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Album:Omery Rising [EP]
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:MGR Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:20.09.13
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"Das üben wir besser nochmal"

2007 gegründet haben die kalifornischen Metaller OMERY RISING wie die meisten Bands noch ein paar Jahre gebraucht, um eine hinreichend stabile Besetzung auf die Beine zu stellen. Seither hat die Truppe eine schlicht selbst betitelte erste EP aufgenommen, für deren Veröffentlichung das Quartett aus Fresno beim britischen Label MGR Records unter gekommen ist. Was das Teil taugt, wird im Anschluss überprüft.

Die Amis orientieren sich nach eigener Aussage vornehmlich an der New Wave Of British Heavy Metal und schon der Opener „Tears Of Blood“ zeigt, dass die Truppe nicht gelogen hat: OMERY RISING haben sich ganz klar den metallenen Sound der späten 70er und frühen 80er zum Vorbild genommen, was heißt, dass hier ganz Classic Rock-typisch der Bass eine ebenso große Rolle wie die Gitarre spielt. In der Theorie haben die Jungs aus Fresno das Prinzip auch gut verstanden und so erinnern Songs wie „Salem Witch“ nicht selten an eine Kreuzung aus BLACK SABBATH und DIAMOND HEAD und in „Sleepy Hollow“ stecken deutlich hörbar auch noch frühe IRON MAIDEN mit drin. So weit, so gut, doch in der Umsetzung klingt das Ganze leider nicht ganz so rosig, wie die Theorie vermuten lässt, denn die „Omery Rising“-EP erreicht aus einer ganzen Reihe von Gründen leider nur Demo-Qualität: Das fängt an bei Sänger John Nightdance, der zwar eigentlich die perfekte NWOBHM-Stimme und sicher auch ein gewisses können hat, allerdings liegt der Mann stellenweise doch recht weit daneben. Gleiches gilt für die Leadgitarren, die von Aufbau und Machart her zwar in Ordnung gehen, allerdings nicht selten unfreiwillig schräg und hin und wieder schlicht verstimmt klingen. Letztlich macht das gesamte Klangbild dein Eindruck einer Wohnzimmer-Produktion, denn während Gesang, Schlagzeug und Bass deutlich im Vordergrund stehen, lassen die schwachbrüstigen Gitarren vermuten, dass sie noch nie einen echten Amp gesehen haben und hier eine eher günstige Simulation am Werk ist. Das alles mögen Dinge sein, die man einer aufstrebenden Band mit einem Lächeln verzeihen mag, insbesondere, wenn man selbst Musik macht und die Hindernisse auf dem Weg zur teuren Studioproduktion allzu gut kennt, aber letztendlich trüben sie doch merklich das Hörvergnügen. Es soll an dieser Stelle jedoch auch betont werden, dass es OMERY RISING nicht an Talent fehlt: Das Bass-Intermezzo „Battle Cry“ ist eine verdammt gute Idee und „Tortured Soul“ ein richtig guter Song – das alles ist hier nur noch ein wenig unausgegoren und bedarf beim nächsten [ersten?] richtigen Studioaufenthalt der Kalifornier etwas professionellerer Führung.

Ihre selbst betitelte erste Veröffentlichung gleich als EP auf den Markt zu werfen, war wohl ein bisschen hoch gegriffen, denn dazu leidet das Schaffen von OMERY RISING noch an zu vielen Kinderkrankheiten. Wozu „Omery Rising“ jedoch allemal taugt, ist auf das unüberhörbar gute Songwriting der Jungs aus Fresno hinzuweisen. Als Demo ist diese EP also genau richtig, denn wenn die Truppe noch ein bisschen mehr Zeit im Proberaum verbringt, wird die Bewertung des nächsten Outputs sicher ganz anders ausfallen. Bis dahin: Ein Like bei Facebook macht den Jungs sicher Mut!

Trackliste:
01. Tears Of Blood
02. Salem Witch
03. Battle Cry
04. Tortured Souls
05. Sleepy Hollow
Spielzeit: 00:22:16

Line-Up:
John Nightdance - Vocals
David Ramos - Guitar
Michael McClanahan - Bass
Ernesto Zepeda - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
13.09.2013 | 09:22
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