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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Erwartungen erfüllt!" | ||||||||||||||||||
| Eine ganze Weile hat sich das Würzburger Quartett OMEGA MASSIF Zeit gelassen, um den Nachfolger zum erfolgreichen und auch im internationalen Vergleich überragenden Debüt „Geisterstadt” zu schreiben und aufzunehmen – von zahlreichen Konzerten sowie den Split-Veröffentlichungen mit TEPHRA und MT LOGAN einmal abgesehen. Doch nun steht mit „Karpatia“ ein weiteres spannendes Konzeptalbum an, und zwar unter der Obhut von Denovali Records. Mit dem wuchtigen „Aura“ beginnt das rein optisch in düsteren Grüntönen gehaltene „Karpatia“ bereits eindrucksvoll und in unverkennbarer OMEGA MASSIF-Manier, wobei hier jedoch nicht nur von einem „Geisterstadt, Teil 2“ die Rede sein kann und darf. Dies wird allein durch das etwas weiter aufgestellte Klangspektrum deutlich, während diesmal sowohl Schlagzeug als auch Bass etwas mehr im Vordergrund stehen und deutlich hörbar vertreten sind – richtig so! Auf Songebene ist mit „Wölfe“ zum Beispiel auch der bislang schnellste, aber keineswegs unpassend wirkende Song in der Bandgeschichte am Start, während mit „Ursus Arctos“ ein weiterer Höhepunkt erreicht wird, denn dieses Lied vereint genau das, wofür OMEGA MASSIF stehen, nämlich instrumentalen, vielschichtigen, atmosphärischen Post Rock/Doom/Post Hardcore, der stets ein Gespür für die richtige Dynamik, den immens wichtigen Spannungsbogen, Abwechslung sowie die nötigen, leisen Zwischentöne hat. So beispielsweise in „Im Karst“, das am ehesten an „Geisterstadt“ erinnert, während das Titelstück – teils von Orgelklängen getragen – sehr episch und erhaben wirkt und nebelverhangene Landschaften in den Karpaten vor dem inneren Auge vorbeiziehen lässt, ehe mit „Steinernes Meer“ der insgesamt längste Song an das Ende von „Karpatia“ gestellt wurde. Hinzu kommen ein verfeinertes Songwriting, eine noch druckvollere, ausgewogenere Produktion sowie das bereits erwähnte, sehr stimmungsvolle Artwork, das auch im Booklet fortgesetzt wird, und zwar schlicht, aber sehr eindrucksvoll und effektiv, sodass wir es hier erneut mit einem Gesamtkunstwerk zu tun haben, das auch als solches genossen werden sollte. Mit „Karpatia“ haben OMEGA MASSIF einen mehr als würdigen Nachfolger von „Geisterstadt“ geschrieben, der zwar meiner Meinung nach nicht ganz an das Debüt heranzureichen vermag, aber zum Glück auch nicht der Fehler begangen wurde, sich allzu sehr daran zu orientieren, sondern bewusst einige neue Wege zu gehen, ohne den eigenen Stil über Bord zu werfen. Dies kommt dem Material auf „Karpatia“ spürbar zugute, sodass die beiden Alben letztlich eigenständig und nicht wirklich miteinander vergleichbar sind bzw. der Zweitling sehr gut die stattgefundene Weiterentwicklung und die Feinjustierung der Band aufzeigt. Und wer solche Songs wie „Aura“, „Im Karst“ oder „Ursus Arctos“ im Gepäck hat, der kann einfach nicht viel falsch machen! Kurzum: Ein erneut sehr gutes Album von OMEGA MASSIF, das die lange Wartezeit rechtfertigt, die Erwartungen erfüllt und von den Fans mit offenen Armen empfangen werden darf. Fazit: Pflichtkauf! | ||||||||||||||||||
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