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Album:Auf die Fresse ist umsonst
Genre:Blues / Bluesrock, Hard Rock, Rock
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.08.13
CD kaufen:'Ohrenfeindt - Auf die Fresse ist umsonst' bei amazon.de kaufen
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"Auf die Fresse..."

Die Rock'n Roll Sexgötter sind zurück. Na ja nicht alle. Bei OHRENFEINDT drehte sich mächtig das Personalkarussell, eine Tatsache, die nicht immer ein Garant für die Fortführung einer [ wie im Falle dieser Band ] stets gute Arbeit darstellt. Doch Chris Laut machte aus dieser Not eine Tugend, schafft mit neuer Besetzung den Nachfolger vom 2011er Album „Schwarz auf weiss“ und beweist, dass es auch anders geht.

Nach wie vor sind OHRENFEINDT dicht am Puls der Großstadt dran, in diesem Falle von Hamburgs Stadtteil St.Pauli. Es ist und bleibt gerade die Sprache, die einen so ganz eigenen Charme versprüht und die eben eine Band wie diese auszeichnet. Mal mit einem Augenzwinkern, wie bei der Beschreibung des norddeutschen Gemüts bei „Prokrastinations Blues“ [ ist der Songtitel etwa eine Anspielung auf einen alten S.O.D. Hit? ] oder eben beim extrem partytauglichen Titelsong. Dann gibt es aber auch die ernste Seite, die allerdings nichts in Grund und Boden jammert, sondern im Gegenteil. Die Band nimmt sich Themen vor, die man [ leider ] selten in der Rockmusik und schon gar nicht im populären Mainstream erwarten darf. Bei „Jetzt oder nie“ geht es um den Basketballspieler im Rollstuhl oder um die querschnittsgelähmte Malerin. Oder der Taxifahrer, der nachts offene Ohren für die Sorgen seiner Fahrgäste hat [ „Bring mich durch die Nacht“ ]. OHRENFEINDT-Songs wandeln Verzweiflung in Hoffnung um, eine Gabe, die nicht alle deutsch singenden Künstler offenbaren. Dabei will ich die Musik an sich keineswegs vernachlässigen. Die AC/DC-Schlagseite ist nach wie vor präsent, wird aber mehr denn je mit anderen Einflüssen verknüpft. Gerade die vorhandene Tendenz zum Blues nötigt mich zu der Aussage, OHRENFEINDT sind die moderne Variante von BAUER, GARN & DYKE, was definitiv als Kompliment gemeint ist. „Königin der Nacht“ geht mit einem starken Groove in die Knie, der stark an TED NUGENT erinnert, genauer gesagt an dessen Klassiker „Stranglehold“. „Ruf mich nicht mehr an“ könnte auch von achtziger Bands wie LAKE oder ELEPHANT stammen.

Schöne und saubere Angelegenheit. Über die Distanz gesehen wirkt „Auf die Fresse ist umsonst“ gar nicht so grob wie es der Titel vermuten lässt. Sondern alles ist harmonisch rund, fein ausbalanciert und vielseitig arrangiert. Ein zeitloses und in allen Belangen überaus empfehlenswertes Rockalbum.

Trackliste:
01. Auf die Fresse ist umsonst
02. Alles oder nichts
03. Jetzt oder nie
04. Rock’n’Roll Sexgöttin
05. Königin der Nacht
06. Prinzessin
07. Egal
08. Prokrastinations-Blues
09. Durch die Nacht
10. Rock’n’Roll Show
11. Ruf mich nicht mehr an
12. Strom
13. Heim
Spielzeit: 00:49:02

Line-Up:
Chris Laut - Bass, Harp, Hals
Flash Ostrock - Trommeln, Lala
Dennis Henning - Gitarren, Lala
Frank Wilkens [Fränky]
01.09.2013 | 12:25
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