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Cover von Omnium Gatherum -- Stuck Here On Snakes Way
Band: Omnium Gatherum Homepage  Metalnews nach 'Omnium Gatherum' durchsuchenOmnium Gatherum
Album:Stuck Here On Snakes Way
Genre:Melodic Death Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:02.04.07
CD kaufen:'Omnium Gatherum - Stuck Here On Snakes Way' bei amazon.de kaufen
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"Schnell vergeben - schnell vergessen"

Ziemlich bedächtig starten OMNIUM GATHERUM aus Finnland in ihr mittlerweile viertes Langeisen. Akustische Gitarrenharmonien bereiten auf ein sehr episch und ambitioniert angelegtes Werk vor, das aber letztendlich an seinem eigenen Anspruch scheitert.

So beginnt man heftig mit „Into Sea“, kann aber durch Keyboarduntermalung, typisch finnische Gitarrenfills- und -leads nicht das Allerweltsriff verbergen, auf dem die Nummer aufbaut. Im Mittelteil besinnt man sich auf melodische Stärken, fährt den Gänsehautfaktor etwas hoch, schafft aber keine zwingende Einbettung des Hörers in andere Welten – und so schwenkt man nach kurzer Zeit wieder auf das bereits erwähnte Allerweltsriff ein – und dann ist der Song aus.

Ähnlich funktionieren auch die anderen Nummern. Stets interessant arrangiert kommen die Stücke mal eher atmosphärisch [„The Third Flame“, „In Sane World“], mal richtig rockig [„Bastard-O“] und am Ende sogar im Sinne des guten alten, nietenbewehrten 80er Metal [„Spiritual“] daher. Leider fehlen stets die wirklich erhebenden Lichtblicke – zu oft führen die einzelnen Parts ins Nichts, wird Spannung aufgebaut, die sich nicht entlädt, ist vieles nicht zu Ende gedacht. Dramatik sollte die Songs offenbar gänzlich bestimmen, das hört man an allen Ecken und Enden, vor allem beim Einsatz der Tastenklänge. Damit alleine kann es aber nicht getan sein. Ein Song braucht nicht nur Hintergrundatmosphäre, sondern mindestens ein fesselndes Thema. Das aber bringen die Finnen leider so gut wie nie in ihren Stücken unter.

Neben diesen kompositorischen Mankos ist die furchtbare „Leistung“ von Vokalist Jukka zu bemängeln. Der Kerl kann weder growlen noch schreien, phrasiert nicht genau und kommt stets rüber, als würde er aus dem letzten Loch pfeifen. Folge: Grenzenloser Verlust von Power. Damit wird „Stuck Here On Snakes Way“ die letzte Ausfahrt in Richtung „gute Platte“ endgültig verstellt. Eigentlich schade, denn spieltechnisch lassen die sechs Buben nix anbrennen. Ein Jammer!

Trackliste:
01.The Snake And The Way
02. Into Sea
03. Dysnomia
04. A-Part Of God
05. Undertaker
06. Bastard-O
07. The Third Flame
08. Just Signs
09. Truth
10. Drudgery
11. In Sane World
12. Spiritual


Marcus Italiani [Mattaru]
30.03.2007 | 00:20
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