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Cover von Overkill -- RelixIV
Band: Overkill Homepage  Metalnews nach 'Overkill' durchsuchenOverkill
Album:RelixIV
Genre:Thrash Metal
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:21.03.05
CD kaufen:'Overkill - RelixIV' bei amazon.de kaufen
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"Overkill tischen auf! Nach über 20 Jahren immer noch voll da?"

Seit 1984 veröffentlicht OVERKILL, eine der ersten Thrashbands überhaupt, fleissig hochkarätige Scheiben. Alben wie "Feel The Fire", "Years Of Decay", "Horrorscope", "Killing Kind" etc. sind unauslöschbar in die Geschichte des Metal mit eingeflossen. Die durchtrainierte Frontsau Bobby und sein Sandkastenfreund D.D. Verni haben es trotz öfters wechselndem Lineup immer wieder geschafft sich selbst neu zu erfinden und dabei ihrer Linie getreu zu folgen. Eine mächtige Kombo, die niemals ein wirklich schlechtes Album auf den Markt geworfen hat, ohne Unterlass Touren absolviert und qualitativ hochwertige Thrashgigs abliefert.

Nach dem fulminaten letzten Langeisen "Killbox 13" sind die Erwartungshaltungen sehr hoch, dies zu überbieten und der Welt zu zeigen, was nach über 20 Jahren Bandexistenz noch in der Truppe steckt, war nicht einfach. Der "Relixiv"-Sound ist, völlig anders als sonst, sehr trocken und hat eher Rock-Charakter als Thrashmetal-Tauglichkeit vorzuweisen. Diese Tatsache läßt aufhorchen und läßt die OVERKILL-typischen Songs in einem völlig anderen Licht erscheinen. Der klassische Schlagzeugsound mag sich auch nicht so recht mit dem ansonsten rotzig und fett produzierten Gitarrensound anfreunden und verlangt nach schneidenden Riffwänden.

Trotzdem haben wir es mit reinrassigen OVERKILL-Songs zu tun. Die NWOBHM-Anleihen des Vorgängers sind in den Hintergrund getreten, bzw. völlig verschwunden und es offenbaren sich sehr gradlinige Songkonstrukte in feinster OVERKILL-Manier. Nicht jede der Kompositionen hat die volle Durchschlagskraft, doch erschafft man einige Partymosher mit hohem Wiedererkennungswert. Das keifende Organ von Bobby Blitz ist kraftvoll wie eh und je, jedoch fehlen die interessanten und herausstechenden Gesangslinien früherer Outputs und man beschränkt sich auf solide Vocals. Die Band-Schablone wird angelegt und sauber ausgereizt, doch unterlässt man es, diese erneut zu erweitern. Ein klassisches Album, dass weder schlecht noch herausragend gut ist, aber dennoch seinen Reiz hat und ein paar Dutzend Durchläufe allemal verdient hat.

Trackliste:
01. Within Your Eyes
02. Love
03. Loaded Rack
04. Bats In The Belfry
05. A Pound Of Flesh
06. Keeper
07. Wheelz
08. The Mark
09. Play The Ace
10. Old School


Thomas Kleinertz [shub]
22.03.2005 | 13:14
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