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Band: Orden Ogan Homepage Orden Ogan bei Facebook Metalnews nach 'Orden Ogan' durchsuchenOrden Ogan
Album:Vale [Re-Release]
Genre:Folk Metal, Melodic Metal, Melodic Speed Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:12.11.10
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"Schon damals auf der Überholspur..."

Nach dem verdienten Erfolg von ORDEN OGANs „Easton Hope“ Anfang des Jahres war es letztlich nur eine Frage der Zeit, bis die aktuelle Plattenfirma AFM das bereits vielversprechende Vorgängeralbum „Vale“ [anno 2008 via Yonah Records erschienen] wieder zugänglich machen würde, natürlich remixt, remastert und aufgewertet durch einige Bonus-Songs.

Um das Fazit gleich mal vorweg zu nehmen: an wem „Vale“ [und das schicke Marschall-Coverartwork] seinerzeit vorbei gegangen sein sollte bzw. wem die aktuelle ORDEN OGAN-Scheibe den Glauben an den Melodic Power Metal wieder gegeben hat, der kommt auch um diesen Re-Issue schlichtweg nicht herum. Alle anderen sollten schleunigst zumindest mal ein Ohr risikieren, sonst könnte es nämlich sein, dass sie sich ein echtes Juwel - wenngleich damals teilweise noch nicht ganz so geschliffen und facettenreich – entgehen lassen.
Das akustische Intro „Graves Bay“ bringt den Hörer bereits in die passende Stimmung, bevor es mit mächtig galoppierenden Gitarren und wuchtigen Drums „To New Shores Of Sadness“ geht, das bereits vor lauter großen Refrains, Harmonien, Hooks und Singalongs nur so strotzt [ähnlich wie auch bei den moderner groovenden „Reality Lost“, „Something Pretending“ und dem Powerchord-seligen „A Friend Of Mine“]. Das hymnisch-eingängige „Winds Of Vale“ oder die Halbballaden „Farewell“ und „What I'm Recalling“ setzten bereits seinerzeit Standards in Sachen Melodic Metal, ohne dabei Drive und dynamisches Riffing zu vernachlässigen.
Bei „This Is“ und „The Lord Of The Flies“ sind traditionelle bzw. folkloristische Elemente vorherrschend und mit „...And If You Do Right“ und „The Candle Lights“ bekommt man auch noch balladesken Stoff vom Feinsten.
Als Gimmicks werden noch eine akustische Variante der RUNNING WILD-Hommage „We Are Pirates!“, die [Stromgitarren-freie und mir persönlich etwas zu dramatische] Orchesterversion von „Welcome Liberty“ [beide vom „Easton Hope“-Opus] und eine etwas ruppigere Demo-Version von „Winds Of Vale“ kredenzt.
Das fast neunminütige, akustische „The Yearning Remains“ zieht dann in Sachen Schmachtfaktor und Pathos nochmal alle Register, ist aber letztlich einfach zu gut gemacht, um als Rezipient nicht dahinzuschmelzen.

Auch wenn hier vielleicht noch das eine oder andere Mal etwas gar zu schwelgerisch mit den Keyboards hantiert wird, dass man sich schon beinahe der BLIND GUARDIAN-Bombast- bzw. Schnulzgrenze nähert, bekommt man trotzdem immer noch rechtzeitig die Kurve und als Konsument damit konstant berückend melodischen, eingängigen, aber dabei stets enorm kraftvollen Metal serviert, wie er aktuell nicht mehr sonderlich häufig zu bekommen ist.
Als Re-Issue enfällt eine Bepunktung zwangsläufig, aber wer sich das Ur-Review schon zu Gemüte geführt hat, dürfte die damalige Empfehlung schwerlich ignoriert haben können, die hiermit trotzdem erneut und explizit ergeht...

Trackliste:
01. Graves Bay
02. To New Shores Of Sadness
03. Winds Of Vale
04. Farewell
05. Reality Lost
06. This Is
07. This Was
08. Something Pretending
09. The Lord Of The Flies
10. ... And If You Do Right
11. What I'm Recalling
12. A Friend Of Mine
13. The Candle Lights
14. We Are Pirates! [Folk Version]
15. Winds Of Vale [Demo]
16. Welcome Liberty [Orchestral Version]
17. The Yearning Remains
Spielzeit: 01:14:00

Line-Up:
Sebastian "Seeb" Levermann - Vocals, Guitar, Keyboards Tobias "Tobi" Kersting - Guitar
Nils Weise - Keyboards, Vocals
Lars Schneider - Bass, Vocals
Sebastian "Ghnu" Grütling - Drums, Percussion
Verena "Jinx" Melchert - Flute, Tin Whistle, Vocals
Dirk Konz [dkay]
16.11.2010 | 22:25
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