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.: CD-REVIEWS :: Otep - Hydra
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"Ein eher bescheidener Abgesang" | ||||||||||||||||||
| Otep Shamaya, Musikerin, Autorin, Aktivistin und Poetin unterhält seit dem Jahre 2000 auch noch eine Metal-Band modernerer Prägung, bei der mal eben im Jahre 2010 sämtliche Mitmusiker ausgewechselt wurden. Das sechste Album von OTEP wird also nun via Victory Records veröffentlicht. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es eigentlich „unterhielt“ heißen müsste, denn „Hydra“ ist das Abschlusswerk einer Band, die sich wohl auflösen wird. Die allgemeine Trauer darüber wird sich wohl in überschaubaren Grenzen halten, nimmt man dieses Konzeptalbum, bei dem es sich thematisch um ein von Frau Shamaya verfasstes Buch dreht, mal als Maßstab. Denn was uns hier geboten wird, ist doch eher belanglose Magerkost. Dabei geht die Sache eigentlich ganz flott los. „Blowtorch Nightlight“ kommt fett aggressiv um die Ecke. Ist nicht unbedingt großes Kino, aber immerhin bietet der Song passable Ansätze. Mit „Crush“ zeigt die Dame, dass sie sich nicht komplett hinter IN THIS MOMENT zu verstecken braucht. Bekomme ich etwa Gefallen an „Hydra“? Damit nimmt es dann ein jähes Ende. Ebenso mit Musik der metallischen Sorte. Der Hörer wird fortan mit Sprechgesang und Weltmusik unterhalten. Kann mal als kleines Intermezzo herhalten, spätestens nach dem fünften Song ohne Musik, dafür aber mit angedeutetem Hörspielcharakter macht sich unverhohlene Langeweile breit. Da ändern auch die dazwischen eingebauten Nummern wie das recht coole „Apex Predator“ und das in die Fresse kloppende „Feral Game“ nichts. Doch dann, kaum zu glauben, taucht fast am Ende mit „Hag“ noch ein Lied auf, welches die mittlerweile und grottige tiefen tendierende Punktezahl bremst. Für mich sogar der Höhepunkt einer Platte, die sonst keine zu bieten hat. „Hag“ ist gewollt schmutzig, aber ohne diesen ab und zu nervenden zickige-Göre-Effekt. Eine kleine Nu-Metal Perle, wenn man so will. Eingeflochten in ansonsten herzlich wenig zählbares. „Art Metal“, wie der Stil von OTEP von Fans der Band liebevoll genannt wird, mag sicherlich hier und da interessante Momente haben. Aber dann doch eher nicht auf „Hydra“. Eineinhalb, oder mit viel Auge-zudrücken auch zwei brauchbare Songs [ „Crush“, „Hag“ ] sind ein bisschen wenig für ein ganzes Album. | ||||||||||||||||||
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![CD Review: 3 [Three] - The Ghost You Gave To Me](/images/cdcovers/cdcover_1640995712.jpg)











