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Cover von Order Of Isaz -- Seven Years Of Famine
Band: Order Of Isaz Homepage Order Of Isaz bei Facebook Metalnews nach 'Order Of Isaz' durchsuchenOrder Of Isaz
Album:Seven Years Of Famine
Genre:Gothic Metal, Gothic Rock
Label:Season Of Mist
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:14.03.14
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"Ein Hoch der Nostalgie!"

Wirkliche gute Gothic Rock/Metal Alben sind mir mit Ausnahme jener von TIAMAT in den letzten Jahren eigentlich nicht mehr unter die Finger gekommen. 2014 könnte sich das ändern, denn mit „Seven Years Of Famine“ veröffentlichen jetzt die Schweden von ORDER OF ISAZ – welche lustigerweise von dem ehemaligen TIAMAT Mitglied Johnny Hagel mitbegründet wurden – ihr erstes Album „Seven Years Of Famine“. Dabei werden schon nach den ersten Tönen klar, dass man es hier mit einem klassischen Gothic Metal Album zu tun hat …

… und das ist gut so! ORDER OF ISAZ – bei welchen übrigens der in den letzten Monaten kontrovers diskutierte Herr Sidegård [Ex-NECROPHOBIC] die Gitarre und die Vocals übernimmt – sind stilistisch klar von Klassikern wie SISTERS OF MERCY und FIELDS OF THE NEPHILIM beeinflusst [eine Tatsache, die man auch im Promo-Schreiben unumwunden zugibt]. Dazu kommen noch Einflüsse von TIAMAT [wer hätte es gedacht] und TYPE O NEGATIVE; jüngere LeserInnen können sich vielleicht mehr darunter vorstellen, wenn man ORDER OF ISAZ mit härteren WOODS OF YPRES-Songs und sanfteren MOONSPELL-Nummern vergleicht. Doch lassen wir das Namedropping, denn ORDER OF ISAZ mögen eine gewisse Ähnlichkeit zu all diesen Band aufweisen, tatsache ist trotzdem, dass „Seven Years Of Famine“ frisch klingt. Dabei stechen vor allem der tighte und immer stärker werdende Opener „The Coalesce“, das balladeske und tieftraurige „Father Death“ und das rockige „Drowning“ hervor. An die Vocals von Herrn Sidegård muss man sich zwar gewöhnen – vor allem als ehemaliger NECROPHOBIC-HörerIn – aber unpassend sind sie keineswegs. Neben den anderen Songs, die alle zu einem stimmungsvollen Gothic-Album beitragen, findet sich auf „Seven Years Of Famine“ mit dem Song „Spirit“ auch noch eine nette Cover-Version eines Songs von DEAD CAN DANCE. Den Song in ein metallisches Gewand zu kleiden funktioniert, auch wenn man darüber streiten kann, ob er jetzt „besser“ geworden ist. Allerdings fügt er sich wirklich gut in das Album ein. Die Produktion von „Seven Years Of Famine“ ist klar, die Herren an den Instrumenten sind scheints alle keine Neulinge mehr und wissen was sie tun – insofern bekommt man hier ein sehr professionelles Album geliefert. Gleichzeitig ist das wohl auch die größte „Schwäche“ von „Seven Years Of Famine“. Es ist ein nostalgisches Album, das einen in Erinnerungen schwelgen lässt und einen einige Zeit lang sehr gut unterhält. Es bietet aber wenig Neues oder Überraschendes und orientiert sich teilweise doch recht stark an den Vorbildern.

Man hat so ein bisschen das Gefühl, als würden hier vier alternde Schweden ihre Jugend besingen und diese Zeit noch einmal nachleben. Das finde ich als bekennender Nostalgiker – auch wenn meine Jugendzeit zu einer anderen Zeit stattgefunden hat – wunderbar und mir persönlich gefällt „Seven Years Of Famine“ wirklich gut. Objektiv betrachtet ist aber vor allem eine nette Gothic Scheibe, die eine Hommage an die Großen dieser Szene darstellt.

Trackliste:
01. The Coalesce
02. The Blackened Flame
03. Screeching Owl
04. Dancing Shadows
05. Drowning
06. Umbra Sombra
07. Father Death
08. Spirit [DEAD CAN DANCE-Cover]
09. Dying Star
Spielzeit: 00:51:00

Line-Up:
Johnny Hagel - Bass
Tobias Sidegård - Gesang, Gitarre
Anders Bentell - Drums
Magnus Naess - Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
06.03.2014 | 20:52
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