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Cover von Otargos -- No God, No Satan
Band: Otargos Homepage Otargos bei Facebook Metalnews nach 'Otargos' durchsuchenOtargos
Album:No God, No Satan
Genre:Avantgarde, Black Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.08.10
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"Frankreich punktet erneut!"

Mit „No God, No Satan“ durchbrechen die Franzosen OTARGOS ihren bisherigen Rhythmus, alle zwei Jahre ein Album zu veröffentlichen und liefern das nun vorliegende Stück nur ein Jahr nach dem internationalen Deal mit Season Of Mist für „Fuck God-Disease Process“ aus. „No God, No Satan“ ist das vierte Album der neunjährigen Bandgeschichte und wartet wieder einmal mit einer Mischung aus minimalistischem Blast und durchdacht-schrägen Melodien auf...

Den Anfang macht dabei das Intro, in dem völlig taktfrei der Titel des „Songs“ hintereinander gebrabbelt wird. Als Einstimmung für das, was kommt, nicht verkehrt. Vor allem thematisch verbinden OTARGOS gut die Elemente ihrer Musik mit dem Thema des Songs. So klingt „Worship Industrialized“ einzig mit den Mitteln klassischer Instrumentierung herrlich nach Hauptarbeitszeit in einem Stahlwerk - alles stampft und kesselt.
Im Verlaufe des Albums halten OTARGOS vor allem an ihrem bisherigen Stil fest. Immer wieder werden ultraschnelle Blasts eingestreut, die in ihrer minimalistischen Art gleichwohl aggressiv und kaltherzig durch die Boxen scheppern. Atmosphärisch hingegen wirken die fein abgestimmten, teils schrägen Melodieläufe, die hier und da in zweistimmige Gitarren münden. Gekonnt werden Breaks und Übergänge kreiert, die die beiden Charakteristiken miteinander verbinden. Keine Angst, es geht hier nicht nur um das Hin und Her, denn OTARGOS legen sehr viel Wert auf Abwechslung und gehen eher avantgardistisch zu Werke. Diverse Effekte und Samples sowie die teils rituelle Grundstimmung tun ihr Übriges, um „No God, No Satan“ zu einem hörenswerten Werk zu machen.
Dass die Franzosen spätestens seit BLUT AUS NORD auf dem Vormarsch sind, was die schwarzmetallische Klangeskunst angeht, wissen wir. Scheinbar jedoch ist man dortzulande noch nicht satt und schickt mit OTARGOS einen würdigen Vertreter des Black Metals ins Rennen, der sicherlich noch von sich hören lassen wird.

Fazit: „No God, No Satan“ ist eine Platte zum wunderbar Durchhören und wird, trotz seiner minimalistischen Bescheidenheiten, niemals langweilig. Mal fühlt man sich an die neue Klangwelle erinnert, wie sie die Kollegen von CODE kreieren, mal gibt man sich wunderbar melodisch, wie einst DISSECTION, oder auch grandios aggressiv und holzend, wie wir es aus den 90er Jahren von Prügelbarden wie MARDUK kennen. OTARGOS sind ein Rundumschlag der Stilrichtungen und vereinen ihre ganz individuellen Elemente unter einem Dach, das da heißt: „No God, No Satan“. Nur allzu gern würde ich mir diese wunderbare Mischung mit viel Potential auf der ein oder anderen Bühne live anschauen!

Trackliste:
01. Hoax-Virus-God
02. Cloning The Divine
03. Worship Industrialized
04. Hexameron
05. I, Flesh Of God
06. Origin
07. Cuiusvis Hominis Est Errare
08. I, Blood Of Satan
09. XXI [The Pathological Mass]
10. The Hulk Of Conviction And Faith
Spielzeit: 00:55:42

Line-Up:
Dagoth – Gitarre, Gesan
Astaroth – Gitarre
XXX – Bass
Thyr – Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
20.08.2010 | 11:28
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