfeindt
Mehr aus den Genres
CD Review: Kylesa - Ultraviolet

Kylesa
Ultraviolet


Progressive, Rock, Sludge
3 von 7 Punkten
"Mehr scheinen als sein"
CD Review: Headcat - Walk The Walk...Talk The Talk

Headcat
Walk The Walk...Talk The Talk


Blues / Bluesrock, Rock'n'Roll
3.5 von 7 Punkten
"Der Lemmy-Aufmerksamkeits-Bonus!"
CD Review: Sick Of Society - Life Lines

Sick Of Society
Life Lines


Hardcore, Punk, Rock'n'Roll
3.5 von 7 Punkten
"3 Akkorde voller Spaß"
CD Review: Gang Loco - No Better Tomorrow

Gang Loco
No Better Tomorrow


Progressive, Rock'n'Roll
4.5 von 7 Punkten
"Kein ausschließlich schlechtes Mojo!"
CD Review: Matt Roehr - Out Of The Depression

Matt Roehr
Out Of The Depression


Hard Rock, Rock
3.5 von 7 Punkten
"Klassenziel verfehlt!"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Cover von Ohrenfeindt -- Auf die Fresse ist umsonst
Band: Ohrenfeindt Homepage Ohrenfeindt bei Facebook Metalnews nach 'Ohrenfeindt' durchsuchenOhrenfeindt
Album:Auf die Fresse ist umsonst
Genre:Blues / Bluesrock, Hard Rock, Rock
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.08.13
CD kaufen:'Ohrenfeindt - Auf die Fresse ist umsonst' bei amazon.de kaufen
Share:

"Auf die Fresse..."

Die Rock'n Roll Sexgötter sind zurück. Na ja nicht alle. Bei OHRENFEINDT drehte sich mächtig das Personalkarussell, eine Tatsache, die nicht immer ein Garant für die Fortführung einer [ wie im Falle dieser Band ] stets gute Arbeit darstellt. Doch Chris Laut machte aus dieser Not eine Tugend, schafft mit neuer Besetzung den Nachfolger vom 2011er Album „Schwarz auf weiss“ und beweist, dass es auch anders geht.

Nach wie vor sind OHRENFEINDT dicht am Puls der Großstadt dran, in diesem Falle von Hamburgs Stadtteil St.Pauli. Es ist und bleibt gerade die Sprache, die einen so ganz eigenen Charme versprüht und die eben eine Band wie diese auszeichnet. Mal mit einem Augenzwinkern, wie bei der Beschreibung des norddeutschen Gemüts bei „Prokrastinations Blues“ [ ist der Songtitel etwa eine Anspielung auf einen alten S.O.D. Hit? ] oder eben beim extrem partytauglichen Titelsong. Dann gibt es aber auch die ernste Seite, die allerdings nichts in Grund und Boden jammert, sondern im Gegenteil. Die Band nimmt sich Themen vor, die man [ leider ] selten in der Rockmusik und schon gar nicht im populären Mainstream erwarten darf. Bei „Jetzt oder nie“ geht es um den Basketballspieler im Rollstuhl oder um die querschnittsgelähmte Malerin. Oder der Taxifahrer, der nachts offene Ohren für die Sorgen seiner Fahrgäste hat [ „Bring mich durch die Nacht“ ]. OHRENFEINDT-Songs wandeln Verzweiflung in Hoffnung um, eine Gabe, die nicht alle deutsch singenden Künstler offenbaren. Dabei will ich die Musik an sich keineswegs vernachlässigen. Die AC/DC-Schlagseite ist nach wie vor präsent, wird aber mehr denn je mit anderen Einflüssen verknüpft. Gerade die vorhandene Tendenz zum Blues nötigt mich zu der Aussage, OHRENFEINDT sind die moderne Variante von BAUER, GARN & DYKE, was definitiv als Kompliment gemeint ist. „Königin der Nacht“ geht mit einem starken Groove in die Knie, der stark an TED NUGENT erinnert, genauer gesagt an dessen Klassiker „Stranglehold“. „Ruf mich nicht mehr an“ könnte auch von achtziger Bands wie LAKE oder ELEPHANT stammen.

Schöne und saubere Angelegenheit. Über die Distanz gesehen wirkt „Auf die Fresse ist umsonst“ gar nicht so grob wie es der Titel vermuten lässt. Sondern alles ist harmonisch rund, fein ausbalanciert und vielseitig arrangiert. Ein zeitloses und in allen Belangen überaus empfehlenswertes Rockalbum.

Trackliste:
01. Auf die Fresse ist umsonst
02. Alles oder nichts
03. Jetzt oder nie
04. Rock’n’Roll Sexgöttin
05. Königin der Nacht
06. Prinzessin
07. Egal
08. Prokrastinations-Blues
09. Durch die Nacht
10. Rock’n’Roll Show
11. Ruf mich nicht mehr an
12. Strom
13. Heim
Spielzeit: 00:49:02

Line-Up:
Chris Laut - Bass, Harp, Hals
Flash Ostrock - Trommeln, Lala
Dennis Henning - Gitarren, Lala
Frank Wilkens [Fränky]
01.09.2013 | 12:25
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin