.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Otep
CD Review: Otep - Atavist

Otep
Atavist


Alternative, Crossover, Nu Metal
4 von 7 Punkten
"Regressiv/aggressiv"
CD Review: Otep - Smash The Control Machine

Otep
Smash The Control Machine


Crossover, Nu Metal
4.5 von 7 Punkten
"Artcore-PoetIn"
Mehr aus den Genres
CD Review: Bullet For My Valentine - Temper Temper

Bullet For My Valentine
Temper Temper


Metalcore, Modern Metal, Nu Metal
6 von 7 Punkten
"Talsohle durchschritten"
CD Review: Gluecifer - Automatic Thrill

Gluecifer
Automatic Thrill


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
6 von 7 Punkten
"Nachdem man auf „Basement Apes“ (2002) eher in beschaulicheren Rockgefilden geschwelgt hat... [mehr]"
CD Review: Mindead - Abandon All Hope

Mindead
Abandon All Hope


Alternative, Modern Metal, Nu Metal
4.5 von 7 Punkten
"Kinder des KORNs"
CD Review: Mnemic - The Audio Injected Soul

Mnemic
The Audio Injected Soul


Neo-Thrash, Nu Metal
6 von 7 Punkten
"Nach ihrem starken Debüt „Mechanical Spin Phenomena“ im letzten Jahr haben die fünf Jungs ... [mehr]"
CD Review: Helloween - Unarmed

Helloween
Unarmed


Alternative, Crossover
Keine Wertung
"Mutig"
CD Review: Triptykon - Melana Chasmata

Triptykon
Melana Chasmata


Black Metal, Doom Metal
5.5 von 7 Punkten
"Stark, aber knapp am Ziel vorbei"
CD Review: The Arkanes - W.A.R.

The Arkanes
W.A.R.


Alternative, Indie, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Überraschend starke Scheibe, besonders für Brit-Rock-Fans geeignet"
CD Review: Aborted - The Necrotic Manifesto

Aborted
The Necrotic Manifesto


Brutal Death, Death Metal
6 von 7 Punkten
"Todesblei-Manifest"
CD Review: Patria - Individualism

Patria
Individualism


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Brasilien stürmt heran - noch auf einem Bein."
CD Review: Alvenrad - Habitat

Alvenrad
Habitat


Folk, Folk Metal, Psychedelic
5.5 von 7 Punkten
"Der niederländische Bär steppt!"
Cover von Otep -- Hydra
Band: Otep Homepage Otep bei MySpace.com Metalnews nach 'Otep' durchsuchenOtep
Album:Hydra
Genre:Modern Metal, Nu Metal
Label:Victory Records
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:25.01.13
CD kaufen:'Otep - Hydra' bei amazon.de kaufen
Share:

"Ein eher bescheidener Abgesang"

Otep Shamaya, Musikerin, Autorin, Aktivistin und Poetin unterhält seit dem Jahre 2000 auch noch eine Metal-Band modernerer Prägung, bei der mal eben im Jahre 2010 sämtliche Mitmusiker ausgewechselt wurden. Das sechste Album von OTEP wird also nun via Victory Records veröffentlicht. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es eigentlich „unterhielt“ heißen müsste, denn „Hydra“ ist das Abschlusswerk einer Band, die sich wohl auflösen wird.

Die allgemeine Trauer darüber wird sich wohl in überschaubaren Grenzen halten, nimmt man dieses Konzeptalbum, bei dem es sich thematisch um ein von Frau Shamaya verfasstes Buch dreht, mal als Maßstab. Denn was uns hier geboten wird, ist doch eher belanglose Magerkost. Dabei geht die Sache eigentlich ganz flott los. „Blowtorch Nightlight“ kommt fett aggressiv um die Ecke. Ist nicht unbedingt großes Kino, aber immerhin bietet der Song passable Ansätze. Mit „Crush“ zeigt die Dame, dass sie sich nicht komplett hinter IN THIS MOMENT zu verstecken braucht. Bekomme ich etwa Gefallen an „Hydra“? Damit nimmt es dann ein jähes Ende. Ebenso mit Musik der metallischen Sorte. Der Hörer wird fortan mit Sprechgesang und Weltmusik unterhalten. Kann mal als kleines Intermezzo herhalten, spätestens nach dem fünften Song ohne Musik, dafür aber mit angedeutetem Hörspielcharakter macht sich unverhohlene Langeweile breit. Da ändern auch die dazwischen eingebauten Nummern wie das recht coole „Apex Predator“ und das in die Fresse kloppende „Feral Game“ nichts. Doch dann, kaum zu glauben, taucht fast am Ende mit „Hag“ noch ein Lied auf, welches die mittlerweile und grottige tiefen tendierende Punktezahl bremst. Für mich sogar der Höhepunkt einer Platte, die sonst keine zu bieten hat. „Hag“ ist gewollt schmutzig, aber ohne diesen ab und zu nervenden zickige-Göre-Effekt. Eine kleine Nu-Metal Perle, wenn man so will. Eingeflochten in ansonsten herzlich wenig zählbares.

„Art Metal“, wie der Stil von OTEP von Fans der Band liebevoll genannt wird, mag sicherlich hier und da interessante Momente haben. Aber dann doch eher nicht auf „Hydra“. Eineinhalb, oder mit viel Auge-zudrücken auch zwei brauchbare Songs [ „Crush“, „Hag“ ] sind ein bisschen wenig für ein ganzes Album.

Trackliste:
01. Rising
02. Blowtorch Nightlight
03. Seduce & Destroy
04. Crush
05. Hematopia
06. Necromantic
07. Quarantine
08. Voyeur
09. Apex Predator
10. Feral Game
11. Livestock
12. Hag
13. Theophagy
Spielzeit: 00:51:09

Line-Up:
Otep Shamaya - Vocals
Markus Estrada - Guitars
Rani Sharone - Bass
Gil Sharone - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
18.01.2013 | 13:28
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin