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Cover von Onslaught -- Sounds Of Violence
Band: Onslaught Homepage Onslaught bei Facebook Metalnews nach 'Onslaught' durchsuchenOnslaught
Album:Sounds Of Violence
Genre:Thrash Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.01.11
CD kaufen:'Onslaught - Sounds Of Violence' bei amazon.de kaufen
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"Knitterfreier Briten-Thrash"

Nachdem die britischen Thrasher ONSLAUGHT 2007 mit ihrem hinreichend erfolgreichen Comeback-Album „Killing Peace“ für einiges Aufsehen sorgten, wurde es bis auf eine Live-CD erstmal wieder still um die Truppe. Nun steht mit „Sounds Of Violence“ die nächste Veröffentlichung der Engländer an.

Im Fußball mögen uns die Gentlemen von der Insel nichts zu sagen haben, geht es jedoch um Thrash Metal, so zeigen zumindest ONSLAUGHT mit ihrem neuen Album, dass sie ohne weiteres mit den jüngeren Outputs einheimischer Kapellen wie SODOM oder DESTRUCTION mithalten können. Eingeleitet vom Düster-Intro „Into The Abyss“ verbergen sich so auch hinter dem verheißungsvollen Titel „Sounds Of Violence“ wieder acht kompromisslose Thrash-Granaten mit Texten über Krieg, Tod und anderweitiges Verderben – fast schon zum Lachen: Die Hass-Hymne „Hatebox“. Frontmann Sy Keeler hat zwar noch immer nicht die Stimme mit dem höchsten Wiedererkennugswert im Geschäft, tut sich jedoch ein weiteres Mal durch viel Variabilität hervor und wagt sich bereits im Opener „Born For War“ gar in tiefste Death Metal-Regionen vor. Musikalisch orientieren sich ONSLAUGHT dabei wie schon auf dem vorangegangenen Album stark an der Bay Area, was in herrlich abwechslungsreichen Songs resultiert, in denen kompromisslos knüppelndes Riff-Sperrfeuer nahtlos an infektiöse Groove-Passagen gereiht wird, denen sich kein Headbanger so leicht entziehen können wird – dabei schwingen die Briten die Abrissbirne obendrein mit beneidenswerter Präzision, was sich sowohl in den knackigen Riffs als auch in den wie gewohnt zwischen Eingängigkeit und Chaos angesiedelten Soli überaus positiv bemerkbar macht. Während ONSLAUGHT dabei vornehmlich nach sich selbst klingen und obendrein auf „Sounds Of Violence“ durchgehend ein verdammt hohes Niveau halten können, slayert es in „Godhead“ dann doch gewaltig, was aber ja nichts Schlechtes sein muss… zum Abschluss gibt es dann noch das MOTÖRHEAD-Cover „Bomber“, in dem sich Meister Phil Campbell persönlich als Gastgitarrist die Ehre gibt und auch SODOM-Röhre Tom Angelripper ein paar Zeilen beisteuert. In Sachen Produktion wissen die Engländer durch eine geradezu urgewaltige Gitarrenwand und exzellenten Schlagzeug-Sound zu überzeugen, wobei einzig und allein der Gesang vielleicht eine Idee präsenter hätte sein dürfen.

Die Thrasher von ONSLAUGHT brauchen sich wahrlich keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen, setzen sie doch mit „Sounds Of Violence“ ihren zur Reunion begonnenen Siegeszug scheinbar mühelos fort – jedem Fan kernigen Thrash Metals sei hiermit eine Kaufempfehlung ausgesprochen.

Trackliste:
01. Into The Abyss [Intro]
02. Born For War
03. The Sound Of Violence
04. Code Black
05. Rest In Pieces
06. Godhead
07. Hatebox
08. Antitheist
09. Suicideology
10. The End Of The Storm [Outro]
11. Bomber [MOTÖRHEAD-Cover]
Spielzeit: 00:47:53

Line-Up:
Sy Keeler - Vocals
Nige Rockett - Guitar
Andy Rosser Davies - Guitar
Jeff Williams - Bass
Steve Grice - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
21.01.2011 | 22:19
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