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Album:Easton Hope
Genre:Melodic Metal, Melodic Speed Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.01.10
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"Macht Platz für die Thronanwärter!"

Bereits seit 1996 treiben ORDEN OGAN aus Arnsberg schon ihr Unwesen in deutschen Power bzw. Melodic Metal-Gefilden und legen nun mit „Easton Hope“ ihren mittlerweile dritten Langspieler vor, was ja gemeinhin, zumal nach einem so wohlbeleumdeten Vorgänger wie „Vale“ von 2008, als „Make It Ot Break It“-Chance gilt.

Um es gleich mal vorwegzunehmen, diese imaginäre Hürde nehmen ORDEN OGAN jugendlich lässig und eigentlich eher nebenbei, wobei sich die Nordrhein-Westfalen ihr Cover-Artwork erneut von Zeichnerlegende Andreas Marschall [u.a. TANKARD, IN FLAMES, OBITUARY] haben pinseln lassen und sich auch [nicht, dass sie es wirklich nötig gehabt hätten!] von diversen namhaften deutschen Mitmetallern, namentlich ex-RUNNING WILD-Matrose Majk Moti und dem notorischen ex-BLIND GUARDIAN-Trommler Thomen „The Omen“ Stauch, unter die Arme haben greifen lassen.
Wobei beide Gäste bzw. der Stil ihrer ex-Bands, historisch gesehen, unverkennbar ihre Duftmarke im ORDEN OGANschen Selbstverständnis und Sound-Universum hinterlassen haben, denn auf „Easton Hope“ geht es durchaus deutlich BLIND GUARDIANesk zu und nicht zuletzt Frontmann Sebastians Stimme erinnert mehr als einmal an den guten Kürschs Hansi. Auch bei den ausladend-epischen Arrangements, den Keyboards und Melodien lässt die Krefelder Bombastmetal-Institution grüßen, allerdings fällt das bei ORDEN OGAN bei weitem nicht so überfrachtet, überproduziert und ostentativ symphonisch aus, sondern bleibt songdienlich, ausgesprochen einprägsam und hochmelodisch, ohne allzu viel von seiner metallischen Kante bzw. Härte einzubüßen.
Das Intro „Rise And Ruins“ leitet stimmungsvoll zu dem mitreißenden „Nobody Leaves“ über, das zwar ziemlich BLIND GUARDIAN-Style, allerdings wesentlich power- bzw. speedmetallisch beseelter losrockt als besagte Tolkien-Metaller zuletzt.
„Goodbye“ bietet kraftvoll-melodischen Power Metal mit infektiösen Refrains par excellence, ebenso wie der Titeltrack, wobei ORDEN OGAN auch um die eine oder andere progessive oder auch Gothic-Note nicht verlegen sind. „Welcome Liberty“ ist schön hymnischer Metal, während „All These Dark Years“ härtemäßig noch eine kleine Schippe drauflegt, dabei allerdings beeindruckend eingängig bleibt.
„Nothing Remains“ beginnt balladesk, entpuppt sich aber zügig als astrein teutonischer Speed Metal-Stomper. „Requiem“ erinnert mich ob seiner Dramatik und Melodieführung zwar ein klein bisschen an AMERICAs „The Last Unicorn“, erfüllt seinen Zweck als Album-Quotenballade aber nichtsdestotrotz anständig.
Mit „We Are Pirates“, einer gelungen charmanten Hommage an die - kürzlich von ihrem rock'n'rolfenden Kapitän höchstselbst über die Planke geschickte - Hamburger Piratencrew, bei der die schönsten RUNNING WILD-Harmonien und -Riffs derart in einen Song komprimiert werden, dass man unwillkürlich mitschunkeln möchte. Gekrönt von einem herrlich selbstironischen Schifferklavier, lassen ORDEN OGAN damit nonchalant ihre gesamte Freibeuter-Konkurrenz kielholen.
Das letzte Stück „Of Downfall...“ verbindet thrashige Gitarren mit progressiv-epischen Klängen und rundet ein durchwegs gelungenes Album ab, das selbst Hörern [wie mir], die sich ihren Melodic Speed Metal-Schuhen, oftmals als Jugendsünden abgetan, längst entwachsen fühlten, den Glauben an eben jenen Sound wiedergeben könnte.

Die Gitarren shredden, die Drums ballern, Gesang und Harmonien schrauben sich im Gehörgang fest und die Keyboards sind zwar allgegenwärtig, aber nicht störend. ORDEN OGAN demonstrieren mit „Easton Hope“ eindrücklich, dass richtig guter, melodischer Power/Speed Metal made in Germany durchaus nicht nur von etablierten Kapellen wie RAGE, EDGUY oder BLIND GUARDIAN stammen muss. Längst kein Geheimtipp mehr!

Trackliste:
01. Rise And Ruin
02. Nobody Leaves
03. Goodbye
04. Easton Hope
05. Welcome Liberty
06. All These Dark Years
07. Nothing Remains
08. Requiem
09. We Are Pirates [feat. Majk Moti]
10. The Black Heart
11. Of Downfall And Decline
Spielzeit: 01:04:54

Line-Up:
Sebastian "Seeb" Levermann - Vocals, Guitar, Keyboards
Tobias "Tobi" Kersting - Guitar
Nils Weise - Keyboards, Vocals
Verena "Jinx" Melchert - Flute, Tin Whistle, Vocals
Lars Schneider - Bass, Vocals
Sebastian "Ghnu" Grütling - Drums, Percussion
Dirk Konz [dkay]
24.01.2010 | 22:42
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